Zeiterfassung in Unternehmen

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?

22.07.2013 16:40:30

Zeiterfassungssysteme bieten eine für Arbeitnehmer und Arbeitgeber optimale Lösung, um geleistete Stunden ordnungsgemäß festzuhalten. Gerade bei modernen Arbeitszeitmodellen wie Gleitzeit oder flexiblen Arbeitszeiten – Mit einer professionellen Zeiterfassung vermeiden Sie unnötigen Kosten- und Zeitaufwand.

Zeiterfassung im Unternehmen (Images_of_Money | Flickr.com)
Zeiterfassung im Unternehmen (Images_of_Money | Flickr.com)

Vor- und Nachteile der Zeiterfassung

Die Einführung von flexiblen Arbeitszeiten verschafft Ihnen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Nutzen Sie flexible Arbeitszeiten zur Mitarbeiter-Bindung. Arbeitnehmer, die ihre Arbeitszeit flexibel gestalten können, stehen weniger unter Stress und sind motivierter. Doch es gibt noch weitere Vorteile für Arbeitnehmer und –geber.

Arbeitnehmer:

  • Die geleisteten Stunden, auch Überstunden und Pausen, werden korrekt erfasst
  • Der Mehraufwand für zum Beispiel Stundenzettel entfällt, und die verbliebene Zeit kann produktiv genutzt werden
  • Dank des Systems sind die Mitarbeiter immer im Bilde über ihre geleisteten Stunden und ihre aktuellen Zeitkonten
  • Durch die bessere Kontrolle der Arbeitszeit lassen sich beispielsweise Amtsgänge besser planen 

Arbeitgeber:

  • Der Aufwand für die Lohnabrechnung wird minimiert
  • Dem Unternehmen ermöglicht die Zeiterfassung eine bessere Einsatzplanung. Das Auswerten der Daten zeigt Lücken der Arbeitsplanung auf, die dann korrigiert und behoben werden können
  • Die Daten können auch zur Auswertung von Krankentagen genutzt werden
  • Die Unterhaltungs- und Anschaffungskosten der Anlagen sind gering und amortisieren sich schnell
  • Systeme mit Zutrittskontrolle bieten außerdem Sicherheit

Tipp der Redaktion

Bei der Einführung eines Zeiterfassungssystems ist Fingerspitzengefühl gefragt. Informationsveranstaltungen, Schulungen und eine gute Vorbereitung der Mitarbeiter sorgen für einen reibungslosen Übergang.
Elisa Hanske

Stempeluhr, Smartphone oder Fingerabdruck – das richtige System finden

Arbeitszeit - KäuferportalIst die Entscheidung für eine Zeiterfassung gefallen, stellt sich noch die Frage, welches System das Beste ist. Während früher noch mit Lochkarten gearbeitet wurde, werden heute vor allem Chipkarten oder Transponder eingesetzt. Für den täglichen Betrieb im Unternehmen bewähren sich Eingangserfassungen wie Stempeluhren. Egal, ob mit einem Chip fürs Schlüsselbund, einer Plastikkarte oder mit der altbekannten Lochkarte – die Mitarbeiter „checken“ morgens ein und abends wieder aus. Simpel und effektiv. Preislich unterscheiden sich die verschiedenen Varianten kaum. Stempeluhren sind ab 450 Euro erhältlich. Komplette Systeme mit Transponder oder Chipkarten kosten ab 1.500 Euro. Auch Systeme mit Fingerabdruck-Scan oder Gesichtserkennung sind möglich, in Mittelständischen Unternehmen aber meist nicht notwendig. Der Aufwand, für jeden neuen Mitarbeiter eine Datei mit Fingerabdruck anzulegen ist zu groß. Gerade für Außendienstler bieten sich die neuen, mobilen Systeme an, die über Smartphone, Tablet oder Handy gesteuert werden. Spezielle Apps ermöglichen die mobile Eingabe von Arbeitsstunden auf Dienstreisen oder Schulungen.

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