Mehr Gewinn beim Immobilienverkauf

Selbstverkauf oder Makler? Der beste Weg zum maximalen Verkaufserlös

20.11.2015 10:29:41

Der Verkauf einer Immobilie soll Gewinn bringen – und natürlich einen möglichst hohen. Doch wie geht man den Verkauf am besten an? Welche Kosten fallen an? Welche Verkaufsstrategien sind günstig? Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Verkauf Ihres Hauses kalkulieren, um am Ende den maximalen Gewinn zu erzielen.

Eigenverkauf als günstige Alternative?

Besonders die Frage nach einem Immobilienmakler verunsichert immer noch viele verkaufsbereite Immobilienbesitzer – und das nicht ohne Grund: Die Provision für eine erfolgreiche Immobilienvermittlung ist nicht unbeträchtlich. Bei einem Verkaufspreis von 250.000 Euro und einer branchenüblichen Provision in Höhe von 3,5 % kann sie schnell über 8.000 Euro betragen. Die Frage, die sich hier viele stellen: Lohnt sich die Investition in den Verkaufsexperten oder kann man im Alleingang einen ähnlich hohen Verkaufspreis erzielen?

Doch auch wenn Sie sich selbst kein Gehalt zahlen, gilt: Der Verkauf in Eigenregie ist für Eigentümer nicht umsonst. Abgesehen vom Aufwand und der Zeitinvestition für den Verkauf kommen finanzielle Aufwendungen auf den Verkäufer hinzu.

Tipp der Redaktion

      In der Regel holt ein Immobilienmakler stets den besten Preis beim Verkauf Ihrer Immobilie für Sie heraus – nicht umsonst ist er ein Verhandlungsprofi.

Mit professioneller Unterstützung steigt aber nicht nur Ihre Chance auf einen höheren Verkaufspreis, auch der Verkaufsprozess kann in der Regel deutlich schneller abgewickelt werden. Das ist vor allem für Besitzer, die unter Zeitdruck stehen, ein großes Plus. Was Sie außerdem bedenken sollten: Die Maklerprovision enthält alle Leistungen im Paket. Das umfasst die passenden Marketingmaßnahmen, die Organisation und Durchführung von Besichtigungsterminen, Verhandlungsgespräche mit Kaufinteressenten bis hin zum Kaufabschluss bei einem Notar.

Wer dennoch selbst verkaufen möchte, sollte versuchen die einzelnen Kostenpunkte möglichst gering zu halten. Dazu gehören neben dem Erstellen von Energieausweis, (Bau-)Gutachten sowie Liegenschaftskarte auch der Grundbuchauszug und die Vermarktung der Immobilie.

Bei diesen Kosten können Sie sparen

Sollten Sie sich für den Selbstverkauf entscheiden, kümmern Sie sich in der Regel auch selbst um die für den Verkauf benötigten Unterlagen. Lesen Sie hier, welche Kosten jeweils auf Sie zukommen und wo sich ein Vergleich lohnt:

Ein Gutachten für einen höheren Verkaufspreis

gutachter

Ein Gutachter gibt Sicherheit für beide Parteien

Den meisten Immobilienbesitzern fällt es schwer, den tatsächlichen Wert ihres eigenen Objektes richtig einzuschätzen. Seien es der ideelle Wert, das eigene Bauchgefühl oder auch die Höhe der bereits getätigten Investitionen: Häufig sind es Gefühle und keine solide Grundlage, die für die Preisfindung zum Tragen kommen.

Wer den besten Preis für seine Immobilie erzielen will, sollte aber nicht unbedingt auf die eigene Einschätzung, sondern auf das objektive Urteil eines Profis vertrauen. Um den tatsächlichen Marktpreis der Immobilie zu ermitteln, sollte daher zumindest ein fachmännisches Gutachten erstellt werden. Die Kosten für ein solches Gutachten variieren deutlich. Je nach Art des Gutachtens und ausführendem Gutachter betragen die Kosten hier zwischen 30 bis 450 Euro.

