Viel mehr als nur Durstlöscher

Wasser: Ein obligatorisches Luxusgut?!

22.07.2013 13:50:33

Nicht ohne Grund lasse ich den Artikel mit einem Paradoxon beginnen. Haben Sie schon einmal über Wasser nachgedacht? Klar, wenn der Brand einen heimsucht oder der letzte Badeurlaub eindeutig zu weit her ist. Dabei ist das klare „geschmacklose“ Nass viel mehr als das!

Wasser KäuferportalEs gibt ja so allerlei Rebellen heutzutage, die bestimmte Dinge kategorisch ablehnen. Sei es eine Phase oder Lebenseinstellung. Doch hier kommen sie nicht drum herum. Wasser ist nun mal unser aller Lebenselixier. „Alles ist aus dem Wasser entsprungen! Alles wird durch das Wasser erhalten!“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Unser Körper besteht zu 75 Prozent aus Wasser, das Gehirn sogar aus bis zu 90 Prozent! Wir machen somit der Salatgurke Konkurrenz! Ohne Wasser könnte unser Körper den Transport von Nährstoffen, Enzymen, Fermenten, Vitaminen, Spurenelementen usw. komplett vergessen. Grund genug, dafür zu sorgen, dass wir auch weiterhin in den Genuss kommen und davon zehren können.

Stichwort: Wassersparen

Der tägliche Wasserverbrauch pro Kopf beträgt in etwa 125 Liter. Das klingt viel, ist es auch. Allerdings beinhaltet diese Zahl neben dem Trinkwasser auch die Verwendung von Wasser für Waschen und Kochen sowie für Industrie und Landwirtschaft. Um der Umwelt und unserem Geldbeutel eine Freude zu bereiten, gibt es einige sinnvolle Arten Wasser zu sparen:

  1. Lieber Duschen als Baden
    Mit einem gemütlichen Vollbad verbrauchen wir bis zu 150 Liter Wasser mehr als bei einer erfrischenden Dusche. Zusätzlich ist es noch sinnvoll in Wasserhahn und Duschkopf eine Mischdüse einzubauen, die das Wasser mit Luft vermischt und somit den Wasserdurchlauf verringert. 
  2. Waschmaschine und Geschirrspüler nur gut gefüllt in Betrieb nehmen
    Sammeln Sie lieber noch einmal mehr die Schmutzwäsche im Haushalt zusammen, bevor Sie sie in Miniaturhäufchen einzeln waschen und bei jedem Mal wieder Liter um Liter durch die Rohre fließen lassen. Oft reicht auch das Kurzprogramm völlig aus, wenn man nicht gerade von einem Motorcross Rennen nach Hause kommt.
  3. Fließendes Wasser im Bad vermeiden
    Beim Hände bzw. Haare einseifen oder Zähneputzen tut es unserer Hygiene keinerlei Abbruch den Hahn abzustellen und wir sparen damit bis zu 50 % Wasser.
  4. Tropfende Leitungen reparieren
    Genauso wenig wie wir gerne bares Geld in den Abfluss werfen würden, sollten wir darauf achten, dass wir auch nicht das Wasser unbemerkt durch die Leitungen laufen lassen Defekte Dichtungen und Leitungen sollten Sie von daher zeitnah reparieren lassen.

Und auch im Garten können Sie Wasser sparen, indem Sie ein paar kleine Regeln beim Gießen beachten. In einer Tonne aufgefangenes Regenwasser eignet sich hervorragend für die tägliche Bewässerung. Hier ist es sinnvoll dies nicht zur Mittagszeit zu tun, da sehr viel Wasser verdunstet noch bevor es die Wurzeln der Pflanzen erreicht hat. Zudem können Die Pflanzen bei einer Bewässerung in der prallen Sonne verbrennen.

Kästen mit Wasserspeicher ermöglichen auf Balkonen, dass man die Pflanzen nicht täglich gießen muss und übermitteln Ihnen den Feuchtigkeitsgehalt.

Wasser sparen – sinnvoll oder überflüssig? (ARD | Youtube.com)

Wasserspender

Wie viel Wasser soll ich trinken?
Hier hört man wohl die unterschiedlichsten Meinungen. Ob wissenschaftlich hinterlegt oder von Hobby-Ernährungsberatern vermittelt. Wohl selbsterklärend ist, dass wer Sport treibt oder erkältet ist, mehr Wasser bedarf. Es spült Giftstoffe aus dem Körper und sorgt bei Sportlern für die optimale Flüssigkeitsversorgung. damit on Tour kein Kollaps den Marathon versaut. Aber gibt es Qualitätsunterschiede bei Wasser?

Wie gesund ist Leitungswasser?
Mit so allerlei Mythen behaftet ist die allgegenwärtige Flüssigkeit, die aus unseren Hähnen strömt. Mineral- wie auch Leitungswasser unterscheiden sich regional, weil sie aus unterschiedlichen Quellen entspringen und sich daher auch bei den enthaltenen Mineralien unterscheiden. Sicher ist, dass das deutsche Leitungswasser laut Stiftung Warentest mit der Note sehr gut ausgezeichnet wurde. Der einzige Unterschied zu der Sprudelflasche ist, dass meist mehr Mineralien vorhanden sind. Diese jedoch können sowieso nicht vollständig vom Körper aufgenommen werden, und wir nehmen sie hauptsächlich über unsere Nahrung auf.

Tipp der Redaktion: So versorgen Sie sich
optimal mit Wasser

Viele Menschen vergessen schlichtweg das Trinken über den Tag hinweg. Um sich daran selbst zu erinnern und seiner Gesundheit einen Gefallen zu tun, hilft es vielleicht sich alle Stunde einen Wecker zu stellen oder „Post Its“ im Büro aufzuhängen, an denen man nicht vorbei kommt. Einfacher ist es allerdings, wenn man sich eine Flasche Wasser an den Arbeitsplatz stellt, und es sich als zusätzliches Tagesziel setzt, diese am Ende des Arbeitstages geleert zu haben. Wer hier nicht täglich Flasche für Flasche zum Büro zu karren möchte, sollte einmal über die Möglichkeit nachdenken, in einen Wasserspender zu investieren. Das ist auf Dauer überaus zeit- und kostensparend.
Natalie Brehm

Was kann Wasser noch?
Es kann Steine hüpfen lassen! Und um das perfekt hinzubekommen, so haben französische Forscher vom Institut “Recherchesur les Phénomés Hors Equilibre“ in Marseille herausgefunden, sollte man die Steine in einem Winkel von 20 Grad auftreffen lassen. Ist er größer, verliert der Stein zu viel an Energie und macht es dem Plumpsack gleich. Aber das sei nur ein kleiner Fakt am Rande des wichtigsten Lebensmittels.

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