Für eine Videoüberwachung existieren verschiedene Arten von Überwachungskameras. Zu unterscheiden sind hier Geräte für Farbaufnahme und Schwarz-Weiß-Technik sowie getarnte oder sichtbare Kameras, wobei eine sichtbare Überwachungskamera zusätzlich als Abschreckungsmittel dient. Es ergeben sich somit vier Grundtypen von Überwachungskameras:
Von den Standardkameras müssen Infrarotkameras, Minikameras, Netzwerkkameras, WLAN-Kameras, Funkkameras, Speicherkameras sowie Überwachungskameras mit automatischer Zoom-Schwenk-Neige-Funktion unterschieden werden. Die Preise sind hierbei sehr unterschiedlich.
Während eine einfache Überwachungskamera bereits ab ca. 50 Euro zu haben ist, müssen für eine Überwachungskamera für den professionellen Einsatz mehrere hundert Euro einkalkuliert werden. Nicht zu vergessen ist, dass zusätzlich zu diesen Preisen noch die Investitionen in Anschlusskabel, Langzeitrekorder und weiteres Zubehör berücksichtigt werden müssen.

Nicht jede Kamera ist wetterfest, daher sind Überwachungskameras für den Außenbereich hochwertiger in der Abschirmung und Abdeckungsverarbeitung:
Für den Einsatz bei der Baustellenüberwachung und ähnlichen Dokumentationsaufgaben eignen sich Farbvideokameras mit einem beheizten Wetterschutzgehäuse. Durch die Programmierung verschiedener Zoom-Schwenk-Neige-Positionen können kritische Bereiche überwacht und aufgezeichnet werden.
Zur Überwachung eines Einzelraumes kann schließlich eine Netzwerkkamera installiert werden. Diese Überwachungskamera wird wie ein weiterer Computer an einen vorhandenen Router angeschlossen und somit in das Computernetz integriert. Somit kann beispielsweise von jedem Computer des Netzwerks eines Büros auf die Bilder der Überwachungskamera zugegriffen werden.
Zur Überwachung einer Hütte oder anderer Anwesen ohne Stromanschluss stehen Speicherkameras mit einer Stromversorgung per Akku zur Verfügung. Diese Überwachungskameras werden durch einen Bewegungsmelder aktiviert und zeichnen erst dann die gewonnenen Bilder auf eine integrierte Speicherkarte auf, die per USB-Anschluss an einen Computer übertragen werden können. Eine solche Überwachungskamera eignet sich für den mobilen Einsatz und benötigt keine Verkabelung.
Hierbei gibt es die klassische Unterscheidung zwischen Funk- und der Kabelübertragung der Daten:
Kabelgebundene Überwachungskameras können dauerhaft in vielen Räumlichkeiten und Außenszenarien installiert werden. Die Geräte funktionieren völlig funkfrei und garantieren damit einen störungsfreien Betrieb.
Eine Überwachungskamera ohne Kabel überträgt hingegen mittels eines Signals per Funk. Diese Signalfrequenz ermöglicht unter idealen Bedingungen eine Entfernung von bis zu 100 Metern Luftlinie zwischen dem Sende- und dem Empfangsgerät. Dies kann jedoch durch Wände und andere Hindernisse beeinträchtigt werden.
Ein weiterer bedeutsamer Punkt ist die Aufzeichnung der gewonnenen Aufnahmedaten. Bei analoger Videoaufzeichnung wird ein Videorekorder im VHS-Format verwendet, der zusätzlich mit einer Zeitraffer-Funktion zum Verlangsamen des Aufnahmeprozesses ausgestattet sein kann. Die digitale Videoaufzeichnung setzt hingegen entweder auf computerunabhängige digitale Videorekorder oder auf computerabhängige digitale Speicherkarten.
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