Kein Verkauf ohne Energieausweis

Bei jedem Immobilienverkauf ist ein gültiger Energieausweis Pflicht. Dieser gibt Auskunft über den Energiebedarf bzw. Energieverbrauch pro Jahr, den verwendeten Energieträger, das Baujahr der Immobilie sowie ihrer Energieeffizienzklasse. Liegt der Energieausweis nicht spätestens beim Verkauf vor, droht Eigentümern eine Strafe von bis zu 15.000 Euro. Die Kosten für einen Energieausweis betragen je nach Art des Energieausweises zwischen 60 und 450 Euro.

energieausweis

Ein Energieausweis ist beim Verkauf Pflicht – sonst drohen Strafgebühren

Verlieren Sie keine Kaufinteressenten: Liegenschaftskarte anbieten

Verkäufer müssen Kaufinteressenten eine Liegenschaftskarte des Objektes bereitstellen. Diese hilft dem Käufer dabei, die Gesamtgröße der Immobilie zu überblicken und so die auf ihn zukommenden Kosten für Notar, Steuern und Maklercourtage besser abschätzen zu können. Diese Information ist nicht zuletzt für die Kreditanfrage des Käufers bei der Bank von Interesse. Stellen Sie Kaufinteressenten daher rechtzeitig die benötigten und korrekten Informationen bereit. So umgehen Sie die Gefahr, dass mögliche Kaufinteressenten wegen unklarer Grundstücksdaten vom Kauf absehen. Die Kosten für eine solche Liegenschaftskarte betragen ca. 35 Euro.

Immer aktuell: der Grundbuchauszug

Schließlich brauchen verkaufswillige Immobilienbesitzer laut deutschem Recht auch einen aktuellen Grundbuchauszug. Wer seine Immobilie verkaufen will, benötigt daher einen Grundbuchauszug, der höchstens zwei Jahre alt ist und dem alle rechtlichen Fakten, Hypotheken oder andere Belastungen der Immobilie entnommen werden können. Die Kosten für einen Grundbuchauszug belaufen sich auf rund 30 Euro.

Ein wichtiger Posten: die richtige Vermarktung des Objekts

immobilienzeitungSie können Ihre Immobilie auf vielen Wegen zum Verkauf anbieten – sowohl online als auch als gedruckte Anzeige. Online-Portale bieten eine relativ große Reichweite und sind zudem sehr erschwinglich. Einige namhafte Portale bieten günstige Angebote bereits für rund 50 Euro im Monat an. Je nach Anbieter sowie Lage und Wert der Immobilie liegen die monatlichen Kosten für eine Anzeigenschaltung in Tages- oder Wochenzeitung dagegen oft höher. In der Regel belaufen sie sich auf ca. 40 bis 120 Euro.

Zusammengefasst betragen die Kosten für diese unerlässlichen Maßnahmen beim Immobilienverkauf rund 1.085 Euro. Der genaue Betrag ist immer abhängig von der Art der zu verkaufenden Immobilie und variiert zwischen den Dienstleistern wie etwa einem Gutachter von Anbieter zu Anbieter. Damit liegen die notwendigen Ausgaben für den Selbstverkäufer zwar deutlich niedriger als eine entsprechende Maklerkaution für die Immobilie. Allerdings kommen zu diesen Kosten auch noch der erhebliche Zeitaufwand für die Arbeit hinzu, die sonst der Makler übernimmt: Als langwierigste Prozesse seien hier die Recherche, die Beantragung aller nötigen Dokumente  sowie der eigentliche Verkauf genannt.

Professionell und günstig – sparen bei der Maklersuche

Wer keine Zeit oder Geld in den eigenständigen Verkauf investieren möchte, kann den Verkaufsgewinn am besten maximieren, indem er nach dem günstigsten Maklerangebot sucht. So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie erzielen den besten Verkaufspreis für Ihre Immobilie und finden das beste Angebot für eine professionelle Betreuung beim Verkauf. Vergleichsportale wie Käuferportal geben hier die Gelegenheit, mehrere unterschiedliche Angebote von Maklern und deren Leistung kostenlos zu vergleichen. So lassen sich die anfallenden Maklerkosten auf ein Minimum reduzieren.

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