Webentwickler

Webentwickler betreuen die Planung und Umsetzung von Webprojekten. Bei größeren Projekten treten sie dabei als Projektverantwortliche auf, die ein Spezialistenteam bei der Umsetzung von Websites und -anwendungen koordinieren. Webentwickler stehen dabei als so genannte Generalisten dem Team vor und zeichnen sich durch Wissen in allen Kernkompetenzen aus.

Während sich die Fachkräfte auf eines der Themen spezialisiert haben, behält der Webentwickler den Überblick und verfügt sowohl über Kenntnisse aus den Bereichen

  • Web-Business,
  • Webdesign,
  • Web-Programmierung und
  • Webserver-Administration.

Bei kleineren Projekten übernimmt der Webentwickler alle Schritte von der Planung bis zur Umsetzung des Webprojekts selbst.

Wie erkennt man einen guten Webentwickler

Momentan gibt es in Deutschland noch keine staatlich anerkannte Ausbildung für den Webentwickler. Deshalb ist der Begriff des Webentwicklers an sich nicht geschützt. Doch wer ihn ohne entsprechende Qualifizierung im Berufsleben verwendet, riskiert trotzdem eine Anzeige, da er das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb bricht.

Schwarze Schafe gibt es zwar überall, doch sind gute Webentwickler relativ leicht zu erkennen, wenn man einige Tipps beherzigt:

  1. Schauen Sie sich den Lebenslauf des Webentwicklers an

  2. Was er studiert hat und über welche und wie viele Kenntnisse er verfügt, sagt schon einiges aus. So sollte er entweder eine Ausbildung zum Mediengestalter, Fachinformatiker, IT-Kaufmann oder ähnliches absolviert beziehungsweise ein Studium der Informatik oder Kommunikationsdesign abgeschlossen haben. Wichtiger als die Ausbildung sind aber die Fertigkeiten des Webentwicklers.

    Da sich der Internetmarkt rasant entwickelt, eignen sich die meisten Webentwickler ihre Fähigkeiten selbst an. Neben XHTML, CSS, JavaScript, PHP und MySQL sollten auf jeden Fall auch Foto- und Bildbearbeitungsprogramme wie Adobe Photoshop zu den Qualifikationen des Webentwicklers gehören.

  3. Werfen Sie einen Blick auf die Referenzen des Webentwicklers

  4. Die Ausbildung und die Qualifikationen eines Webentwicklers sind wichtig, doch um sich ein wirkliches Bild seiner Arbeit machen zu können, hilft zumeist ein Blick auf die Referenzen.

    Erfolgreich umgesetzte Projekte, womöglich zusammen mit namhaften Firmen entwickelt, liefern immer noch die besten Argumente für die Entscheidung.

  5. Schauen Sie sich die eigene Website des Webentwicklers an

  6. Für seinen Internetauftritt wünscht man sich ein klares, übersichtliches Design und eine intuitive Benutzerführung. Ein Blick auf die Homepage des Webentwicklers reicht oft schon um zu erfahren, inwieweit der Webentwickler diesen Anforderungen selbst gerecht wird. Nur wenn diese Website Sie schon anspricht und Sie schnell alle gewünschten Informationen finden, lohnt sich ein erstes Beratungsgespräch.

  7. Achten Sie auf Kostentransparenz beim Angebot des Webentwicklers

  8. Über die Kosten für die Umsetzung eines Webprojekts entscheidet eigentlich nur der Zeitfaktor.

    Dementsprechend gilt auch hier, nicht der niedrigste Preis entscheidet, sondern das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und eine übersichtliche Kostenkalkulation. Denn Qualität hat nun mal ihren Preis und "ab 100 Euro"-Preisangebote meistens einen versteckten Haken.

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