Nutzen Sie den Arbeitstag

Mit bedarfsorientierter Anlagenplanung Stromkosten im Unternehmen senken

13.04.2015 9:36:23

Solarenergie erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Selbst in den USA setzen viele Personen auf die alternative Energiegewinnung durch die Sonne. Nicht nur Privatpersonen, auch Unternehmen haben die Vorzüge der regenerativen Energie erkannt. So investierte auch Apple kürzlich 850 Millionen Dollar in Solarstrom. Wir zeigen Ihnen, wie auch Ihr Unternehmen mit Solarenergie bares Geld sparen kann.

Hoher Eigenverbrauch als Vorteil für Ihre Firma

Unternehmen haben die Vorteile von Photovoltaik-Anlagen längst erkannt. Denn mit dem Verbrauch ihrer selbst erzeugten Solarenergie machen sich Firmen auf lange Sicht unabhängig von steigenden Strompreisen. Mit den meisten Anlagen lässt sich ein erheblicher Teil der benötigten Energie des Bezugspreises langfristig stabilisieren. So lassen sich Betriebskosten nachhaltig reduzieren.

firmendach

Firmendächer bieten ideale Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage

 

 

 

 

 

 

 

 

Wichtige Grundvoraussetzung dafür, dass die Solaranlage zu einer wirtschaftlich sinnvollen Investition in die Zukunft des eigenen Unternehmens wird, ist eine kluge und bedarfsorientierte Anlagenplanung. Um Stromkosten Ihrer Firma mit einer Photovoltaik-Anlage zu senken, sind vorerst nur zwei Grundvoraussetzungen nötig: Eine freie Dachfläche oder ein ebenerdiger Bereich für die Installation der Solarmodule und ein tagsüber bestehender Strombedarf. Dann kann mit einer clever geplanten Photovoltaik-Anlage je nach den Rahmenbedingungen ein hoher Eigenverbrauch von bis zu 100 Prozent erzielt werden.

eigenverbrauch

 

Clevere Anlagenplanung für den höchstmöglichen Ertrag

Eine besondere Herausforderung bei der Planung liegt in der Individualität eines jeden Unternehmens. Eine Lösung von der Stange gibt es hier nicht. Denn jede Firma benötigt eine andere tägliche, wöchentliche oder jährliche Menge an Strom. Daher ist eine bedarfsorientierte Planung der Anlage besonders wichtig. Einige Hersteller von Solarlösungen haben sich auf Gewerbekunden spezialisiert beziehungsweise bieten mittlerweile eigens auf Unternehmen zugeschnittene Lösungen an. Unabhängig von der vorhandenen Dachgröße und dem individuellen Stromverbrauch läuft die Anlagenplanung in der Regel folgendermaßen ab:

Schritt 1: Erfassung der Rahmenbedingungen

Ein Solar-Experte nimmt Kontakt zum Ihrem Unternehmen auf, um anhand der verfügbaren Dachfläche, der Stromrechnungen und -tarife sowie der Verfügbarkeit von kommunalen oder nationalen Fördermitteln eine Bewertung Ihrer Anlage vorzunehmen.

Schritt 2: Individueller Anlagenentwurf

Anschließend nimmt die ausführende Fachfirma vor Ort eine Einschätzung vor und entwirft ein Solarsystem, das auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Schritt 3: Ausführung

Die Materialien werden direkt geliefert und Ihr Photovoltaik-System kann installiert werden. Ihr Unternehmen kann unmittelbar damit beginnen, grünen Strom zu erzeugen.

Betriebskosten effektiv senken

Für Gewerbebetriebe sind die Strompreise in den vergangenen Jahren stetig angestiegen. Eine Photovoltaik-Anlage erlaubt einer Firma, sich unabhängiger von dieser Preisentwicklung zu machen. Bei einer klugen Anlagenplanung und guten Rahmenbedingungen kann sich die Investition in weniger als zehn Jahren amortisieren. Ist das der Fall, kommt der Strom für Ihr Unternehmen anschließend kostenfrei vom eigenen Firmendach.

verbrauchskosten

 

Gute Voraussetzungen erkennen

Besonders Gewerbeobjekte, die in den siebziger oder achtziger Jahren erbaut wurden, sind zum heutigen Zeitpunkt häufig sanierungsbedürftig. Im Rahmen einer Dachsanierung bietet sich die Installation einer Photovoltaik-Anlage an. Auch bei neu erbauten Gewerbeimmobilien kann eine entsprechende Anlage leicht eingeplant werden. Zudem sollte Ihre Firma tagsüber eine hohe Grundlast haben, denn nur so können Sie mit dem Eigenverbrauch Ihre Stromkosten senken. Jede Kilowattstunde, die Sie als Unternehmen selbst produzieren und direkt verbrauchen, spart bares Geld ein. Wie hoch die Kostenersparnis sein kann, zeigt ein Beispiel:

Ein Gewerbebetrieb mit einem jährlichen Stromverbrauch von 200.000 kWh kann durch eine Photovoltaik-Anlage mit 100 kW Nennleistung rund 30 Prozent seines Jahresverbrauchs selbst decken. Nicht selbst verbrauchter Solarstrom wird gegen eine staatlich garantierte Vergütung ins Netz eingespeist.

Die Bilanz nach 20 Jahren
ohne Solarstrom
mit Solarstrom
Stromkosten1.211.665 EUR885.792 EUR
Eingesparte Stromkosten0 EUR325.874 EUR
Einspeisevergütung0 EUR97.450 EUR
Gesamtertrag
0 EUR423.324 EUR
Rendite
0 Prozent8,6 %
Eigenkapitalrendite bei 80 % Finanzierung
0 Prozent15,0 %

(Basisgrößen für den Beispielbetrieb: Stromkosten 19 Cent netto im ersten Jahr bei einer jährlichen Steigerung von 4 Prozent | Einspeisevergütung 12,2 Cent | Anlagenertrag 950 kWh/kWp | Systempreis 1.500 Euro/kWp Anlagenleistung | Zwei Prozent Jahresinflation | Kosten für Versicherung und Wartung jährlich ein Prozent der Investitionssumme | Inbetriebnahme Januar 2014).

Der Strom, den das Unternehmen nicht selbst verbraucht und einspeist wird dem Betrieb mit rund 0,12 Euro vergütet.

Hohes Einsparpotenzial mit professioneller Planung

Solaranlagen für Gewerbeobjekte müssen individuell und mit Expertenunterstützung geplant werden. Nicht zuletzt, weil neben der Dimensionierung und einer Wirtschaftlichkeitsberechnung der Anlage auch andere Faktoren wie beispielsweise Schneelast oder Brandschutz beachtet werden müssen. Gute Bedingungen machen Photovoltaik auch für Unternehmen interessant. Als größter Vorteil kann ein großer Teil des Stromes in den meisten Fällen direkt verbraucht werden. Unternehmen können mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage wirtschaftlich Strom erzeugen und müssen ihn nicht mehr vom Versorger beziehen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading...Loading...