Neuheiten bei Druckern und Kopierer

Innovative Kopierer: Mit neuen Geräten richtig sparen

15.10.2013 8:54:32

Die Entwicklung der Alleskönner im Büro scheint kein Ende zu nehmen. Neuste Kopiergeräte werden immer effizienter, kostensparender und sogar umweltschonend. Welche Neuheiten Ihnen den Arbeitsalltag erleichtern, wie Sie damit Geld sparen und was Sie in Zukunft erwartet, zeigt Ihnen unser Ratgeber.

Druckkosten sparen durch neue energieeffiziente Geräte

A3 MFP Energy Efficiency 2013 | Käuferportal

Quelle: http://www.msp-walldorf.de/

In vielen Büros laufen Kopierer im Dauerbetrieb. Durch den Umstieg auf energieeffiziente Geräte können mittelständige Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern hier jährlich bis zu 6.000 Euro an Stromkosten sparen. Ob ein Kopierer energiesparend ist, erkennen Sie am Umweltsiegel „Blauer Engel“ oder an der US-amerikanischen Auszeichnung „Energy Star“. Mit diesen Zeichen versehene Drucker dürfen zum Beispiel im Ruhezustand nicht mehr als vier Watt verbrauchen.

In diesem Jahr wurde die Druckerserie A3 der Firma Canon durch das unabhängige Forschungsinstitut BLI (Buyers Laboratory LLC) als besonders energieeffizient ausgezeichnet. Die Drucker der Reihen imageRUNNER und i-SENSYS erhielten den „Line of the Year“-Award 2013. Unter realen Praxisbedingungen verbrauchten die Geräte zwischen 37 und 62 Prozent weniger Energie als vergleichbare Wettbewerbsmodelle. Die Software des Kopierers erkennt beispielsweise automatisch, wie viel Energie für welche Arbeitsschritte nötig ist und passt die Leistung entsprechend an. Zusammen mit Eigenschaften wie dem automatischen Tonersparmodus verbrauchen die effizientesten Modelle somit rund die Hälfte weniger Energie als vergleichbare Geräte. Eine Ersparnis, von der neben der Umwelt auch ein Unternehmen finanziell langfristig profitieren kann. 

Druckerpapier mehrfach verwenden durch löschbare Tinte

Toshiba Tec Schweiz stellte im September 2013 ein neuartiges Drucksystem vor, das Papier mehrfach verwenden kann. Der Multifunktionsdrucker e-Studio 360 LP kann die Tinte von bereits bedrucktem Papier wieder entfernen und die Seite erneut verwenden: im Schnitt bis zu fünf Mal. Die entscheidende technische Innovation ist der spezielle Toner, der die gedruckte Farbe des jeweiligen Dokuments nachträglich erhitzen kann. Durch das Erhitzen wird der Text sozusagen „ausgebleicht“ und das leere Blatt kann erneut bedruckt werden. Der Drucker erkennt die Qualität des eingelegten Papiers und sortiert dabei noch zu verwendende Seiten in eine separate Papierkassette, zerknickte oder beschädigte Seiten jedoch aus.

Bisher ist der Toner leider nur mit blauer Tinte erhältlich. Doch laut dem Hersteller könnte bereits im kommenden Jahr ein Hybridmodell aus dem Spezialtoner und einem konventionellen Gerät angeboten werden, dass auch den Druck in anderen Farben ermöglicht.

Toshiba E-Studio 360 | Käuferportal

Quelle: http://www.tuexpertoit.com

 
Kopierer

Blick in die Zukunft: Kopieren mit 3D-Druckern

3D-Drucker gehören zu den bahnbrechenden Innovationen der letzten Jahre. Ursprünglich in der Industrie schon länger verwendet, findet das Verfahren scheinbar langsam seinen Weg in Berufe der Fertigungstechnik oder des Maschinenbaus. Beim 3D-Druck wird entweder erhitzter Kunststoff moduliert oder verschiedene PVC-Folien miteinander verklebt. Noch ist das Verfahren zu langsam und die Materialqualität könnte besser sein. Allerdings kann der Einsatz eines 3D-Druckers dem Unternehmen Ressourcenkosten sparen: Modelle müssen nicht mehr manuell hergestellt werden, sondern werden maschinell erzeugt. Laut Experten werden die Drucker in fünf bis zehn Jahren aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken sein.

Auf dem SXSW-Festival 2013 präsentierte das New Yorker Unternehmen MakerBot nun den ersten 3D-Kopierer. Der „MakerBot Replicator 2“ ist die klassische Weiterentwicklung: eine Kombination aus Drucker, Scanner und Kopierer. So können dreidimensional gedruckte Objekte eingescannt und anschließend wieder gedruckt werden. Das Gerät erzeugt somit Kopien von 3D-Objekten. Ein großer Vorteil ist, dass die eingescannten Daten archiviert werden können. Geht ein 3D-Objekt zu Bruch, kann jederzeit ein originalgetreues Duplikat erzeugt werden. Aktuell lassen sich Objekte bis zu einer Höhe von 21 cm erfassen. Eine Standarddruckspule kostet umgerechnet 36 Euro und reicht für rund 390 schachfigurengroße Modelle. Die Markteinführung des Replicator 2 ist noch ohne Termin und kann mit Spannung erwartet werden.

Replicator2 | Käuferportal

Quelle http://www.makerbot.com

Der Alleskönner im Büro

Durch den medialen Wirbel um den 3D-Drucker ist eines sehr deutlich geworden: die Entwicklung im Bereich Drucker und Kopierer ist auf einer neuen Ebene. Für wen sich diese Innovation tatsächlich lohnt, wird sich noch zeigen. Eines ist allerdings sicher: Die Neuerungen im Bereich der 2D-Drucker hingegen rentieren sich insbesondere für Firmen, die unternehmensintern viel drucken müssen, sofort.

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