Solaranlagen

In Solarstrom investieren

Solaranlagen: Preise & Kosten

Sie überlegen, sich eine Solaranlage anzuschaffen? Solaranlagen sind derzeit so günstig wie nie zuvor! Mit einer guten Finanzierung, staatlicher Förderung und cleverer Nutzung erzielen Sie mit Ihrer Solaranlage eine maximale Rendite. Käuferportal informiert Sie über die aktuellen Preise, gibt Ihnen Tipps zur Finanzierung und hilft Ihnen bei der Suche nach dem passenden Solaranlagen-Anbieter.

Solaranlagen: Günstig wie nie

Vor einigen Jahren kostete eine durchschnittliche Photovoltaikanlage mit 12 Kilowatt Leistung für ein Einfamilienhaus noch rund 40.000 Euro. Heute muss man für dieselbe Anlage nur noch etwa 17.000 Euro ausgeben. Der Anschaffungspreis für Solarmodule und alle weiteren Komponenten einer Solaranlage ist in den letzten Jahren auf ein Rekordtief von 1.400 Euro pro kWp gesunken. Das heißt: Solaranlagen sind im Moment so günstig wie nie. Experten gehen allerdings davon aus, dass sich der Preisverfall verlangsamen wird.

Seit 2006 ist der Preis um gut 70% gesunken

Preisentwicklung für Solaranlagen von 2007 bis 2015
Quelle: Käuferportal

So setzt sich der Solaranlagen-Preis zusammen

Die Solarmodule machen trotz sinkender Preise rund 40 bis 50 Prozent der Kosten für eine Solarstromanlage aus. Der Wechselrichter schlägt sich mit 20 bis 30 Prozent der Kosten im Preis nieder, ein Montagesystem macht zwischen 10 und 15 Prozent der Anlage aus. Die restlichen zehn Prozent müssen für Netzanschluss und Planung einkalkuliert werden. Im Folgenden finden Sie eine typische Kostenverteilung für eine Photovoltaikanlage mit vier Kilowatt Leistung. Alle Preise verstehen sich netto (also ohne Umsatzsteuer), da Sie als Anlagenbesitzer als Kleinunternehmer gelten.

Zusammensetzung der Solaranlagen-Preise (Gesamtpreis: 6.000 Euro]

Preiszusammensetzung einer Solaranlage
Quelle: Käuferportal

  Tipp

Die fortlaufenden Kosten für Betrieb und Wartung sowie für die Solaranlagenversicherung dürfen in Ihrer Gesamtkalkulation nicht fehlen.

Solaranlagen-Bauteile vergleichen

Eine Solarstromanlage ist kein Fertigprodukt. Sie besteht aus unterschiedlichen Einzelteilen, die der Solarinstallateur individuell für Ihr Dach zusammenstellt. Daher lassen sich Angebote nur anhand der Leistung und der Bauteile der Solaranlage vergleichen. Vereinzelt bieten Hersteller oder Großhändler auch Komplettsysteme mit feststehenden Komponenten an. Diese lohnen sich jedoch nur für unkomplizierte Solardächer, bei denen keine Besonderheiten beachtet werden müssen. Der Preis einer Photovoltaikanlage hängt von der Qualität der verbauten Bestandteile und dem Lohn des Installateurs ab. Angebote vergleichen lohnt sich: Die Preise können sich um bis zu zehn Prozent unterscheiden.

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Sinkende Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung ist der Erlös, den Sie pro ins öffentliche Netz eingespeister Kilowattstunde Solarstrom erhalten. Derzeit setzt die Bundesregierung die Einspeisevergütung nicht mehr kontinuierlich herab – ab Juli 2016 wird sich dies jedoch wahrscheinlich wieder ändern. Deshalb gilt nach wie vor: Je eher Sie eine Solaranlage in Betrieb nehmen, desto höher ist die Einspeisevergütung, die Ihnen für 20 Jahre zugesichert wird. Lassen Sie sich deshalb von Ihrem Installateur einen verbindlichen Termin zur Inbetriebnahme der Solarstromanlage zusichern.

Infografik: Einspeisevergütung für Solaranlagen 2015
Entwicklung der Vergütungssätze 2016 © Käuferportal

Sparen durch Eigenverbrauch

Aufgrund der geringen Anschaffungskosten für Photovoltaikanlagen ist die Produktion von Solarstrom inzwischen sehr günstig geworden. Ist die Solaranlage einmal in Betrieb, bleibt der Preis pro Kilowattstunde Solarstrom konstant. Die Kosten für herkömmlichen Netzstrom steigen jedoch jedes Jahr um drei bis vier Prozent an. Er liegt inzwischen bei über 29 Cent pro Kilowattstunde. Wer seinen günstigen Solarstrom zu großen Teilen selbst verbraucht, kann bares Geld sparen und zumindest einen Teil Unabhängigkeit vom Energiemarkt gewinnen.

