Bevor eine Solaranlage gekauft, installiert und zufriedenstellend betrieben werden kann, sollten einige Überlegungen bezüglich der Art und Größe der Solaranlage angestellt werden. Als erstes sollte feststehen, ob es sich bei der Solaranlage um eine Anlage zur Stromerzeugung handelt oder um eine Anlage zur Warmwasseraufbereitung. Daraus ergeben sich meist die Größe und Anzahl der Photovoltaik-Module. Da es viele Anbieter von Solaranlagen gibt, sind Solaranlagen Tests als Ratgeber und Entscheidungshilfe zu empfehlen. Diese Solaranlagen-Tests werden kostenlos (meist von Anbietern oder Solarportalen) oder gegen Bezahlung (Stiftung Warentest, Stiftung Ökotest) erstellt.
Anbieter von Solaranlagen müssen ihre Solaranlagen testen lassen. Dabei gibt es unerlässliche Prüfungen. Da es sich um eine elektrische Anlage handelt muss in Deutschland in jedem Fall das TÜV- Siegel eingeholt werden. Ebenso ist das Prüfsiegel „Geprüfte Sicherheit“ (GS) ein sehr wichtiges und aussagekräftiges Zeichen. Um qualifizierte Solaranlagen Tests durchführen zu können, müssen die Anbieter zertifiziert werden. Dabei hat jedes Land eigene Normen, die als Grundlage für die Zertifikate dienen.
Die umfangreichsten Solaranlagen Tests bietet das Institut für Solartechnik, Prüfung und Forschung (SPF) an der Hochschule Rapperswil (HSR), Schweiz. Dabei wird das SPF international anerkannt und hat sich in der Fachwelt einen guten Ruf als Forschungs- und Prüfinstitut erarbeitet. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet das Institut mit vier Schwerpunkten: Kollektoren, Systeme, Materialien sowie Software zur Berechnung und Optimierung von Kollektorsystemen. Die Tests der Solaranlagen werden von der SPF kostenlos im Internet veröffentlicht und somit für jedermann zugänglich. Des weiteren werden die Tools und Software für die Berechnung einer optimalen Solaranlage über Vertriebspartner verkauft.
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