Kosten sparen im Betrieb

Mit einem Wasserspender 100 Euro im Jahr pro Mitarbeiter sparen

09.12.2014 16:23:14

Der menschliche Körper besteht zu rund 60 Prozent aus Wasser. Zwischen 1,5 und 2 Liter sollten wir täglich trinken, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Erfahren Sie hier, wie Sie mit einem Wasserspender im Büro sicherstellen, dass Ihre Mitarbeiter ausreichend Wasser trinken und Sie die Kosten dafür im Griff haben.

Kostencheck – Wasser in Flaschen versus Wasserspender

Viele kleine und mittelständische Unternehmen setzen bislang noch auf die Wasserversorgung mit Flaschen. Oft wird damit argumentiert, dass es sich für eine kleine Belegschaft nicht lohnt, einen Wasserspender zu installieren. Dabei können bereits Unternehmen mit 10 Mitarbeitern durch Wasserspender im Vergleich zu der Versorgung mit Flaschen jährlich bis zu 1.020 Euro sparen.

Versorgung mit Wasserflaschen:

Geht man davon aus, dass ein Mitarbeiter im Idealfall täglich bis zu 2 Liter Wasser trinkt, kommt man bei 10 Angestellten und durchschnittlich 25 Arbeitstagen im Monat auf einen Wasserverbrauch von 500 Litern monatlich. Rechnet man für eine Literflasche 0,40 Euro, ergeben sich daraus folgende Kosten:

rechnung wasserversorgung flaschen

Versorgung mit einem leitungsgebundenen Wasserspender:

Die Kosten für Miete und Wartung eines leitungsgebundenen Wasserspenders belaufen sich je nach Modell und Anbieter auf durchschnittlich 90 Euro pro Monat. Hinzu kommen noch Wasserkosten in Höhe von etwa 5 Cent pro Liter. Die Wasserpreise variieren je nach Region und Versorger. Unter den gleichen Rahmenbedingungen wie bei der Beispielrechnung für die Wasserversorgung mit Flaschen ergibt sich folgenden Kalkulation:

rechnung wasserspender
In einem Unternehmen mit 10 Mitarbeitern bedeutet die Wasserversorgung mit einem leitungsgebundenen Wasserspender gegenüber der Trinkwasserversorgung mit Flaschen eine Ersparnis von 102 Euro pro Jahr und Mitarbeiter. Bei Unternehmen, die eine größere Anzahl an Beschäftigten vorweisen können, steigt die Ersparnis dementsprechend an.

Kontrolliert und qualitativ hochwertig: Wasser aus der Leitung

Die meisten Verbraucher gehen davon aus, dass Leitungswasser stärker belastet ist als das in Flaschen abgefüllte Produkt. Was viele nicht wissen: Die Richtlinien der deutschen Trinkwasserversorgung, also für Leitungswasser, sind strenger als die Vorgaben für Quell- oder Mineralwasser. Durch die Trinkwasserverordnung in Deutschland wird festgelegt, dass keine Krankheitserreger oder sonstige Stoffe in gesundheitsgefährdender Konzentration im deutschen Trinkwasser enthalten sein dürfen. Konkret existieren 53 mikrobiologische, physikalische und chemische Parameter, die die Qualitätsanforderungen und Grenzwerte des Trinkwassers bestimmen.

Trinkwasser Grenzwerte in Deutschland
ParameterGrenzwertMögliche Auswirkungen bei Überschreitung des Grenzwertes
Aluminium0,2 mg/lBlutanämie, Beeinträchtigung des Knochenstoffwechsels, Arthritis, Beschwerden des Nervensystems
Blei0,25 mg/l (ab 2013 0,1 mg/l)Lernschwächen, Bauchkrämpfe, Durchfall, Bluthochdruck, Depressionen, Erschöpfung, Immunschwäche, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit u.v.m.
Chrom0,05 mg/lMagen-Darm-Störungen, Kontaktekzeme
Kupfer2 mg/lVergiftungen mit Erbrechen, Leberschmerzen und als Folge eine Leberzirrhose
Natrium200 mg/lGrundsätzlich natürlich und lebensnotwendig für den Menschen, zu viel bewirkt eine Erhöhung des Blutdrucks
Nickel0,02 mg/lBei hoher Konzentration Darmbeschwerden
Nitrat50 mg/lWirkt bei hohen Konzentrationen auf die Darmschleimhaut und die Schilddrüse
Nitrit0,5 mg/lGiftiger als Nitrat
Sulfat240 mg/lKann abführend wirken
E.coli0 KBE*Bei erhöhten Werten Magen-Darm-Infekte
coliforme Keime0 KBE*Bei erhöhten Werten Magen-Darm-Infekte
Legionellen100 KBE*/100mlPontiac-Fieber, Legionärskrankheit

*KBE = Koloniebildende Einheit

gesundes trinkwasser

Eine gute Trinkwasserqualität macht den Wasserspender attraktiv

Die deutsche Trinkwasserverordnung leitet sich aus der EU-Trinkwasserverordnung ab, die wiederum auf den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) basiert. Im Vergleich dazu werden die Richtwerte für Mineral- und Tafelwasser in Deutschland von der Mineral- und Tafelwasserverordnung festgelegt (Anlage 4 zu § 6a Abs. 1). Bei der direkten Gegenüberstellung der Verordnungen wird deutlich, dass das Trinkwasser auf wesentlich mehr Schadstoffe hin geprüft wird als Mineral- und Quellwasser. Ein Beispiel: Trinkwasser wird darauf geprüft, ob es Pestizide enthält, Mineral- und Quellwasser hingegen nicht.

Kosten sparen und die Umwelt schonen

Unternehmen, die auf eine Trinkwasserversorgung aus dem Wasserhahn setzen, tun nicht nur etwas Gutes für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter und sparen im Betrieb Kosten ein, sondern schonen auch noch die Umwelt. Leitungswasser schont natürliche Ressourcen, spart Energie und verringert den CO2-Ausstoß.

Info

    Für einen Liter ungekühltes Mineralwasser entstehen 211 Gramm CO2. Ein Liter ungekühltes Trinkwasser aus der Leitung produziert dagegen nur 0,35 Gramm CO2. Wenn alle Einwohner Berlins Leitungswasser statt Flaschenwasser trinken würden, könnte ein jährlicher Ausstoß von rund 100.000 Tonnen CO2 vermieden werden.

Die Gründe hierfür sind schnell zusammengefasst: Das Wasser kommt bereits gekühlt aus der Leitung und erfordert keine zusätzliche Kühlung, auch der Aufwand für die Herstellung, Reinigung und das Recyceln von Flaschen und anderen Getränkeverpackungen entfällt. Ein gesonderter Transport ist nicht notwendig.

co2 entstehung

 

Ersparnis: Über 1.020 Euro jährlich

Beim direkten Vergleich zwischen der Wasserversorgung mit Flaschen und dem leitungsgebundenen Trinkwasserspender geht der Wasserspender ganz klar als Kosten-Sieger hervor. Auch ein mit Gallonen betriebener Wasserspender kann Kosten sparen, jedoch in Sachen Hygiene nicht mit einem leitungsgebundenen Gerät mithalten. Je mehr Angestellte Ihre Firma hat, desto schneller zahlt sich die Investition aus. In einem Unternehmen mit 20 Mitarbeitern steigt die jährliche Ersparnis schnell auf über 2.000 Euro an. Neben der Verringerung der Kosten profitieren Sie auch noch von der gesteigerten Leistungsfähigkeit Ihrer Belegschaft.

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