Inkasso

4 Schritte zu Ihrem Geld

Inkassodienste & Ablauf

In vier Schritten erfolgreich Schulden eintreiben! Das Eintreiben von Schulden ist meist mit Ärger verbunden. Käuferportal sagt Ihnen, was auf Sie zukommt und was Sie tun können, damit der Inkasso-Prozess möglichst reibungslos verläuft. Wir vermitteln Ihnen unverbindlich und kostenlos drei seriöse Anbieter - Sie entscheiden, ob Sie eine der Firmen engagieren möchten.

Schritt 1: Bringen Sie Ihre Papiere in Ordnung

Ein seriöses Inkassobüro wird Ihre Forderung prüfen, bevor es den Auftrag annimmt. Je besser Sie nachweisen können, dass Sie eine berechtigte Forderung gegen einen Schuldner haben, desto größer sind Ihre Erfolgsaussichten. Im gewerblichen Bereich gehören Rechnungen, Lieferscheine, Empfangsbestätigungen und Quittungen zum täglichen Geschäft. Bei privaten Forderungen sieht das oft anders aus. Es reicht jedoch eine handschriftliche Vereinbarung über die Höhe des geliehenen Betrags samt Zinssatz, die Auszahlung des Geldes und den Rückzahlungstermin. Wichtig ist zudem der Nachweis, dass das Geld tatsächlich geflossen ist. Fehlt er, ist das Vorgehen schwierig.

  Tipp der Redaktion

Wenn Sie sich bei einem Privatdarlehen die Übergabe des Geldes nicht quittieren lassen mögen, überweisen Sie das Geld lieber und vermerken als Verwendungszweck „Darlehen“

Schritt 2: Wählen Sie den richtigen Inkassodienstleister aus

Sie sollten Mühe darauf verwenden, einen seriösen Inkassodienstleister zu finden. Arbeitet das von Ihnen beauftragte Büro nicht sauber, fällt das auf Sie und Ihr Unternehmen zurück und schmälert Ihre Chancen, das ausstehende Geld einzutreiben. Bei der Suche nach einem seriösen Inkassobüro hilft ein Blick in das Mitgliedsregister des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen, in dem 500 Firmen der Branche zusammengeschlossen sind. Inkassobüros müssen in dem Bundesland, in dem sie tätig sind, behördlich zugelassen sein. Welche Behörde dafür zuständig ist, variiert von Bundesland zu Bundesland.

Anwalt oder Inkasso-Büro?

Wenn Sie vermuten, dass die Sache ohnehin vor Gericht geht, ziehen Sie die Beauftragung eines Anwalts in Erwägung, der Inkassodienste anbietet. Allerdings verlangen Anwälte höhere Gebühren als Inkassobüros, wenn der Schuldner nicht zahlt. Weil Inkassobüros nur im Erfolgsfall eine angemessen hohe Vergütung erhalten, stehen sie unter höherem Erfolgsdruck als Anwälte, die Inkassodienstleistungen anbieten.

  Tipps der Redaktion

Tipp 1: Lassen Sie sich vom Inkassobüro genau erklären, welche Kosten und Gebühren auf Sie im Erfolgsfall zukommen, oder wenn der Schuldner am Ende nicht zahlt

Tipp 2: Das neue Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken schreibt vor, dass Inkassounternehmen sich bei ihren Gebühren an denen von Rechtsanwälten orientieren müssen

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Schritt 3: Seien Sie kompromissbereit

Ein gutes Inkassounternehmen sucht einen Interessenausgleich zwischen Gläubiger und Schuldner. Das kann für den Gläubiger auch bedeuten, dass er Kompromisse eingehen muss. Das Inkassobüro kann dabei als Mediator auftreten und zum Beispiel Ratenzahlung vereinbaren, wenn der Schuldner nicht in der Lage ist, die ausstehende Summe auf einmal zu bezahlen. Für den Gläubiger bedeutet das auch die Abwägung der Erfolgsaussichten für einen Prozess.

  Tipps der Redaktion

Tipp 1: Eine Geldforderung gerichtlich durchzusetzen, kann leicht ein Jahr und länger dauern. Wenn der Schuldner währenddessen Pleite geht, bleibt der Gläubiger auf Anwalts- und Gerichtskosten sitzen

Tipp 2: Sie können Ihre Erfolgsaussichten besser abschätzen, wenn Sie sich bei einschlägigen Wirtschaftsdiensten über die Solvenz ihres Schuldners erkundigen

Schritt 4: Wenn alles nichts nützt

Müssen Sie schnell an Geld kommen oder sehen Sie keine Möglichkeit, Ihre Forderung durchzusetzen, können Sie sie verkaufen. Inkassobüros verlangen für die Übernahme des Risikos große Abschläge von 50 Prozent und mehr. Eine Alternative sind Online-Marktplätze, auf denen Forderungen gehandelt und an den Meistbietenden verkauft werden.

Das Inkassounternehmen kann auch für den Gläubiger ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten. Zahlt der Schuldner selbst nach Zustellung der Mahn- und Vollstreckungsbescheide durch das zuständige Amtsgericht nicht, kann das Inkassobüro die Zwangsvollstreckung durch einen Gerichtsvollzieher anordnen. Falls der Schuldner eine Eidesstattliche Versicherung abgibt, dass er zahlungsunfähig ist, gehen sowohl Inkassobüro als auch Gläubiger leer aus.

  Tipp der Redaktion

Was immer Sie tun, warten Sie nicht zu lange. Nach drei Jahren sind die meisten Forderungen verjährt.

Seriöses Inkasso-Unternehmen finden

Den passenden Inkassodienstleister zu finden, ist das A und O für das erfolgreiche Eintreiben von Schulden. Käuferportal nennt Ihnen kostenlos und unverbindlich drei seriöse Anbieter von Inkassoleistungen in Ihrer Nähe, damit Sie nicht auf Ihren Forderungen sitzen bleiben. Hier geht es zu den Anbietern.

Bildquellen:
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