Ein Beatmungsgerät ist eine Hilfe für Menschen mit akuten Atemproblemen oder mit chronischen Lungenerkrankungen. Es kann Leben retten. Doch auch ohne zwingenden medizinischen Grund leistet das Beatmungsgerät wertvolle Dienste. Denn es liefert hoch konzentrierten Sauerstoff. Eine solche belebende Sauerstoffkur kann eine Wohltat für Menschen in verkehrsreichen Regionen oder an sehr schlecht belüfteten Arbeitsplätzen sein.
Im Handel erhältlich sind Beatmungsgeräte mit und ohne Sauerstoffflasche. Die recht teure Sauerstoffflasche kommt häufig in Krankenhäusern zum Einsatz, zudem wird ein solches Gerät von Bergsteigern in großen Höhen verwendet. Das Beatmungsgerät ohne Sauerstoffflasche findet hingegen auch im privaten Bereich Verwendung. Es wird vielfach in Kur- und Pflegeeinrichtungen verwendet.
Dieses Gerät besteht aus einer mit medizinischem Sauerstoff gefüllten Stahl- oder Aluminiumflasche, einem Reglerventil und einer Atemmaske. Mit Hilfe des Ventils wird der Druck und damit der Sauerstoffgehalt der inhalierten Luft bestimmt.
Der Sauerstoffkonzentrator verwendet keinen extern zugeführten Sauerstoff. Vielmehr saugt er die Luft der Umgebung an und filtert diese, sodass der Sauerstoffgehalt auf ein Niveau von bis zu 96 Prozent gebracht wird. Dieser nahezu reine Sauerstoff wird über die Atemmaske abgegeben. Sauerstoffkonzentratoren sind sowohl für den Hausgebrauch mit einem Netzteil als auch für unterwegs mit Batteriebetrieb erhältlich.
Beatmungsgeräte mit Flasche sind bereits ab etwa 300 Euro erhältlich. Ausgeklügelte Systeme zu rein medizinischen Zwecken können jedoch deutlich teurer werden und kosten dann mehrere Tausend Euro. Für eine Flasche mit zwei Litern Sauerstoff ist etwa 150 Euro zu zahlen. Diese Ausgabe entfällt bei einem Sauerstoffkonzentrator. Ein solches Gerät ist zwischen 700 und mehr als 4.000 Euro erhältlich.
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