Die Entscheidung ist gefallen und ein Hublift soll in Zukunft das Erreichen der oberen Etage oder die Überwindung der Außentreppe möglich machen. Nun stellen sich einige Fragen, die für die richtige Kaufentscheidung für einen Hublift beantwortet werden müssen.
Ein normaler Hublift überwindet einen Höhenunterschied senkrecht. Um eine Treppe zu überwinden, ist ein Plattformlift oder Treppenlift erforderlich. Der Hublift kann bis zu 3 m Höhe überwinden. Falls die zu überbrückende Höhe größer ist, muss ein Behindertenlift installiert werden. Nachdem feststeht, dass ein Hublift für die Anforderungen ausreicht, können die verschiedenen Modelle bei den Anbietern verglichen werden. Eine gewünschte Sonderausstattung sollte in den Preisvergleich mit einfließen.
Hat man von verschiedenen Herstellern Angebote erhalten, sollte ein ausführliches und persönliches Beratungsgespräch mit dem günstigsten Anbieter erfolgen. Bei einigen Firmen können in Musterhäusern die verschiedenen Treppenlifter ausprobiert und getestet werden, so dass sich Fragen umfassend beantworten lassen. Auch die einzelnen Leistungen können in einem Beratungsgespräch geklärt und festgehalten werden. So bieten einige Hersteller einen kostenlosen Einbau an, wenn ein Hublift neu gekauft wird. In einigen Fällen ist das Leasen eines Hublifts günstiger als ein Kauf, auch das sollte beim Beratungsgespräch geklärt werden.
Die Krankenkassen unterstützen unter bestimmten Voraussetzungen den Einbau eines Treppenlifts. Der Zuschuss kann bis zu 2.557 Euro betragen und muss bereits vor dem Unterzeichnen des Kaufvertrages beantragt werden. Auch bei der jährlichen Steuererklärung kann man den Kauf eines Hublifts als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Statt einen Plattformlift zu kaufen, bietet sich in manchem Fällen auch die Möglichkeit der Miete oder des Leasings. Hier muss jedoch am konkreten Einzelfall entschieden werden, was kostengünstiger ausfällt.
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