Auch in mittelständischen Unternehmen ist die Personalvergütung in der Regel ein wichtiger Kostenfaktor. Eine ungenaue Abrechnung von Mitarbeiterlöhnen kann dabei oft zu recht hohen Mehrkosten in Ihrem Unternehmen führen. Um eine korrekte Vergütung Ihrer Mitarbeiter nach den tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten zu gewährleisten, ist eine genaue Personalzeiterfassung wichtig.
Eine Stempeluhr, beziehungsweise eine Stechuhr, zeichnet den Arbeitsbeginn und –ende der Arbeitszeit des jeweiligen Mitarbeiters auf und erlaubt somit eine präzise Kontrolle und gerechte Entlohnung. So lassen sich Personalmehrkosten durch ungenaue Rundungen bei der Gehaltsabrechnung ersparen.
In der Regel werden Stempeluhren im Eingangsbereich Ihres Unternehmens aufgestellt und können nach ihrer Leistungsfähigkeit unter anderem in rechnende und nicht rechnende Geräte aufgeteilt werden. Rechnende Stempeluhren besitzen dabei meist ein breiteres Leistungsspektrum. So können durch sie nicht nur die „Kommt- und Geht-Zeiten“ Ihrer Mitarbeiter auf einer Karte protokolliert, sondern auch Überstunden, Pausenzeiten und Nachtzonen berücksichtigt und automatisch zusammengerechnet werden. Dies erlaubt einen besseren Überblick am Abrechnungsende, sowie eine genauere Kalkulation der Arbeitszeiten.
Dabei werden Stempeluhren meist in Paketen mit einer professionellen Zeiterfassungssoftware angeboten. Diese EDV-Unterstützung führt zu einer effizienteren Datenkalkulation und steigert somit die Transparenz in Ihrem Unternehmen. Ein für kleinere und mittelgroße Firmen mit bis zu 100 Mitarbeitern geeignetes Paket erfasst neben der Stempeluhr in der Regel eine Wandhalterung, die am gewünschten Ort platziert wird. Die Übertragung der von der Stechuhr erfassten Daten erfolgt über das bereits vorhandene Netzwerk Ihrer Firma. Dabei wird das Gerät mit einem LAN-Kabel ins Netzwerk eingebunden. Anschließend wird die Software auf einem Netzwerk-PC eingerichtet, wodurch alle Daten vom Terminal, beziehungsweise der Stempeluhr, auf den PC übertragen werden können.
Im Bereich der elektronischen Zeiterfassung werden meist Hardwareterminals eingesetzt. Dabei kann es sich neben Stempeluhren um Geräte verschiedener Funktionsweisen und Modelle handeln, die im Ausgangs- beziehungsweise Eingangsbereich Ihres Betriebes angebracht werden. Durch ein Erfassungsmedium, die Ihre Arbeitnehmer bei sich tragen, werden die Arbeitanfangs - und Endzeiten vom Hardwareterminal erfasst. Dabei kann dies unter anderem durch folgende Erfassungsmedien stattfinden:
Die Preise von Stempeluhren variieren stark in Abhängigkeit von ihrer Leistungsfähigkeit, Ausstattung, Modell und Hersteller. Dabei sind unter anderem folgende Faktoren bei der Preisgestaltung eines Geräts von Belang:
Eine für kleinere und mittelgroße Unternehmen geeignete Stempeluhr ist oft bereits ab ungefähr 450 Euro erhältlich. Diese besitzt meist unter anderem eine Rechen- und Mitternachtsfunktion von bist zu 50 Mitarbeitern. Dabei können pro Mitarbeiter täglich beliebig viele Stempelungen vorgenommen werden. Zudem kann nach jeder Kommt- und Geht Buchung die Anwesenheitszeit und das Gesamtergebnis ausgedruckt, sowie ein Tagesprogramm mit bis zu drei Pausen verwaltet werden.
Doch muss bedacht werden, dass eine Stempeluhr, beziehungsweise ein anderes Zeiterfassungsgerät, in der Regel nur in Kombination mit einem Komplettsystem benutzt werden kann. Dabei liegt der Anfangspreis eines für ein mittelständisches Unternehmen geeigneten Komplettsystems meist bei ungefähr 1.500 Euro. Hierbei ist das Terminal für die gängigsten Aufgaben in der Personalzeiterfassung, Projektzeiterfassung und Zutrittskontrolle gerüstet. Neben dem Erfassungsterminal umfasst das Komplettpaket zudem 25 Transponder, ein Netzteil, sowie eine Zeiterfassungssoftware, die unter anderem folgende Module mit einbezieht:
Darüber hinaus können die meisten Anbieter individuelle Pakete, die sich nach den Bedürfnissen Ihres Unternehmens richten, gewährleisten. Dabei ist unter andrem die Größe und Mitarbeiterzahl Ihres Unternehmens von Belang. Während in kleineren Unternehmen von bis zu 100 Mitarbeitern oft nur ein Erfassungsgerät eingesetzt werden muss, ist dies bei größeren Unternehmen meist nicht mehr möglich. So müssen in der Regel mehrere Eingänge und Standorte kontrolliert und verschiedene größere Bereiche wie Chefetage und Serverräume abgesichert werden. Hierzu sind komplexere, kostenintensivere Komplettpakete mit mehreren Erfassungsterminals nötig. Aus diesem Grund könnte vor der Anschaffung eines Pakets ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem Anbieter vorteilhaft sein.
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