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Auszeichnungen

Gebäudethermografie

Eine Wärmebildkamera zeigt die abgestrahlte Temperatur von Personen, Objekten oder Gebäuden an. Hierfür dient der mittlere Wellenbereich des Infrarot-Spektrums. Wärmebildkameras werden häufig von Ingenieuren und Handwerken benutzt, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu visualisieren und Diagnosen für den Bau zu erstellen.

Unsere Tipps: Das sollten Sie bei der Wärmebildkamera-Suche beachten

  • Energieausweis
    Energieausweis

    Der Energieausweis (oder Energiepass) ist eine Bescheinigung, die den Energieverbrauch eines Gebäudes farblich darstellt. Eine Farbskala zeigt an, wie energieeffizient ein Gebäude ist. Der grüne Bereich steht für eine hohe Energieeffizienz, der rote Bereich für Räumlichkeiten mit hohem Energieverbrauch. Seit 2008 ist der Energieausweis in folgenden Fällen Pflicht: Bei Neubauten, bei Vermietung und Verkauf sowie bei behördlichen Gebäuden mit mehr als 1000qm.

  • Gebäudethermografie
    Gebäudethermografie

    Gebäudethermografie beschäftigt sich mit der Wärmestrahlung von Gebäuden. Dabei werden alle Wände eines Gebäudes durch eine Wärmebildkamera betrachtet und mithilfe spezieller Software sichtbar gemacht. Rote Farbbereiche visualisieren eine hohe Wärmeabstrahlung, grüne Bereiche eine Niedrige. Mangelhaft isolierte Stellen werden somit sichtbar. Die besten Resultate erzielt man bei einem Temperaturunterschied vom Hausinnern nach außen von mindestens 15°C. Die Durchführung einer Gebäudethermografie eignet sich daher in den Herbst- und Wintermonaten.

  • Wärmebildgerät
    Wärmebildgerät

    Wärmebildgeräte ähneln von der Funktionsweise her normalen Videokameras, nehmen allerdings Infrarotstrahlen auf und können dadurch Temperaturen visualisieren. Sie zeigen somit die Strahlung der freiwerdenden Energie. Die entstehenden Bilder liegen in Graustufen vor, die vom menschlichen Auge allerdings schwer voneinander zu unterscheiden sind. Deshalb werden sie durch spezielle Software zu sogenannten Falschfarbbildern konvertiert. Wärmebildgeräte finden traditionell Verwendung im Militärbereich und der Polizei, immer häufiger allerdings auch im zivilen Umfeld.

  • Temperaturmessung
    Temperaturmessung

    Die Temperaturmessung ist von entscheidender Bedeutung beim Hausbau sowie der Beurteilung der Energieeffizienz von bestehenden Gebäuden. Mit Temperaturmessgeräten wird beispielsweise die Leistung der Heizkörper gemessen. Sofern Wärme an Zuleitungen verloren geht, kann man an den jeweiligen Stellen nachbessern und durch verstärkte Isolation langfristig Energie und somit Kosten sparen. Selbiges gilt für den Rohbau. Hier kann durch die Temperaturmessung die Trocknung des Baubetons überwacht werden, um Feuchtigkeit und spätere Schimmelbildung in Wänden und Böden zu vermeiden.

  • Thermovision
    Thermovision

    Das Verfahren der Thermovision ähnelt dem der Thermografie, wird aber vermehrt in der Industrie und für Maschinen und Bauteile eingesetzt. Mithilfe von Infrarotkameras werden thermische Schwachstellen erkannt. Dies betrifft zum Beispiel bewegliche Teile von Maschinen, die sich stark erhitzen und dadurch Energie vergeuden. Auch Schwachstellen in Rohrleitungen werden durch Thermovision ermittelt und können ausgebessert werden. Im Stahlbau werden Spannungen sichtbar, die auf Bauteile wirken und in Wärmeenergie umgewandelt werden.

  • Infrarotfotografie
    Infrarotfotografie

    Mittels Infrarotfotografie lassen sich Bilder mit Infrarotstrahlen aufnehmen. Im Gegensatz zur artverwandten Thermografie (Infrarotstrahlen über 10.000 Nanometer Wellenlänge) arbeitet die Infrarotfotografie mit Wellenlängen zwischen 780 und 1.400 Nanometern. Infrarotfotografie gehört zum Bereich der Kunstfotografie und wird nicht für technische Zwecke verwendet. Bei Infrarotfotos ist der aufgenommene Himmel schwarz, während beispielsweise Pflanzen aufgrund ihres Chlorophylls in hellem Weiß erscheinen.

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Wärmebildkamera finden

Die Gebäudethermografie beschäftigt sich mit der Wärmestrahlung von Gebäuden. Wie jede Fläche oder jeder Körper strahlen auch deren Außenwände Licht ab, sobald sie sich erwärmen, allerdings im Infrarotbereich. Das wird bei der Gebäudethermografie mit Wärmebildgeräten aufgenommen, und zwar von allen Außenwänden des Gebäudes. Auf den Bildern wird die Wärmestrahlung dann durch eine Software sichtbar gemacht, die das Bild in Falschfarben einfärbt.

Wie funktioniert die Gebäudethermografie?

Rote Töne stehen für eine besonders hohe Wärmeabstrahlung und grüne Farben für eine Niedrige. Die Thermografiefotos machen sogar sichtbar, hinter welchen Mauerstellen die Heizkörper sitzen. So kann man aber auch erkennen, an welchen Stellen das Gebäude besonders viel Wärme abstrahlt. An diesen Stellen weist die Isolierung der Wand meistens Schwächen auf. Mangelhafter Wärmeschutz ist jedoch in den meisten Fällen mit hohem Energieverlust gleichzusetzen. Hat man die Schwachstellen durch eine thermografische Untersuchung ausgemacht, kann man sie ausbessern und somit auf lange Zeit den Energieverbrauch senken.

Wintermonate: Saison der Gebäudethermografie

Damit eine Gebäudethermografie effektiv durchgeführt werden kann, sollten die Temperaturunterschiede zwischen den Innenräumen des Hauses und der Außenwelt aber mindestens zehn Grad betragen. Nur wenn es um das Haus deutlich kälter ist, kann man Wärmebrücken, an denen von innen viel Wärme nach außen dringt, gut erkennen. Deshalb ist die beste Zeit für ein thermografisches Gutachten

  • die Herbstsaison und
  • die Wintersaison,

also die Monate von September bis März. Gutachter, die mit einer Wärmebildkamera eine Gebäudethermografie durchführen, verlangen für eine Untersuchung in der Regel bis zu 400 Euro – eine Hälfte für das Gutachten und die andere als Pauschale für die Kamera. Die Infrarotkameras sind immer noch kostenintensiv. Man kann sich aber auch einfach eine Wärmebildkamera für zirka 200 Euro ausleihen und die Bilder selbst machen.

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