Lassen Sie sich nicht übers Ohr hauen

11 goldene Regeln für die Maklersuche

23.10.2015 9:16:01

Der richtige Makler – eine Nadel im Heuhaufen?

Ein erfolgreicher Immobiliendeal steht und fällt mit dem Makler. Er bewertet Ihre Immobilie und empfiehlt Ihnen einen realistischen Verkaufspreis, er kümmert sich um das Exposé und die Vermarktung. Er ist es, der die Besichtigungstermine durchführt und den Kaufinteressenten über alle relevanten Aspekte Auskunft gibt. Entscheiden Sie deshalb nicht zwischen Tür und Angel, welchen Makler Sie engagieren, sondern beachten Sie unsere 11 goldenen Regeln.

1. Am Internet führt kein Weg vorbei

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Um sich einen Überblick über die in Ihrer Region aktiven Makler zu machen, fragen Sie zunächst Google und schauen Sie sich auf Online-Immobilienplattformen um: Wer inseriert und vermittelt in Ihrer Region Immobilien, die Ihrem Objekt ähneln? Auch wenn Sie kein Fan von Online-Inseraten sind: Um heutzutage die richtigen Kunden erreichen zu können, führt kein Weg daran vorbei. Wichtig ist auch, dass Sie regional suchen – so gehen Sie sicher, dass der Makler den Markt kennt und bereits auf einen Kundenstamm zurückgreifen kann.

2. Was sagen andere?

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Natürlich hilft es auch, sich im Bekanntenkreis nach Empfehlungen umzuhören. Suchen Sie außerdem gezielt nach Erfahrungsberichten anderer. In unserem Branchenbuch können Sie nach Maklern in Ihrer Region filtern und bekommen direkt Kundenbewertungen angezeigt. Haben Sie bereits einen Makler in der engeren Auswahl, fragen Sie Ihn nach bereits vermittelten Objekten und den Auftraggebern, um sich bei diesen über den Service zu erkundigen.

3. Versteht er sein Handwerk?

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Immobilienmakler ist kein Ausbildungsberuf. Für einen Laien ist auf den ersten Blick schwer erkennbar, ob der Makler etwas taugt. Ein erster guter Anhaltspunkt ist seine Mitgliedschaft in einem Berufsverband. Die Mitgliedschaft im IVD (Immobilienverband Deutschland) bescheinigt einem Makler wichtige Basisqualifikationen, regelmäßige Weiterbildungen und immobilienwirtschaftliches Wissen. Prüfen Sie, auf welche Objekte sich der Makler spezialisiert hat und ob er auf Ihre Fragen verständlich und flüssig antworten kann.

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4. Ausreichend versichert?

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Hat der Makler eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung? Immobilienmakler sind beratend tätig. Ihre Entscheidungen bergen im Schadensfall ein großes finanzielles Risiko: Das können folgenschwere Tippfehler im Inserat sein oder ein vergessener Posteinwurf, der den Verkäufer um einen potentiellen Käufer bringt. Prüfen Sie daher, ob der Makler die oben genannte Versicherung abgeschlossen hat und auch, ob er sie in ausreichender Höhe abgeschlossen hat.

5. Der erste Eindruck zählt

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Der Internetauftritt des Maklers ist seine Visitenkarte. Klicken Sie sich durch die Seiten Ihrer Makler-Favoriten. Hat der Makler überhaupt eine eigene Webseite? Ist diese gut gepflegt und aktuell? Der Internetauftritt kann Ihnen einen ersten Eindruck von der Sorgfalt und Professionalität des Maklers geben. Sind die Inhalte nicht gepflegt oder ist die Seite unübersichtlich, können das für Sie Hinweise auf die Arbeitsweise des Maklers sein. Gerade im Immobilienbereich ist die richtige und hochwertige Präsentation das A und O – hier entscheidet oft der erste Eindruck.

6. Klotzen statt kleckern

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Kaufinteressenten sehen als erstes das Exposé oder Inserat Ihres Objektes. Neben vollständigen Informationen sind daher hochwertige Fotos der Immobilie kaufentscheidend. Der Makler sollte auf eine professionelle Präsentation Ihrer Immobilie wertlegen – sowohl auf dem Papier als auch bei den Besichtigungsterminen. Prüfen Sie das Leistungsportfolio und die Vermarktungskanäle des Maklers. Spricht es Sie selbst an? Sind die Informationen detailliert genug? Wenn Sie überzeugt sind, dann ist es der Käufer auch.

