Eine Webdesignerin ist für die Erstellung und zum Teil auch für die Pflege von Websites verantwortlich. Ihre Leistungen umfassen dabei sowohl die Gestaltung, den Aufbau als auch die Nutzerführung einer Website. Das bedeutet, dass Sie auch für die Umsetzung Ihres Corporate Designs verantwortlich ist. Die Webdesignerin nimmt dabei all Ihre Kundenwünsche auf, setzt diese in technisch machbare Leistungen um und passt sie an die Bedürfnisse und Ansprüche der Zielgruppe an.
Zwar unterliegt das Berufsbild keiner gesetzlichen Regelung, so dass sich im Prinzip jede Person, die eine Website entwerfen und umsetzen kann, sich auch als Webdesignerin bezeichnen darf. Doch es gibt einige Anhaltspunkte, an denen Sie eine gute Webdesignerin erkennen.
Sie ist meist ausgebildete Grafikerin oder Mediengestalterin beziehungsweise studierte Informatikerin oder Kommunikationsdesignerin, die sich auf einen bestimmten Bereich spezialisiert hat. Diese Spezialisierung erfolgt, aufgrund des sich schnell änderten Berufsfeldes beziehungsweise der rasanten Entwicklung des Internets, zumeist autodidaktisch oder wird in einer Fortbildung erworben.
Bei der Wahl der Webdesignerin sollten Sie entsprechend darauf achten, dass sie mit den aktuellen Tools wie XHTML, CSS, Flash, Java, PHP und SQL vertraut ist sowie Kenntnisse in den Bereichen Design, Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit aufweist. Außerdem muss sie mit den gängigen Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen (wie z.B. Photoshop) umgehen können. Darüber hinaus sollte Sie mit den aktuellen Internettrends und Nutzerverhalten vertraut sein und entsprechend vermehrt auf Rich Media Inhalte und Interaktivität Wert legen. Das beinhaltet zum einen die Einbindung von Videos, Animationen und Audio-Inhalte und zum anderen direkte Interaktionsmöglichkeiten mit den Website-Besuchern.
Bei Website-Projekten lässt sich zumeist zuvor kein endgültiger Preis festlegen, sondern es handelt sich oft um reine Kostenschätzungen. Sie sollten darauf achten, dass die Webdesignerin Ihnen die Kosten transparent darlegt, ohne versteckte Preise oder in Sternchen versteckte Anmerkungen. Bei "ab 80 Euro"-Preisen sollten Sie deshalb immer vorsichtig sein. Die Kosten für ein Webprojekt berechnen sich vor allem durch den Aufwand und die Zeit, die für dieses Projekt verwendet werden müssen, weniger durch die Materialkosten. Je bekannter die Webdesignerin ist und je mehr erfolgreiche Projekte sie schon umgesetzt hat, desto höher wird auch ihr Stundenlohn sein.
Freiberuflich arbeitende Webdesignerin sind dabei aber in den meisten Fällen preiswerter als Agenturen für Webdesign. An den Referenzen der Webdesignerin erkennen Sie, wie professionell und qualitativ hochwertig sie arbeitet und ob Ihnen ihr Arbeitsstil gefällt. Im Zweifelsfall schauen Sie sich die eigene Website der Webdesignerin an. Wenn diese sich durch einfache Strukturen und ein übersichtliches Layout auszeichnet, die Inhalte optisch ansprechend verpackt sind und Sie schnell alle gewünschten Informationen entnehmen können, versteht sie offenbar ihr Handwerk.
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