Infografik: Energiesparpotenzial Solaranlagen
Einsparpotenzial im Vergleich zur Teuerung des Netzstroms © Käuferportal | Datenquelle: wen-solar.de

Falls Sie Ihren Solarstrom auch nutzen wollen, wenn die Anlage gerade keinen Strom produziert (zum Beispiel nachts) sollten Sie die Anlage mit einem Solarspeicher oder -akku ausstatten. Diese können mit der Speicherförderung der KfW-Bank kostengünstig finanziert werden.

Solar-Rendite errechnen in drei Schritten

Eine Solaranlage, die in Größe und Leistung nach dem Stromverbrauch des Betreibers ausgerichtet ist, sowie ein hoher Eigenstromverbrauch spülen am meisten Geld in Ihre Kasse. Im Folgenden finden Sie eine Beispielrechnung für die Rendite einer mittelgroßen Solaranlage. Es handelt sich dabei um unverbindliche Preisangaben zur Orientierung, unter Nichtberücksichtigung eventueller Fördermittel.

1. Rahmenbedingungen
Inbetriebnahme der Solaranlage März 2016
Lebensdauer der Solaranlage mindestens 20 Jahre
Anlagengröße 5 kWp
Stromproduktion pro Jahr 4.500 kWh
Stromproduktion in 20 Jahren 90.000 kWh
Einspeisevergütung pro kWh 12,31 Cent
Steuerbelastung durch Einspeisung pro kWh 5 Cent
Preis für herkömmlichen Netzstrom pro kWh 29 Cent
2. Anschaffungs- und Betriebskosten
Investitionskosten pro kWp 1.400 €
Investitionskosten gesamt 7.000 €
Wartung/Instandhaltung (entspricht 1 % der Investitionskosten) 70 €/Jahr
Anlagenversicherung 60 €/Jahr
Steuerbelastung durch Einspeisung 113 €/Jahr
Gesamtkosten der Anlage über 20 Jahre 11.850 €
3. Photovoltaikerträge gewichten
50 % Einspeisung des Solarstroms zu 12,31 Cent/kWh 5.540 €
50 % Eigenverbrauch von Solarstrom (dadurch eingesparter Netzstrom in Höhe von 29 Cent/kWh) 13.050 €
Einspeisevergütung + Einsparung von Netzstrom 18.590 €
Rendite der Solaranlage über 20 Jahre: 6.740 €

Der Anteil des Eigenverbrauchs ist variabel. Mithilfe von Solarspeichern lässt er sich auf 70 bis 80 Prozent erhöhen. Je weniger Netzstrom bezogen werden muss, umso schneller amortisieren sich die Kosten für die Anschaffung der Solaranlage.

Solarthermische Anlagen

Neben der Produktion von Solarstrom kann mit Solarenergie auch Wasser erwärmt werden. Hierfür wird eine thermische Solaranlage installiert. Sie unterstützt mithilfe von Solarkollektoren die Heizung und Warmwasseraufbereitung.

Tipps zur Finanzierung einer Solaranlage

Viele Banken bieten spezielle Kredite zur Finanzierung von Solaranlagen an. In der Regel handelt es sich dabei um klassische Zinszahlungskredite. Nicht alle Banken verlangen für die Finanzierung einer Solaranlage eine Grundschuldeintragung. Weitere Finanzierungswege und Fördergelder für Solaranlagen:

  • Für die Anschaffung einer Solaranlage kann der Bausparvertrag genutzt werden.
  • Zunehmender Beliebtheit erfreut sich die Möglichkeit, eine Solaranlage zu mieten. Somit ist keine anfängliche Investition notwendig und die Kosten bleiben über die gesamte Mietdauer kalkulierbar.
  • Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert die Installation von Solaranlagen im Programm 270/274.
  • Die KfW-Förderprogramme für energieeffizientes Bauen (Programm 153) oder energetisches Sanieren (Programm 151/152) können für die Installation einer Solaranlage genutzt werden.

Der Betrieb einer Solaranlage bietet viele steuerliche Vorteile. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihre Solaranlage von der Steuer absetzen können.

Jetzt passenden Anbieter finden

Alternativ zum Neukauf von Solaranlagen können diese auch gemietet oder im gebrauchten Zustand gekauft werden. Bei einem Neubau kann die Solaranlage als Teil der Immobilie günstig mitfinanziert werden. In jedem Fall sollten Sie verschiedene Angebote einholen und diese miteinander vergleichen. Käuferportal hilft Ihnen dabei: Füllen Sie unseren Fragebogen aus, um uns Ihre Anforderungen an die Anlage mitzuteilen. Wir vermitteln Ihnen daraufhin bis zu drei geprüfte Anbieter aus Ihrer Umgebung. Unser Service ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Bildquellen:
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