Zimmerer sind spezialisierte Handwerker, deren Hauptaufgaben sich um die Be- und Verarbeitung von Holz drehen. Vor allem bei einem Neubau und bei der Sanierung von Immobilien mit Holzelementen sind Zimmerer wertvolle Partner. Sie kennen die Eigenschaften des Holzes genau und setzen diesen Werkstoff bei Bauprojekten verschiedenster Art ein. Zudem sind sie mit der Pflege und dem Schutz hölzerner Konstruktionen vertraut.
Allgegenwärtig ist das Bild eines Zimmerers, der einen Dachstuhl auf den Rohbau eines Hauses setzt. Jedoch hat dieser Beruf ein sehr viel breiteres Leistungsspektrum.
Auf Außenbaustellen übernimmt der Zimmerer den Aufbau aller Holzkonstruktionen. Das können Dachstühle und Fachwerke, Balkone, Terrassen und ganze Holzhäuser sein. Mitunter stellen Zimmerer die Verschalungen beim Gießen von Beton. Zudem errichten Zimmerer Konstruktionen des Ingenieurholzbaus. Dazu zählen etwa hölzerne Brücken und Türme sowie Klettergerüste aus Holz.
Im Inneren von Gebäuden stellen Zimmerer Trennwände und Treppen oder verlegen Fußböden aus Holz. Sie führen Holzschutzbehandlungen durch und reparieren schadhafte Holzkonstruktionen.
Bei einem Neubau oder der Sanierung eines Hauses ist der Zimmerer unabdingbar. Ein Engagement lohnt jedoch auch anderenorts. So etwa bei der Begutachtung älterer Dachstühle, bei der Errichtung von Holzspielplätzen oder beim Aufbau von Holzkonstruktionen – hier wären etwa Bänke anzuführen – in Parkanlagen.
Der Zimmerer selbst berechnet stündliche Kosten zwischen 35 und 55 Euro. Die teils recht deutlichen Schwankungen in den Stundensätzen sind meist regional bedingt. Kommen größere Maschinen bei der Arbeit zum Einsatz, werden oft Verrechnungssätze für diese Geräte berechnet. Zusätzlich fallen Kosten für das verarbeitete Material an. Für einen Preisvergleich sollte das geplante Projekt mehreren Zimmerern zum Kostenvoranschlag vorgelegt werden.
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