Hülsenmarkise

Hülsenmarkisen dienen der Überdachung von Terrassen und anderen Außenflächen. Im Unterschied zu herkömmlichen Gelenkarmmarkisen werden Hülsenmarkisen beim Einfahren durch eine Kassette vor Regen und Wind geschützt. Diese Seite gibt Ihnen einen Überblick über Ausführungen und Funktionsweise von Hülsenmarkisen und gibt nützliche Tipps bezüglich Steuerung und Bedienung.

Besonderheiten und Funktionsweise von Hülsenmarkisen

Hülsenmarkisen gehören zur Gruppe der Gelenkarmmarkisen und werden überwiegend zur Überdachung von Terrassen und Balkonen genutzt. Sie werden als Sicht- und Sonnenschutzelemente eingesetzt und lassen sich per Fernbedienung oder Funk steuern. Die Streckung und Beugung der Gelenkarme ermöglicht das automatische Ein- und Ausfahren der Markisen. Ein Vorteil der Hülsenmarkisen gegenüber vergleichbaren Gelenkarmmodellen ist die zusätzlich montierte Kassette, die das Markisentuch im aufgerollten Zustand vor Nässe und anderen Wettereinflüssen schützt. Diese Funktion garantiert eine möglichst lange Lebens- und Funktionsdauer der empfindlichen Tücher. Pulverbeschichtungen und Qualitätsstoffe tragen zusätzlich zur Haltbarkeit der Markisen bei.

Übersicht über Ausführungen und verwendete Materialien

Hülsenmarkisen gibt es in zahlreichen Größen, Ausführungen und Farben. Je nach Größe der zu überdachenden Fläche können Modelle für bis zu 20 m² installiert werden. Kleinere Markisen sind 4 m breit und haben einen Ausfall von etwa 2,70 m. Ein häufig verwendetes Material bei der Produktion von Hülsenmarkisen ist Aluminium. Stranggepresstes Aluminium hält hohen Belastungen stand und gilt als besonders langlebig und robust. Hochwertigere Hülsenmarkisen bestehen aus rostfreiem Edelstahl. Ebenfalls aus Edelstahl sind die verwendeten Schraub- und Verbindungsmaterialien.

Der wichtigste Bestandteil der Hülsenmarkise ist das Markisentuch, das in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist. Zu den gängigsten Materialien gehören:

  • Acryl
  • PVC
  • Polyester

Acryl-Tücher eignen sich am ehesten als Sonnenschutz. PVC ist verhältnismäßig wetterresistent. Polyester wird ähnlich häufig verwendet und sorgt auch im ausgefahrenen Zustand der Markise für einen ausreichenden Schutz vor widrigen Wetterverhältnissen. Hülsenmarkisen gehören zu den geschlossenen Markisen, was bedeutet, dass die Hülsenmarkisentücher aus nur einem Stück bestehen. Fransen, Rüschen oder Wellen sind hier nicht möglich.

Montage und Bedienung

Hülsenmarkisen werden mittels Dübeln und Wandkonsolen an die Hausfassade angebracht. Die Montage kann selbstständig durchgeführt oder dem Profi überlassen werden. Eine Befestigungskonsole aus stranggepresstem Aluminium ermöglicht die Montage an Wand, Decke oder Dachsparren. Der passende Neigungswinkel kann individuell an der Wandkonsole mittels Inbusschlüssel von 0 bis 40 Grad eingestellt werden. Die Steuerung der Markise erfolgt per Fernbedienung oder Funk. Zudem können spezielle Wind- oder Sonnensensoren integriert werden, die für ein automatisches Ein- und Ausfahren der Markisen bei übermäßiger Sonneneinstrahlung oder Wind sorgen.

Bildquellen:
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