Trotz des langjährigen Trends zu Glas und Stahl als Baustoffe ist der Holzbau nach wie vor eine gefragte Technik. Holz findet in Dachstühlen und Fachwerkhäusern, bei Carports und anderen Konstruktionen Verwendung. Spezialist für den Holzbau ist der Zimmermann. Er fertigt Holzelemente für Bauwerke und Konstruktionen aller Art und fügt diese auf Baustellen zusammen.
Vor allem bei ökologisch denkenden Unternehmern ist Holz ein sehr beliebter Baustoff. Denn Holz ist regenerativ, es wächst nach und bietet somit eine sehr umweltfreundliche Möglichkeit des Bauens. Zudem bindet Holz langfristig Kohlendioxid und ist damit klimafreundlich. Holz wirkt wärmedämmend und kann durch sein leichtes Eigengewicht zu entsprechenden Zwecken auch für ältere Fassaden verwendet werden. Zudem ist Holz sehr leicht zu bearbeiten. Die benötigte Zeit für eine industrielle Vorfertigung etwa von Balken oder Leimbindern ist recht kurz.
Der Holzbau beginnt und endet nicht mit der Errichtung hölzerner Konstruktionen und Bauwerke.
In der Werkstatt führt der Zimmerer alle vorbereitenden Arbeiten aus. Auf der Grundlage von Architekten- und Ingenieursplänen wählt er Holzarten aus und schneidet diese auf die entsprechenden Maße zu. Bereits hier werden die Balken und Binder mit Holzschutzmitteln imprägniert, um sie gegen Schädlinge und Feuchtigkeit resistent zu machen.
Auf den Baustellen werden die vorgefertigten Elemente zusammengefügt. Hier beweist der Zimmermann etwa bei der Errichtung von Fachwerkhäusern, Dachstühlen aber auch bei hölzernen Brücken und Türmen sein Geschick. Alle Arbeiten werden streng nach den Bauzeichnungen und nach allen handwerklichen Richtlinien ausgeführt.
Die zwei entscheidenden Kostenfaktoren sind der Preis aller verwendeten Materialien sowie die vom Zimmermann geleistete Arbeitszeit. Ein Zimmermann berechnet einen Stundensatz meist zwischen 40 und 55 Euro.
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