Zur Absicherung von Gebäuden oder einzelnen Räumen bietet sich neben der Installation einer Alarmanlage auch die Videoüberwachung an. Eine Überwachungskamera vermittelt den Eindruck der besonderen Sicherung eines Gebäudes. Die Videoüberwachung dient somit der Prävention gegen Überfälle, Diebstähle, Personenübergriffe und Vandalismus, jedoch auch zur nachträglichen Täterermittlung.
Bevor Sie eine Videoüberwachung installieren, informieren Sie sich, ob dies überhaupt erlaubt ist. Insbesondere das Privatrecht schränkt die die Videoüberwachung an folgenden Orten ein:
Eine Ausnahme stellen die so genannten "öffentlich zugänglichen Räume" dar, wie
Ist die Kamera sichtbar postiert, wirkt ihr Einsatz abschreckend, also präventiv. Eine verdeckte oder Mikrokamera wird dazu nicht beitragen, kann aber zur Aufklärung oder gar als Beweis verwandt werden.
Es ist deshalb sinnvoll, zunächst zu klären, welche oben genannte Wirkung erzielt werden soll. Daraus leitet sich dann die verwandte Kameraart ab.
Videoüberwachung bedeutet Sicherheitstechnik optimal anzuwenden: Während eine Alarmanlage nicht direkt zur Aufklärung eines Sachverhalts dienen kann, erfüllt die Videoüberwachung zwei wesentliche Sicherungsapekte:
Daher kommen als Ergänzung zu Alarmanlagen auf privaten Anwesen, großen Firmengebäude oder staatlichen Gebäude sowohl Stift- als auch Kastenkameras zum Einsatz – letztere wirken besonders abschreckend; dabei steht hauptsächlich die Videoüberwachung bestimmter Gebäudeteile – häufig von Eingängen – im Vordergrund. Auch an Bahnhöfen sind häufig Kasten- oder Stiftkameras montiert.
Im Bereich der Sicherheitstechnik bietet die Videoüberwachung verschiedene Kameraarten, welche im Folgenden näher erläutert werden sollen.
Stiftkameras sind ab rund 70 Euro erhältlich und finden häufig in Banken und an Gebäudeeingängen Verwendung. Einfache Stiftkameras sind zwar wetterfest, eignen sich jedoch nicht für schlechte Lichtverhältnisse. Für diese können Nachtsicht-Stiftkameras verwendet werden. Diese funktionieren mit Infrarotlicht und bieten ab etwa 80 Euro / Stk. Zum Einstiegspreis eine Sichtweite von 25 Metern bei vollkommener Dunkelheit.
Ist eine Videoüberwachung über 25 Meter in vollkommener Dunkelheit erforderlich, können Infrarot-Weitsichtkameras eingesetzt werden. Mit diesen kann man das Geschehen in bis zu 100 Metern Entfernung aufzeichnen; diese Kameras kosten rund 250 Euro und mehr. Ein Vorzug der Infrarotkameras ist, dass sie in der Dunkelheit nicht zu sehen sind, da das Licht, das die LEDs ausstrahlen, für den Menschen nicht sichtbar ist.
Für die Videoüberwachung in Innenräumen kommen sowohl Stift- als auch Dome-Kameras zum Einsatz. Dome-Kameras haben eine kuppelartige Form und können dadurch einen sehr weiten Winkel abbilden. Zudem sind sie dreh- und schwenkbar. Dieser Kameratyp ist beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen und Straßenbahnen zu finden. Ein spezieller Typ der Dome-Kamera ist die Speed-Dome-Kamera, die man besonders schnell hin- und her schwenken kann; mit ca. 1500 Euro ist sie bedeutend teurer als eine herkömmliche Dome-Kamera. Für dunkle Lichtverhältnisse können Infrarot-Dome-Kameras verwendet werden; sie bieten – je nach Modell – eine Sichtweite von bis zu 25 Metern.
Wie der Name bereits sagt, handelt es sich bei verdeckten Kameras um Geräte, die getarnt sind und nicht leicht als Kameras erkennbar sind. Die Objektive dieser Kameras sind nur wenige Millimeter groß, so dass sie unter anderem in Feuermeldern, Rauch- und Bewegungsmeldern sowie in Uhren versteckt sind. Verdeckte Kameras sind für rund 100 Euro aufwärts erhältlich.
Um die Videoüberwachung aufzuzeichnen, kommen häufig Videorekorder zum Einsatz, doch auch die digitale Aufzeichnung ist möglich. Außerdem wird ein Monitor benötigt, um das jeweilige Geschehen direkt zu beobachten. Hierfür bieten sich CRT-Monitore oder Flachbildschirme an. CRT-Monitore haben den Vorteil, dass sie eine bessere Bildqualität vorweisen können – der Nachteil ist, dass sie mehr Platz beanspruchen. Doch gerade ihr großes Format bietet die Möglichkeit, mehrere Monitore übereinanderzustellen. Einen CRT-Monitor gibt es ab ca. 160 Euro, so dass eine Komplettlösung mit Stiftkamera und Videorekorder – je nach Modell – für 400-500 Euro erhältlich ist.
| Videoüberwachung Informieren Sie sich hier. Wir finden 3 Anbieter, die zu Ihnen passen - Genau nach Ihren Wünschen. | Jetzt Überwachungskamera finden! |
Wir beraten Sie gerne - kostenlos und unverbindlich
Kostenlose Hotline: 0800 29 29 29 4