Familie Engel-Lüter führt Bautagebuch:

Wenn sich Engel ein Zuhause bauen

26.09.2014 9:00:44
Die Idee, ein Haus zu bauen, reifte in uns nach der Geburt von unserem kleinen Sonnenschein Max – genauer gesagt rund acht Monate später. Wir hatten den Wunsch, etwas Eigenes zu besitzen. Die Unzufriedenheit nur Mieter zu sein, immer weiter steigende Mietpreise und Nachbarn, die keinerlei Rücksicht nehmen, das wollten wir nun nicht mehr!

Bautagebuch Familie Engel-Lüter

Wir überlegten: Wie wäre es eigentlich mit Bauen? Spielereien mit Zahlen und der Traum, irgendwann etwas Eigenes zu haben – tun und lassen zu können, was wir gern möchten – spornte uns an.

Bautagebuch der Familie Engel/Lüter:

Fast fertig!

Nachdem die heiße Phase abgeschlossen war! Die Anschlüsse alle vor Ort waren und der Estrich aufgeheizt war ging es loooos mit dem Innenausbau.
Im Obergeschoss wurde zum einen die Decke abgehangen und in den Sanitärbereichen die Verkleidung von Wasserführung und Wasserkästen fertig gestellt.
Dann war er da der Meister des Fliesenlegens :-) Da wir viele Räume mit Fliesen sowie die Bäder komplett in Fliesen haben wollten, war hier ein ordentliches Stück Arbeit zu bewältigen.

Unseres Erachtens ein ordentliches Ergebnis was uns gefällt. Muss zwar alles noch sauber gemacht werden und die Ecken mit Silikon abgedichtet werden aber dann. Die nächsten Wochen ist dann wirklich fast alles fertig: Dann kommen die Sanitärobjekte, Elektriker, Maler, Treppenbauer, Türen und Teppiche werden verlegt. Anschließend der Kamin und die Küche. :-) Dann werden wir hier mal ein ausführliches Ergebnis präsentieren….

23.07.2014 – Heiße Phase

Wie vorhergesagt ist in den letzten drei Wochen Bautechnisch betreffend verhältnismäßig recht wenig geschehen. Es wurde lediglich das Vordach und die Fallrohre komplettiert …

Vordach Engel-LüterUnser Vordach

Die Balken und der Vordachunterschlag werden bei den abschließenden Malerarbeiten noch geweißt. In einer kleinen Außenaktion habe ich die vorderen Fallrohre (siehe Bild) verlängert und mit Drainagerohren nach vorn verlegt somit sieht das ganze bündig aus! Passiert ist in den drei Wochen lediglich das unser Vorfeld viermal auf- und zugebuddelt wurde. Die Medien (Wasser, Strom, Telekom, Gas) wir hatte zwar versucht die Termine möglichst zusammen zu legen aber hier hat uns die Urlaubssaison einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir mussten die Termine nehmen wie Sie kamen so waren:

  • am 03.07.2014: Wasser und Abwasser (Fa. Wiemann in Seddin)
  • am 11.07.2014: Strom (Fa. Bohlen & Doyen im Auftrag der Edis)
  • am 16.07.2014: Telekom (Fa. Lüderitz im Auftrag der Telekom)
  • am 22.07.2014: Gas (Fa. Vorwerk im Auftrag der EMB)

Bei all diesen Terminen war ich Vor Ort zum einen um mir eigenen Plan zu machen wo die Leitungen liegen und die Ausfertigung der Arbeiten zu überwachen.
Hier ein großes Lob an diese Firmen die sehr sauber und effektiv gearbeitet haben und auch in der Ausführung sehr flexibel waren.
Und nun zu der Überschrift „heiße Phase“ nach Verlegung des Gasanschlusses haben wir den Bauleiter informiert der gleich die Sanitärfirma in die Spur geschickt hat das ab sofort das Heizprotokoll geschrieben werden kann (heißt drei Wochen wird geheizt) zum einen damit der Estrich aushärtet und die Heizungsanlage auf Herz und Nieren zu testen.

