Mehr Gewinn mit einer sauberen Solaranlage

Solaranlage besser reinigen: Maximale Erträge mit minimalem Aufwand

14.04.2016 15:45:50

Etwa 80 Prozent der Erträge einer Solaranlage fallen zwischen März und September an. Daher sollten Sie zum Frühlingsbeginn Ihre Anlage reinigen und auf Schäden durch Umwelteinflüsse kontrollieren lassen. Das garantiert hohe Erträge und bringt steuerliche Vorteile. Wie Sie selbst aktiv werden können, lesen Sie hier.

Solaranlage - rundum sorglosSolaranlagen sind nicht nur Sturm, Hagel und Schneelasten ausgesetzt. Verschmutzungen durch Vogelkot, Laub und Tannennadeln setzen den Modulen ebenfalls zu. Die Folge: Der Ertrag der Solaranlage sinkt. Ihre Anlage sollte also stets in einem einwandfreien Zustand sein, um die Vorteile der Solarenergie bestmöglich nutzen zu können.

Was kann ich beim Solaranlagen-Check selber tun?

1.) Stromerzeugung prüfen

Lesen Sie die aktuelle Leistung Ihrer Anlage ab und vergleichen Sie die Werte mit denen aus dem Vorjahr. Ist die Ertragskraft gesunken, stimmt etwas mit der Anlage nicht. In diesem Fall sollten Sie einen Fachmann beauftragen: Er prüft die Funktionsfähigkeit der Anlage und reinigt bei Bedarf die Module.

Spar-Tipp

        Um Ihren Geldbeutel zu schonen, sollten Sie die Solaranlage regelmäßig prüfen und reinigen lassen. Denn werden die Module durch Verschmutzungen beschädigt, müssen Sie ausgetauscht werden – und der Austausch ist deutlich teurer als die Kontrolluntersuchung.

2.) Module checken

Solarmodule sind zwar für Wind und Wetter ausgelegt, dennoch sollten Sie nach dem Winter einen Blick darauf werfen und die folgenden Fragen klären:

      • Sind die Module verrutscht oder gebrochen?
      • Haben die Module Risse, Flecken oder Verfärbungen?
      • Sind Kabel oder Stecker lose?

Offensichtliche Schäden müssen Sie umgehend von einem Fachmann reparieren lassen. Defekte Kabel und Steckdosen  bspw. können unter Umständen zum Brand führen.

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3.) Elektrik kontrollieren

Laut DGUV Vorschrift 3 muss Ihre Solaranlage mindestens alle vier Jahre auf elektrische Sicherheit geprüft werden, um z. B. Brände oder Verletzungen durch einen Stromschlag zu vermeiden. Wann die nächste Inspektion ansteht, erkennen Sie an der Prüfplakette, die gut sichtbar am Gerät angebracht sein sollte.

Spar-Tipp

        Je öfter Sie Ihre Solaranlage prüfen lassen, desto zuverlässiger läuft diese. Lassen Sie also nicht vier Jahre bis zur nächsten Durchsicht vergehen.

Kann ich meine Solaranlage auch selbst reinigen?

Im Grunde können Sie die Module Ihrer Solaranlage selbst reinigen, z. B. mit einem vom Hersteller empfohlenen Spezialreiniger und einem weichen Lappen. Davon ist aber dringend abzuraten: Die Gefahr, dass Sie sich dabei verletzen oder Module beschädigen, ist zu groß. Außerdem erlischt der Garantieanspruch, wenn die Anlage nicht von einem Profi gesäubert wird. Daher sollten Sie unbedingt eine Fachfirma mit der Reinigung Ihrer Solaranlage beauftragen. Damit sind Sie auf der sicheren Seite und können effektiv Ihren Solarertrag steigern.

Rundum-Sorglos-Paket mit der MietoptionDie Kosten für eine professionelle Reinigung betragen je nach Aufwand, Anbieter, Beschaffenheit und Größe der Solaranlage zwischen 80 und 600 Euro pro Reinigungseinheit. Bei größeren Anlagen wird der Preis meist pro kWp berechnet. Weitere Informationen zum Thema lesen Sie in diesem Beitrag.

Gut zu wissen: Wenn Sie eine Solaranlage mieten, sind die Kosten für Wartung und Reinigung im Mietpreis enthalten. Ihre Solaranlage wird regelmäßig von Experten auf ihre einwandfreie Funktionsfähigkeit überprüft und instand gehalten. So sind eine lange Lebensdauer und hohe Erträge garantiert.

Spar-Tipp

Die Kosten für eine fachgerechte Reinigung, Wartung und Reparatur Ihrer Solaranlage können Sie steuerlich geltend machen. Weitere Steuer-Tipps für Solaranlagen lesen Sie hier.

Lassen sich Verschmutzungen vermeiden?

Nicht jede Solaranlage muss regelmäßig komplett gereinigt werden. Wie sehr die Anlage verschmutzt, hängt vor allem von diesen Faktoren ab:

DachneigungDachneigung: Eine Faustregel besagt: Je gerader das Dach, desto schneller verschmutzt die Solaranlage. Ab einer Dachneigung von 20 Grad kann sich Dreck schlechter absetzen. Ist Ihr Dach gerade, dann versuchen Sie durch eine Unterkonstruktion so  viel Neigung wie möglich zu erzeugen.

AusrichtungAusrichtung: Eine Solaranlage mit Nord-, Ost- oder West-Ausrichtung wird schneller von Pollen und Pionierpflanzen wie Flechten und Moose besetzt. Hier können Sie den Grad der Verschmutzung gezielt beeinflussen, in dem Sie die Anlage Richtung Süden ausrichten. Dadurch steigern Sie gleichzeitig auch den Ertrag Ihrer Anlage.

StandortStandort: Neben der Dachneigung und der Ausrichtung ist auch der Standort entscheidend. Befindet sich die Anlage in der Nähe von Schmutzquellen, z. B. auf einem Schweinestall, ist die regelmäßige Reinigung unumgänglich. Andernfalls wäre die Solaranlage nicht wirtschaftlich.

Rundum-Sorglos-Paket? Beauftragen Sie besser eine Fachfirma

Die meisten Erträge einer Solaranlage fallen zwischen März und September an. Demzufolge sollten Sie Ihre Anlage im Frühjahr auf Schäden durch Sturm, Hagel oder Schneelasten prüfen und von Schmutz befreien. Beauftragen Sie mit der Reinigung unbedingt eine Fachfirma: Wir die Anlage nicht professionell gesäubert, erlischt der Garantieanspruch. Die Kosten für eine fachgerechte Reinigung Ihrer Solaranlage können Sie von der Steuer absetzen. Sie möchten eine Solaranlage kaufen? Sie wollen sich gerne umfangreich informieren und verschiedene Angebote vergleichen, bevor Sie sich entscheiden? Dann nutzen Sie den kostenlosen Service von Käuferportal. Stellen Sie hier Ihre Anfrage und wir vermitteln Ihnen bis zu 3 Anbieter in Ihrer Region.

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