Notrufsysteme vergleichen: Darauf sollten Sie achten!

Der Markt für Notrufsysteme ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Das ist gut so, denn die elektronischen Helfer bewahren die Selbstständigkeit im Eigenheim und retten im Ernstfall Leben. Für den Erwerb eines passenden Geräts wird empfohlen, verschiedene Notrufsysteme zu vergleichen. Worauf Sie dabei achten müssen, lesen Sie hier.

Schnelle Hilfe – mit dem roten Knopf

Der bekannteste Notruf für Senioren ist der Hausnotruf: Ein roter Knopf – leicht bedienbar, als Armband, Kette oder Clip getragen – und eine Basisstation, mit der dieser Alarm kommuniziert. Wenn Sie gestürzt sind, unter schweren Krankheitssymptomen leiden oder irgendein anderer Ernstfall eintritt, wählen Sie per Alarmknopf den Notfalldienst an, schildern ihm über die Wechselsprechanlage der Basisstation Ihre Lage und bekommen Hilfe. Notfalltechnik muss einfach sein: Das ist die Grundvoraussetzung beim Notrufsysteme vergleichen.

Notrufsysteme vergleichen: Reicht ein Hausnotruf oder benötigen Sie einen mobilen Notruf?

 

Qualitätsstandards für Notrufsysteme

Wenn Sie Notrufsysteme vergleichen, lautet der wichtigste Grundsatz: Verlässliche Technik ist wichtig, verlässlicher Service ist wichtiger. Diese Auswahlkriterien gelten:

  • Alarmknopf- und Basisstationsmodell müssen technisch auf dem neusten Stand sein.
  • Sichere Reichweite des Funksignals und der Sprechverbindung
  • Beratung und Installation durch eine Servicekraft inklusive Einweisung und Funktionstest (ganz wichtig!)
  • Fachlich gute Bearbeitung des Notrufs in der Notrufzentrale

Kosten für das Hausnotrufsystem – Basisleistungen

Konsumenten, die Notrufsysteme vergleichen, sind oft erstaunt, wie günstig die Grundversorgung ist: Sind Sie alleinstehend, besitzen Sie eine Pflegestufe und sind potenziell gefährdet? Dann übernimmt die Pflegekasse die Hautnotruf-Kosten. Im Gegensatz zu den Anschlussgebühren ist die Preisspanne der Hausnotruf-Anbieter in puncto Basisversorgung schmal:

  • Die Kosten für die Basisversorgung decken sich oft mit dem Pflegekassenzuschuss von 23 Euro.
  • Die Kosten für den Anschluss liegen zwischen 10 und 78 Euro (Zuschuss der Pflegekasse: 10,49 Euro).

Im günstigsten Fall erhalten Sie Ihr Hausnotrufsystem also gratis.

Zusatzleistungen zum Hausnotruf

Mit dem Grundpaket erhalten Sie eine solide Basisversorgung. Beachten Sie jedoch beim Notrufsysteme vergleichen, dass jedes Hausnotrufsystem Zusatzleistungen anbietet.

  • Bei einem schweren Sturz hat der Verunglückte manchmal keine Gelegenheit mehr, den Notfallknopf zu drücken. Hilfe in solchen Notlagen gewährleistet ein Sturzsensor.
  • Um einen schnellen Zugang zur Wohnung zu ermöglichen, können an vereinbarten Orten Schlüssel hinterlegt werden.

Diese Optionen erhöhen die monatlichen Preise des Notrufsystems. Viele Anbieter stellen jedoch Extraleistungen in Paketen zur Verfügung. Diese sind in einer Preisspanne zwischen 25 und 60 Euro monatlich zu erwerben:

  • Die Schlüsselverwahrung kostet zwischen 15 und 25 Euro zusätzlich.
  • Fallsensoren und Sturzmelder schlagen mit 7 bis 15 Euro monatlich zu Buche.

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Notrufsysteme vergleichen: Die mobilen Varianten

Wenn Sie gerne im Garten arbeiten, Ausflüge machen oder selbst Einkaufen gehen, stellt Ihnen ein mobiles System den Notdienst zur Verfügung. Der mobile Notruf funktioniert ähnlich wie der Hausnotruf: Sprechanlage und Notfallknopf sind in diesem Fall kombiniert. Auch Seniorenhandys mit Notfall-App oder Notfallknopf sind verlässliche Helfer im Ernstfall. Gute Anbieter richten mit Ihnen zusammen die Technik ein und prüfen ihre Kompatibilität, falls Sie Ihr eigenes Handy nutzen.

Was die Kosten mobiler Notrufsysteme betrifft, so wird in der Regel eine Bereitstellungsgebühr zwischen 10 und 50 Euro erhoben. Basispakete kosten um die 40 Euro – die Preisspanne ist je nach Region und Anbieter recht groß.

Einfacher vergleichen dank Hausnotruf-Test

Hilfreich beim Vergleich verschiedener Notrufsystem-Modelle sind die Ergebnisse von Hausnotruf-Tests wie der von Stiftung Warentest: Ältere Testpersonen haben die Leistungen von 12 Anbietern im Hausnotruf-Vergleich unter die Lupe genommen. Geprüft wurde nach folgenden Kriterien:

  • Beratung/Information
  • Kundenservice
  • Inbetriebnahme/Wartung
  • Vertragsmängel
  • Notrufbearbeitung

Wegen undurchsichtiger Preisgestaltung, mangelhafter Beratung und unprofessioneller Bearbeitung der Notrufe kamen fünf Anbieter nur auf "ausreichend". Die ersten drei Plätze belegten die Notruf-Angebote der Wohlfahrtsverbände Deutsches Rotes Kreuz (2,3 Punkte), Malteser Hilfsdienst (2,4 Punkte) und Johanniter-Unfall-Hilfe (2,5 Punkte).

  Tipp der Redaktion

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