Bei einem Rollstuhllift oder Plattformlift handelt es sich um eine spezielle Form des Treppenlifts, da hier eine Person zusammen mit einem Rollstuhl befördert wird. Dieser Lift stellt für Menschen mit einer Behinderung, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, eine erhebliche Erleichterung dar. So können Betroffene dadurch weiter in ihrem Haus wohnen bleiben und müssen nicht in ein Pflegeheim umziehen. Da die Anschaffungskosten für einen neuen Lift mit rund 10.000 Euro sehr hoch sind, entscheiden sich viele für gebrauchte Rollstuhllifte. Mit dem Gebrauchtkauf lassen sich bis zu 50 Prozent des Investitionspreises sparen. Hinsichtlich des sehr geringen Zuschusses der Krankenkasse von maximal 2.557 Euro hat man also eine preiswerte Alternative zum teuren Neukauf und bewahrt sich seine Unabhängigkeit.
Im Normalfall werden die gebrauchten Rollstuhllifte gereinigt und überprüft. Verschleißteile lassen sich meist problemlos austauschen, so dass es in Hinblick auf die Qualität kaum einen Unterschied zu einem neuen Rollstuhllift gibt. Bei den gebrauchten Rollstuhlliften ist bei der Auswahl die Treppenform entscheidend. Das Gebrauchtgerät ist günstiger, wenn die Treppe gerade ist, da der Bau der Schienenführung einfach gehalten ist. Gebrauchte Lifte für gewundene Treppen sind dagegen teurer. Ferner gibt es auf die Gebrauchtgeräte selten eine Garantie, weshalb Reparaturkosten für auftretende Defekte selbst getragen werden müssen
Zu dem Preis für die gebrauchten Rollstuhllifte kommen allerdings noch Kosten für die Montage dazu. Deshalb sollte man im Vorfeld darauf achten, ob der Gebrauchthändler diesen Service anbietet. Beim Kauf von privaten Anbietern ist eine Montage meist ausgeschlossen. Darüber hinaus gibt es noch einige wichtige Ausstattungsmerkmale, die sowohl bei einem neuen als auch bei einem gebrauchten Lift vorhanden sein müssen, um eine höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten:
Erhalten Sie kostenlos Angebote
von Treppenlift Fachhändlern
Kostenlose Hotline: 0800 29 29 29 4