Eine Terrassenüberdachung kann ein Haus erweitern und gleichzeitig einen geschützten Platz in der Natur anbieten. Sie können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie beispielsweise Holz, Glas oder Aluminium. Je nach Modell und Konstruktion gibt es Selbstbausätze, mit denen die Überdachung selbst aufgebaut werden kann und den individuellen Wünschen folgt. Gleichzeitig sollte eine Beschattung für den Sommer vorgesehen werden.
Je nach Größe der Überdachung muss bei der zuständigen Gemeinde eine Baugenehmigung eingeholt werden. Dabei sind ein professionelles Konzept vorzulegen und die komplette Bauplanung des Daches. Hat ein Nachbar Blick auf die Terrasse oder ist das Dach nah an dessen Grundstück gebaut, muss man hier zusätzlich das Einverständnis einholen.
| Holz | Aluminium | Glas | |
| Vorteile | - sehr natürlich - warme Atmosphäre - Eigenaufbau möglich |
- wetterresistent - leichtes Material - gut kombinierbar mit Glas |
- als Dach genutzt - sehr hell und lichtdurchlässig - Kombination mit Solar |
| Nachteile | - gut im Boden verankern - muss wetterresistent sein |
- wirkt eher kühl - verformt sich schnell - Aufbau vom Profi nötig |
- Verstrebung mit Konstruktion aufwändig - muss bruchsicher sein - Beschattung nötig |
Bei einer Terrassenüberdachung aus Holz muss man je nach Größe mit einem Betrag von 3.000 bis 5.000 Euro rechnen. Aluminium kann noch teurer sein, denn hier liegt der Preis mit Montage bei knapp 4.000 bis 6.000 Euro. Billiger ist eine Selbstmontage, wobei allein das Material ab einem Preis von 1.000 Euro zu kaufen ist.
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