Bei der Photovoltaik, die auch mit PV abgekürzt wird, handelt es sich um einen Teilbereich der Solartechnik. Damit bezeichnet man die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom. Für diesen Prozess sind Solarzellen aus Silizium unabdingbar, die zu ganzen Solarmodulen zusammengefasst werden. Daneben besteht eine Photovoltaik-Anlage noch aus Batterien, die den Strom speichern. Die Solarmodule produzieren allerdings nur Gleichstrom, für die Verwendung im Haushalt oder die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz braucht man aber Wechselstrom. Für diese Umwandlung ist ein sogenannter Wechselrichter zuständig. Die Anschaffung einer solchen Anlage ist zwar auf Grund der Photovoltaik Preise mit hohen Kosten verbunden, sie bietet aber einige Vorteile und wird sogar finanziell gefördert.
Das Betreiben einer eigenen Photovoltaik-Anlage ist mit vielen Vorteilen verbunden, beispielsweise:
Der Preis für eine solche Anlage beträgt ungefähr 10.000 Euro. Er wird von der Größe der Anlage und der Anlagenart sowie der Qualität der Solarmodule bestimmt.
Um die hohen Anschaffungskosten zu mindern gibt es auch Fördermodelle für Photovoltaik-Anlagen. So ist für diejenigen, die ihren überschüssigen Strom in das Netz einspeisen und es somit anderen zur Verfügung stellen, im Erneuerbare-Energien-Gesetz eine Einspeisevergütung vorgesehen. Die Höhe dieser Vergütung richtet sich nach der Größe der Anlage und nach dem Zeitpunkt der Installation. So liegt die Vergütung für eine 2008 errichtete Anlage mit einer Größe von 30 kW bei 46,75 Cent pro Kilowattstunde. Eine Anlage mit der gleichen Größe, die jedoch erst 2011 installiert wurde, erhält dagegen nur einen Satz von 30,06 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Eine andere Fördermöglichkeit sind die zinsgünstigen Kredite der KfW, die nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen gewährt werden.
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