Obwohl die Preise für Solaranlagen in den letzten Jahren stetig gesunken sind, kann sich noch nicht jeder ein eigenes kleines Solarkraftwerk leisten. Für ein Einfamilienhaus kostet eine Photovoltaikanlage zwischen 12.000 und 20.000 Euro, eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung kostet etwa 4.000 bis 6.000 Euro, in Kombination mit Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung liegt der Preis bei 8.000 bis 15.000 Euro. Mit Photovoltaikanlagen hat man zwar die Möglichkeit, den Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen, um eine Vergütung zu erhalten, allerdings rentiert sich die Solaranlage erst nach mindestens 10 Jahren. Vom Staat, einigen Kommunen und Banken werden dafür Solaranlagen Fördermittel bereitgestellt, die jedoch von Land zu Land verschieden sind.
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat beispielsweise das Programm progres.nrw ins Leben gerufen, das regenerative Energien für Unternehmen, Verbraucher und Kommunen fördert. Im Saarland wird Klimaschutz mithilfe des Programms Klima Plus Saar unterstützt. Unter anderem erhalten Photovoltaikanlagenbesitzer einen Zuschuss, jedoch nur, wenn noch nicht mit dem Bau der Solaranlage begonnen wurde. Teilweise gelten die Förderungen nur bedingt für Privatpersonen.
Wie schon erwähnt, erhalten Photovoltaikanlagenbesitzer eine Einspeisevergütung für Solarstrom, die vom Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegt wird. Verbraucher erhalten demnach einen Betrag von aktuell 28,74 Cent je kWh, falls sie den kompletten Strom in das öffentliche Netz integrieren. Wird ein Teil des produzierten Stroms für den eigenen Haushalt verwendet, ergibt sich eine andere Vergütungsregelung. Entscheidend für die Höhe der Zulage ist der Zeitpunkt der Inbetriebnahme und die Leistung der Anlage, denn die Einspeisevergütung verringert sich jedes Jahr.
Ein weiteres staatliches Solaranlagen Fördermittel ist das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle), das vor allem solarthermische Komponenten finanziert. Ausnahmen sind Anlagen, die auf Neubauten von vor 2009 errichtet werden. Private Haushalte müssen den Antrag innerhalb von sechs Monaten nach der Installation einschicken, während Unternehmen schon vor Baubeginn die Formulare einreichen müssen. Die BAFA-Förderung ist ebenso mit einer finanziellen Unterstützung der KfW-Bankengruppe möglich, die für energieeffizientes Sanieren zinsgünstige Kredite ausstellt.
| Sie suchen nach Solaranlagen? Informieren Sie sich hier. Wir finden Anbieter, die zu Ihnen passen - Genau nach Ihren Wünschen. | Jetzt Solaranlagen finden! |
Kostenlose Hotline: 0800 29 29 29 4