Als nächstes kommen dann die Trockenbauer und dann wird schon fast komplettiert…

26.06.2014 – 27.06.2014: Alles auf einmal

Und dann war es passiert es passierte am Donnerstag/Freitag so ziemlich alles auf einmal! Da der Termin des Gerüst-Abbaus am Freitag bereits feststand mussten am Donnerstag zum einen die Maler und der Blitzschutz nun etwas fixer sein. Und es flutschte! Am Freitag wurde dann das Gerüst abgebaut und der Estrich verlegt. Nach einem Kurzbesuch am Samstag waren wir echt baff:

Blitzschutzdeckel
Außenfassade Anstrich
Solaranlage

Fassadenfarbe / Sockel mit Buntsteinputz und ein bündiger Blitzschutzdeckel passt! So kann es weitergehen

In dieser Woche werden noch die Installation der Fallrohre sowie die Eindeckung des Vordachs in Angriff genommen! Da jetzt auch der Estrich liegt wird erst einmal wenig auf der Baustelle passieren nur ein paar kleine Außenarbeiten. Jetzt werden Terminabsprachen mit Anschlüssen (Strom, Gas, Wasser, Telekom) getroffen. Und dann geht es bald in die heiße Endphase.

25.06.2014: Schlangenwarnung!

Am Mittwoch bin ich nochmals zur Baustelle um zu schauen wie weit die Rohinstallation der Heizung/Sanitär fortgeschritten sind. Es waren die letzten Züge, denn die Heizschlangen für die Fußbodenheizung wurden verlegt. Hier haben wir einen kleinen Aufpreis bezahlt damit die Schlangen enger verlegt werden, um später vorbereitet zu sein wenn es lukrativer scheint auf Wärmepumpentechnik oder ähnlichen Alternativen umzusteigen (es lohnt sich, da ein nachträglicher Einbau nur mit erheblichen Mehraufwand und auch Kosten von statten geht).

Heizanlage Fußbodenheizung Fußbodenheizung HeizschlangenDie Heizschlangen der Fußbodenheizung ziehen sich durch das Wohnzimmer

23.06.2014: Bauprüfertermin

Der Bauprüfer war mal wieder fällig (terminlich auch so festgelegt). Wichtig für Ihn war es vor dem Estrich noch einmal eine Begehung durchzuführen, da hier die Verarbeitung / Verbau der Sanitär / Heizungsanlage wichtig ist. Unser Bauleiter stieß später hinzu und wir konnten einige Fragen und Bedenken (zwischen Bauleiter, Bauprüfer und Bauherr) sofort klären und in Angriff nehmen. Aber wie sollte es anders sein: alles Tip Top!
Wir hatten bisher noch keinerlei große Probleme, nur kleinere die aber nach Absprache auch sofort in Angriff genommen und abgestellt wurden.
Herr Zimmermann vom VQC erklärte uns auch worauf er besonders achtet! (Rohrisolierung, Wärmebrücken usw)! Gut war auch an diesem Tag, dass der Vorarbeiter der Fa. Reddig (Heizung/Sanitär) vor Ort war und wir so noch letzte Positionen (Duschstange, Armaturen) festlegen konnten.

HeizanlageAles Tip Top!

11.06.2014 – Dachkasten

Am Montag den 02.06.2014 teilte der Bauleiter uns mit, dass die Trockenbauer aufgrund sehr hoher Kapazität auf einen späteren Zeitpunkt verlegt wurden, was aber keinerlei Auswirkung auf unseren Bauplan hat. Des Weiteren hatte der Innenputzer Probleme mit der Technik :-). Somit fanden in der 23. KW auch keine weiteren Baumaßnahmen statt.
Den 11.06.2014 nutzte ich für eine kleine Baubegehung an diesem Tag wurde zum einen der Dachkasten angebaut und die Innenputzarbeiten begonnen. Am Montag der 16.06.2014 wurde der Dachkasten geweißt und die Innenputzarbeiten waren abgeschlossen!

