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Warenautomaten

Warenautomaten zählen den zu Verkaufssautomaten, die Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs zur Verfügung stellen. Den größten Umsatz machen deutschlandweit die rund 500.000 Getränke- und Verpflegungsautomaten. Diese Geräte ermöglichen eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung von Kunden, Mitarbeitern und Besuchern im öffentlichen und gewerblichen Bereich. Je nach Einsatz werden die Automaten im Gebäude oder witterungsresistent im Außenbereich aufgestellt. Die Füllprodukte eines Verkaufsapparats können frei gewählt werden und orientieren sich an den Bedürfnissen am Einsatzort. Die gängigsten Befüllungen sind:

  • Heißgetränke
  • Kaltgetränke
  • Süßwaren
  • Verpflegung und Snacks (z.B. Obst, Joghurt, belegte Brötchen)
  • Eis

Warenautomaten sind vor allem für Orte mit hohem Personenaufkommen sinnvoll. Dabei sollten die Waren stets verfügbar und qualitativ hochwertig sein. Warenautomaten funktionieren entweder auf Trommelbasis oder befördern die Produkte über eine Spirale zum Ausgabefenster.


 

Warenautomaten im Unternehmen

Etwa neun von zehn Verpflegungsautomaten stehen im betrieblichen Umfeld. Ein solches Gerät gewährleistet eine kostengünstige Verpflegung der Mitarbeiter, unabhängig von den Öffnungszeiten der Kantine. Die verschiedenen Modelle von Warenautomaten unterscheiden sich unter anderem in ihrer Kühlerleistung, dem Stromverbrauch, dem Design sowie der Sonderausstattung. Dazu gehört beispielsweise ein System zur Verkaufsdatenerfassung. Für Unternehmen gibt es Automaten mit Bezahlsystem oder mit kostenloser Ausgabe.


Anschaffungspreis und Folgekosten

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Der Preis eines Warenautomaten ist vom Modell und der Füllmenge abhängig. Kombiautomaten, in denen neben Snacks auch Kaltgetränke in Flaschen und Dosen angeboten werden, sind in der Regel teurer. Die Kosten für einen Kombi-Spiralautomaten mit sechs Ebenen à sechs Fächer liegen bei mindestens 6.500 Euro. Ein reiner Heißgetränkeautomat kostet circa 4.500 Euro und die Variante mit gekühlten Getränken wenigstens 2.500 Euro. Für Systeme mit Münzeinwurf fallen etwa 500 Euro mehr an. Günstige Alternativen sind das Leasen und Mieten sowie der Gebrauchtkauf von Verpflegungsautomaten. Die Mindestdauer im Mietvertrag beträgt häufig vier Jahre. Ein simpel ausgestatteter Automat mit einer Kapazität von 60 Snackdosen ist bereits für ungefähr 200 Euro gebraucht erhältlich.

Die Folgekosten eines Warenautomaten ergeben sich aus folgenden Faktoren:

  • Versorgung mit Füllprodukten
  • Stromverbrauch
  • Wartung (Reinigung und Reparatur)
  • Versicherung

Die Anschaffungskosten für die Befüllung variieren je nach Produkt. Eine mittelgroße Tüte Chips kostet ungefähr 35 Cent. Hersteller von Soft Drinks bieten Getränke teilweise becherweise an, wobei ein Becher ab 14 Cent kostet. Getränkeautomaten verbrauchen etwa 5 bis 10 kWh Energie am Tag, was in der Gesamtbetrachtung 4% des Stromverbrauchs des Gebäudes entspricht. Während kühlende Warenautomaten dauerhaft eingeschaltet sein müssen, benötigen Heißgetränkeautomaten nur zum Zeitpunkt des Erhitzens Strom.

Aktuelle Informationen zu Warenautomaten finden Sie auch beim Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft.


Warenautomat - 3 kostenlose Angebote für Warenautomaten
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