Rollladen für Fenster

Rollläden für Fenster kommen aus verschiedenen Gründen zum Einsatz. Zentrale Gründe für den Kauf können die Schaffung von Wärmedämmung, Sicht-, Sonnen- und Schallschutz oder die Erhöhung des Einbruchschutzes sein. Bei Käuferportal lernen Sie die typischen Rollladenarten und deren Unterschiede im Einbau kennen.

Welche Rollladenarten gibt es?

Rollläden werden außen am Fenster montiert. Ein Rollladen kann entweder per Hand oder elektrisch bedient werden. Ein elektrischer Antrieb vereinfacht zum einen die Bedienung großer Rollläden, ermöglicht zum anderen aber auch eine automatische Steuerung in Abwesenheit. Dies führt zu einem optimalen Sonnenschutz und erhöht gleichzeitig die Sicherheit des Gebäudes. Bedenken Sie jedoch, dass die elektrische Variante gegenüber der manuellen Bedienung deutlich teurer ausfällt. Der Handbetrieb erfolgt mithilfe eines Gurtzugs. Dabei wickelt sich ein Gurtband – bei leichten Rollläden teils auch eine Kordel – um eine Scheibe.

Neben den Bedienungsarten stehen verschiedene Materialen zur Auswahl:

Kunststoff-Rollläden bestehen meist aus PVC und sind generell günstiger als Modelle aus Holz oder Stahl. Für einen möglichst hohen Einbruchschutz sind Stahlrollläden zu bevorzugen.

Einbauarten

Der Einbau von Rollläden kann auf drei Arten erfolgen:

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Bei der ersten Variante wird der Rollladenkasten über dem Fenster montiert. Der Rollladenpanzer verschwindet dabei optisch im Mauerwerk. Diese Methode wird häufig bei Neubauten angewandt, denn ein nachträglicher Einbau ist mit hohen Kosten verbunden. Vorbaurollläden werden vor dem Fensterprofil, oft am Mauerwerk oder an der Laibung, montiert. Die Montageart ist sehr einfach und wird oft bei einer nachträglichen Installation durchgeführt. Aufsatzelemente werden direkt auf dem Fensterprofil angebracht. Dadurch verringert sich zwar die optische Größe der Fensterfläche, doch die Einbauart ist vergleichsweise günstig und einfach zu realisieren.

Sicherheit und Fenstereigenschaften beachten

Die Widerstandsklasse des Rollladensystems bestimmt die Stufe der Einbruchhemmung. Die genaue Definition dafür beschreibt die DIN EN 1627 (geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Fenster/ Fassaden). RC 1 beschreibt die niedrigste Widerstandsklasse mit kaum vorhandener Einbruchhemmung. Die höchste Einbruchhemmung wird durch die Widerstandsklasse RC 6 beschrieben.

Kostenvoranschläge enthalten häufig nicht die Kosten für zusätzliches Zubehör. Deshalb empfiehlt sich eine sorgfältige Prüfung des Angebots. Ob sich ein nachträglicher Anbau von Rollläden für die möglichen Einsparungen wirtschaftlich rechnet, hängt vor allem von den bestehenden Eigenschaften der Fenster ab:

  • Größe der Fenster
  • Himmelsrichtung der Fenster
  • Qualität der Verglasung

Ältere Rollladen-Kästen sind oft eine energetische Schwachstelle von Gebäuden. Allerdings können sie nachträglich saniert werden: Wenn die Kästen nicht gut isoliert sind, können die meisten von innen mit Dämmmaterial ausgekleidet werden. Fugen und Gurtdurchführungen können mit Klebebändern, speziellen Gummistopfen oder Bürsten abgedichtet werden.

Bildquellen:
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© TÜV Saarland Gruppe | tekit Consult Bonn Gruppe GmbH
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