Ohne viel Aufwand Geld verdienen

So wird aus Ihrem Dach ein Goldesel

02.05.2013 10:54:18

Sammeln Sie Geld von Ihrem Dach ein – vermieten Sie es einfach. Ohne einen Cent zu investieren, erzielen Sie zusätzliche Einnahmen. Zudem ist eine Solaranlage ein wertvoller Imagegewinn für Ihr Unternehmen. Sie zeigt: Sie setzen sich für die Energiewende ein.

Solarfläche auf dem Dach vermieten  (mjmonty | Flickr.com)
Solarfläche auf dem Dach vermieten (mjmonty | Flickr.com)

Voraussetzungen

Betreiber von Solarparks sind immer auf der Suche nach attraktiven Standorten. Egal ob Scheune, Fabrikhalle oder Schuldach, es müssen nur wenige Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Dachfläche von mindestens 250 m2
  • Dachneigung zwischen 0° und 45°
  • Südliche Ausrichtung

Dafür sind Investoren bereit, 20 Jahre lang Miete zu zahlen. Sie als Vermieter gehen dabei keine finanziellen Risiken ein. Sämtliche Kosten um die Solaranlage zu planen, errichten, warten und reparieren, trägt der Mieter.

Beispielrechnung

  • Beispiel I: Schrägdach, guter Standort (20 Euro pro kWp), Modulleistung 150 W pro m2
    Dachgröße: 1.000 m2 (durchschnittliches Einfamilienhaus: 100 m2)
    Anlagengröße: ca. 150 kWp
    Pachtzins pro Jahr: 3.000 Euro
    Pachtzins nach 20 Jahren: 60.000 Euro
  • Beispiel II: Flachdach, sehr guter Standort (30 Euro pro kWP), Modulleistung 160 W pro m2
    Dachgröße: 2.000 m2
    Anlagengröße: ca. 320 kWp
    Pachtzins pro Jahr: 9.600 Euro
    Pachtzins nach 20 Jahren: 192.000 Euro

Berechnung der Mieteinnahmen

Der tatsächliche Mietzins hängt von der Anlagengröße, Ausrichtung des Daches sowie Standort ab. Der Mietpreis berechnet sich meist so:

  1. Miete pro installiertem Kilowatt-Peak: 8 bis 35 Euro pro kWp
  2. Miete pro installiertem Quadratmeter Modulfläche: 2 bis 5 Euro pro kWp
  3. Miete abhängig vom solaren Ertrag: 3 bis 5 Prozent des Ertrages

Was ist ein Kilowattpeak (kWp)?

  • Das ist die Maßeinheit für die maximal mögliche Leistung von Solarmodulen unter optimalen Bedingungen. Für eine installierte Leistung von 1 kWp werden zwischen 6 und 10 m2 benötigt.

Solaranlagen Beratung

Vertrauen ist gut, Vertrag ist besser

Bedingt durch die lange Laufzeit der Verträge kommt dem Vertrag und den darin getroffenen Vereinbarungen eine besondere Bedeutung zu.

Diese Punkte sollten im Mietvertrag festgelegt sein:

  • Vertragsdauer
  • Berechnungsgrundlage und Höhe der Miete, Zahlungsmodus, Verzinsung
  • Eventueller geplanter Bezug von günstigen Solarstrom
  • Genaue Angaben über Standort und Größe der Dachfläche
  • Größe und Lage der Solaranlage (am besten mit Zeichnung)
  • Alle benötigten Genehmigungen, zum Beispiel Bauaufsichtsbehörde
  • Statischer Nachweis über die Tragfähigkeit des Daches
  • Was passiert am Ende der Nutzungsdauer: Rückbau, Verlängerung der
  • Nutzungsverhältnisses, Verkauf der Anlage an den Dachvermieter
  • Eintragung in das Grundbuch: Beschränkte persönlichen Dienstbarkeit in Abteilung II (Lasten und Beschränkungen zum Zwecke der Montage, Betriebs und Wartung der Anlage, auch bei Verkauf oder Zwangsversteigerung
  • Abschluss einer Betreiber-Haftpflicht, die für alle von der Solaranlage ausgehende Risiken aufkommt
  • Pflicht des Vermieters die Anlage frei von Verschattung zu halten.
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