Mit Solaranlagenbau sind zwei verschiedene Themenbereiche gemeint. Zum Einen die Industrie des Solaranlagenbaues und zum Anderen Solaranlagen selbst aufzubauen. Generell werden drei Arten der Energiegewinnung durch Solaranlagen unterschieden. Wobei im privaten Bereich meist Solaranlagen der Photovoltaik und Solarthermie verbaut werden - besonders im Solaranlagen-Eigenbau.
Bei Solarzellen wird die Sonnenenergie in Gleichstrom umgewandelt. Der so gewonnene Solarstrom kann entweder selbst genutzt oder in das Stromnetz eingespeist werden. Die Solaranlage wird in diesem Fall als Solarmodul und die Energiegewinnung als Photovoltaik bezeichnet.
Wärmeenergie wird aus dem Sonnenlicht mit Hilfe von Sonnenkollektoren gewonnen. Diese Art der Energiegewinnung wird Solarhermie genannt.
Hierbei wird Sonnenlicht in Wärme umgewandelt. Dabei wird Wasser zum kochen gebracht und der Wasserdampf treibt Turbinen an.
Für die Erzeugung von Strom benötigt die Solaranlage folgende Bauteile:
Bei der Erzeugung von Wärme werden folgende Bauteile benötigt:
Der Einstieg in den Solaranlagenbau hat Investitionscharakter. Staat, Länder und Kommunen in Deutschland fördern die Anschaffung, Montage und Aufbau von Solaranlagen. Ebenso haben die KfW Bank, DKB, GLS Bank und die Umweltbank spezielle Energie Kredite. Dergleichen bieten die meisten Hausbanken ein spezielles Finanzierungsangebot im Bereich erneuerbare Energie an und Solaranlagen an.
Eine typische Kleinphotovoltaik-Anlage (Solaranlage für die Stromerzeugung) besteht aus verschiedenen Komponenten und es ergeben sich Kosten von 4.500 EURO pro kWp. Bei einer Laufzeit von 20 bis 25 Jahren ergeben sich eine Refinanzierung innerhalb von ca. 15 Jahren.
Wird die Anlage nur zur Erwärmung des Brauchwassers genutzt, entstehen Kosten von 700 EURO pro Quadratmeter. Soll die Solarhtermie-Anlage zusätzlich zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden, ist mit Kosten ab 10.000 EURO zu rechnen.
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