Tresore sind spezielle Schränke mit dem Zweck, Wertgegenstände wie Schmuck oder Dokumente einbruch- und / oder feuersicher zu verwahren. Jeder Tresortyp unterscheidet sich nach Bauart. Es gilt den Stahlschrank, Wertschutzschrank und Panzerschrank zu unterscheiden. Ein Tresor und dessen Bauart ist nicht einheitlich zu beschreiben, da Tresore je Schutzart und Sicherheitsgrad stark variieren. Zumeist bestehen die Wände und Türen aus aneinander angeordneten Stahlblechen. Je nach Schutzart, werden die Stahlwandungen mit speziellen beispielsweise feuerfesten Isolierstoffen oder auch Beton befüllt.
Wollen Sie sich einen Tresor anschaffen, sollten Sie folgende Tipps beachten: Gewinnen Sie Klarheit über die wesentlichsten Punkte. Anhand dieser Kriterien lassen sich die Arten der benötigten Tresore sowie auch der Preis einschränken.
Hat man sich auf die wesentlichsten Kriterien festgelegt, so kann man einen Vergleich von verschiedenen Tresoren mit vergleichbaren Merkmalen anstellen. Hier sind vor allem die Kriterien Qualität und Preis für einen Tresor Vergleich ausschlaggebend.
In Deutschland gibt es schon seit 1960 allgemein geltende Normen für Tresore. Seit 1992 gibt es im Zuge der europäischen Vereinheitlichung vieler Märkte auch einheitliche europäische Prüf- und Gütenormen. Heutzutage werden Tresore fast ausschließlich nach den europäischen Normvorgaben gefertigt. Vor dem Erwerb eines Tresors sollten Sie also darauf achten, dass dieser mit einer Prüfplakette und dem Kennzeichen VdS oder ECB-S versehen ist. Neben diesen Normen stellt die Installation einer Alarmanlage eine zusätzliche Sicherung dar. Wogegen ein Tresor nur ein temporäres Hindernis ist, verkürzt eine funktionale Alarmanlage das Zeitfenster, in der ein Schaden für Ihr Unternehmen eintreten kann und rundet die gesamte Sicherheitstechnik ab.
Für Tresore gibt es im allgemeinen Sprachgebrauch mehrere Bezeichnungen. So werden Tresore häufig auch als Stahlschrank, Wertschutzschrank oder Panzerschrank bezeichnet. Diese drei Begriffe sind allerdings keine echten Synonyme. Vielmehr beschreiben sie den Sicherheitsgrad der jeweiligen Tresore. Der Stahlschrank gewährleistet den geringsten, der Wertschutzschrank einen mittelstarken und der Panzerschrank den stärksten Schutz.
Zu beachten ist also die Unterteilung der Tresore in folgende Arten
Es gibt noch weitere, nicht so häufig verwandte Bezeichnungen für Tresore, wie die Datentresore, die auf den folgenden Seiten separat erläutert werden.
Ein Stahlschrank dient in Unternehmen und im Hotel- und privatem Bereich häufig zur Einlagerung von wichtigen Akten, Dokumenten oder anderen Wertgegenständen. Solch ein Stahlschrank ist in den Sicherheitsstufen A und B erhältlich (nach VDMA-Norm), dabei ist die Stufe A die geringste Sicherheitsstufe.
Diese Sicherheitsstufen ergeben sich aus der Bauart. So hat ein Stahlschrank der Sicherheitsstufe A einen einwandigen Korpus mit einer doppelwandigen Tür, währenddessen ein Stahlschrank der Sicherheitsstufe B sowohl mit einem doppelwandigen Korpus, als auch mit einer doppelwandigen Tür ausgestattet ist. Ein Stahlschrank kann Brand- oder Einbruchschutz oder auch eine Kombination der beiden gewährleisten. Den Stahlschrank gibt es in verschiedenen Ausführungen. Beispielweise gibt es den freistehenden Standtresor oder auch den in die Wand eingebauten Wandsafe.
Ein Wertschutzschrank verfügt über äußerst starke Stahlwandungen, die zusätzlich mit Beton gefüllt sind. Ein solcher Wertschutzschrank dient daher sehr häufig zur Sicherung von hochwertigen Wertgegenständen. Es ist allerdings zu beachten, dass dieser Tresor auf den Einbruchschutz hin konzipiert ist. Brandschutz ist zwar durch die massive Wandung teilweise gegeben, allerdings ist ein Wertschutzschrank selten auch dahingehend geprüft und zertifiziert. Ein solcher Wertschutzschrank ist nach VDMA – Norm in den Sicherheitsstufen C1 und C2 erhältlich. Auch den Wertschutzschrank gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, d.h. als Stand-, Wand- oder Möbeltresor.
Der sicherste Tresor ist der Panzerschrank. Dieser ist nach RAL-RG-Norm (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.) in den Sicherheitsstufen D10, D20 und E10 erhältlich. Solch ein Panzerschrank hat meist einen dreiwandigen Korpus und ein zusätzlich gepanzertes Riegelwerk.
Der Unterschied zwischen einem Wertschutzschrank und einem Panzerschrank liegt auch im Wesentlichen im Sicherheitsgrad beziehungsweise der stärkeren Ausfertigung. Da die Sicherheitsstufen auch entscheidenden Einfluss darauf haben bis zu welcher Summe der Tresorinhalt versicherbar sein soll. Da ein Panzerschrank den höchsten Sicherheitsgrad aller Tresore zu bieten hat, ist der Panzerschrank die richtige Wahl für Banken und Juweliere.
Wenn Sie sich nun für einen Panzerschrank oder einen der anderen Tresore interessieren, können Sie hier unser Produktformular für Tresor ausfüllen.
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