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7. Wer zuerst kommt, …

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Profis reagieren zeitnah. Haben Sie bereits einige Makler kontaktiert, um Angebote einzuholen, achten Sie auf die Reaktionszeit. Da Makler tagsüber oft auf Besichtigungs- und Kundenterminen sind, rechnen Sie nicht damit, dass sie sich umgehend bei Ihnen zurückmelden werden. Eine Reaktionszeit von 24 Stunden ist realistisch. Bedenken Sie: Ist der Makler schon für Sie schwer zu erreichen, wird er es vielleicht auch für Kaufinteressenten sein.

8. Der Makler weiß, was er will

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Für den Immobilienverkauf müssen Sie als Verkäufer ein paar Unterlagen parat halten. Da im Netz oft ellenlange Listen kursieren und jede andere Punkte aufführt, ist es gut, einen zuverlässigen Berater an der Seite zu haben. Ein Profi wird Sie auf fehlendes Material hinweisen und zuerst nach Grundrissen, Baujahr, Bausubstanz, Betriebskostenabrechnung und dem Energieausweis fragen, damit ein vollständiges Exposé erstellt werden kann und gesetzliche Vorgaben erfüllt sind.

9. Gute Makler sind Realisten

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Den Verkaufspreis legen Sie zusammen mit dem Makler fest. Informieren Sie sich daher selbständig über das aktuelle Preisniveau – am besten anhand von Referenzobjekten in ähnlicher Lage und mit ähnlicher Ausstattung. Immobilienpreise sind stark abhängig von Lage und der Marktsituation, sodass der Verkaufspreis unter Umständen deutlich über oder unter dem Sachwert der Immobilie liegen kann. Haben Sie sich über diese Faktoren gründlich schlau gemacht, können Sie die Einschätzungen des Maklers kritisch auf ihren Realitätsgehalt hin prüfen. So entlarven Sie Makler, die Ihnen zu viel versprechen, nur um den Auftrag zu bekommen. Sind Sie sich dennoch unsicher, engagieren Sie einen unabhängigen Sachverständigen, der die Immobilie bewertet. Seriöse Makler reagieren hier offen und unterstützen diese Möglichkeit.

10. Die Rechnung nicht ohne den Wirt machen

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Die Maklerprovision oder auch Courtage genannt ist für einige ein heikles Thema. Seriöse Makler sprechen es jedoch offen an und sind an einer für alle zufriedenstellenden Lösung interessiert. Die Courtage ist im gesetzlichen Rahmen verhandelbar. Üblich sind 5 bis 7 Prozent des Verkaufspreises. Taktisch klug ist es, die Provision zu gleichen Teilen auf Käufer und Verkäufer umzulegen. So bleibt gewahrt, dass die Interessen beider Parteien gleichberechtigt behandelt werden: Im Zweifelsfall ist der Makler auf der Seite desjenigen, der die Provision zahlt. In jedem Fall gilt: Die Konditionen sollten schriftlich fixiert werden. Vorauszahlungen sind unseriös.

11. In guten Händen? Dann los!

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Ein persönliches Gespräch mit dem Makler vor Vertragsabschluss ist dringend anzuraten. Denn dann wissen Sie, ob die Chemie zwischen Ihnen stimmt. Da die Zusammenarbeit sich oft über mehrere Monate erstreckt, sollten Sie sich sympathisch sein, um eine gute Arbeitsebene zu entwickeln. Auch nach Vertragsabschluss bleiben Sie regelmäßig in Kontakt und erhalten Statusberichte oder tauschen Feedback und Verbesserungsvorschläge aus.

Käuferportal vermittelt Ihnen passende Makler

Sie spielen mit dem Gedanken, Ihre Immobilie zu verkaufen? Ein Makler hilft Ihnen bei der richtigen Umsetzung. Um Ihnen die Suche noch einfacher zu machen, vermittelt Ihnen Käuferportal bis zu drei geprüfte Makler aus Ihrer Region – kostenlos, unverbindlich und innerhalb von maximal drei Minuten. Die Makler werden mit Ihnen Kontakt aufnehmen und Ihnen jeweils ein Angebot unterbreiten: Vergleichen Sie in Ruhe die Leistungen und entscheiden Sie sich dann, bei welchem Makler Sie Ihre Immobilie in guten Händen wähnen. Sollte kein geeigneter Kandidat dabei sein, entstehen für Sie keine Verbindlichkeiten.

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