Die Infrarotfotografie ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem nur Infrarotstrahlen aufgenommen werden. Auch wenn dies eine Gemeinsamkeit mit der Thermografie ist, sollte man die beiden Verfahren nicht verwechseln:
Deshalb wird letzteres Verfahren auch nicht zu technischen Zwecken wie bei der Gebäudethermografie verwendet. Infrarotfotografie gehört noch zum Gebiet der Kunstfotografie, vor allem deshalb, weil dabei einzigartige Bilder entstehen.
Die Ausrüstung, die man zur Infrarotfotografie braucht, ist wesentlich einfacher und günstiger als bei der Thermografie. Eigentlich braucht man nur eine gute analoge Kamera oder eine Digitalkamera. Auf diese muss man einfach nur einen Infrarotfilter aufsetzen. Solche Bauteile kosten im Handel zwischen 30 und 80 Euro. Die Filter sorgen dafür, dass sichtbares Licht nicht aufgenommen wird. Wird eine analoge Kamera genutzt, muss man auch noch einen Film kaufen, der Infrarotstrahlen aufnehmen kann. Da diese nicht sichtbar sind, werden sie von normalen Filmen auch nicht aufgenommen. Wenn man mit einer Digitalkamera Infrarotfotografie betreiben möchte, sollte man vorher prüfen, ob das Gerät dafür ausgelegt ist. Manche Hersteller schalten vor den Aufnahmechip nämlich einen Filter vor, der die infraroten Strahlen herausfiltert.
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