Dachkasten Weiss DachkastenDachkasten in Weiß

An nächste Woche sind dann die Fassade in Farbe und die Sanitärrohinstallation an der Reihe … wir bleiben am Ball … :-)

Wände Wände InnenausbauUnd schon haben wir glatte Wände es wird langsam wohnlich

Die 22 KW ist nicht viel passiert da hier der Feiertag dazwischen liegt! Wir hatten lediglich die Baudurchsprache mit der Sanitärfirma Reddig und Montag einen Termin bei dem Badausstatter Bär & Ollenroth was es so schickes gibt.
Ab der nächsten Woche wollen die Innenputzer und Trockenbauer ihr Lager aufschlagen und mit der Innenarbeit beginnen.
Bis dahin einen schönen Herrentag wünscht die Familie Engel / Lüter

AussenfassadeDie Aussenfassade: Unser Haus ist fast fertig

19.05.2014: Nach vorheriger Durchsprache mit der Elektrik wurde am Montag mit den Arbeiten zur Rohinstallation begonnen! Erst wird das Haus gebaut und dann kommen die Elektriker und machen lauter Löcher rein. :-) Fast Zeitgleich wurde mit Aussenfassade begonnen Dämmplatten und bis zum Wochenende war bereits die Grundarmierung dran gebracht!

Rohinstallation RohinstallationRohinstallation

GrundarmierungZu erkennen sind bereits die Bauchbinde und Fensterfaschen

14.05.2014:Die Fenster wurden an einem Tag komplett mit Tür eingebaut.

Fenster Einbau
Fenster
Eingebaute Fenster

Ab jetzt ist das Haus dicht und man kommt nur noch mit einem Schlüssel rein

13.05.2014: Dachabbund und Blitzschutz: Wie versprochen legte die Firma Thielisch Blitzschutzanlagen am Dienstag an das Haus an, da ja die Zeit drängte und die Außenfassade gedämmt und verputz werden soll. Auch das Dach wurde in dieser Woche recht zügig gedeckt!

Dachziegel Dachziegel auf dem DachDachziegel: Mal unten und dann oben

07. Mai 2014: Nach erfolgtem Dachabbund waren am Tag darauf bereits die Dachdecker vor Ort und bezogen das Dach mit Folie (dicht). Gleichzeitig hatten wir auch schon das Gespräch mit unserem Elektriker Herrn Brede von der Firma Elnet. Hier haben wir bereits erhebliche Vorarbeit geleistet, da wir im Vorfeld bereits die Position der Elektrik für uns festgelegt hatten. Herr Brede hatte noch einige Tipps und Vorschläge die wir dann eins zu eins übernommen haben. So dauerte der Termin nur insgesamt 2 Stunden.

Haus aus der Ferne
Kamin ohne Ofen
Dachstuhl

Im Vorfeld waren wir uns einig, dass wir zusätzlich einen Blitzschutz installieren lassen wollten. Hier vermittelte Herr Brede uns die Fa Thielisch, die sich explizit mit solchen Blitzschutzanlagen befasst. Da hier auch der Vorschlag gemacht wurde, den Blitzschutz Unterputz verlegen zu lassen (optisch besser), mussten wir schnell Kontakt aufnehmen, da nach Bauzeitenplan die Dämmung bereits die Woche drauf verklebt werden soll. Auch dies gestaltete sich als relativ unkompliziert, Herr Thielisch bestätigte uns den Termin zum verlegen des äußeren Blitzschutzes und schon geht es Dienstag den 13.05.2014 loos…..

Haus Stand Mai 2014Unser Haus, Stand: Mai 2014

Richtfest:Wir hatten ein herrliches Wetter, angekündigt war Regen aber es war ein warmer Frühlingsabend. Wir hatten im Vorfeld allen Beteiligten eine mündliche Einladung zukommen lassen um ein wenig Vorbereitung treffen zu können.

Lecker Essen (hausgemachte Salate, Solijanka, belegte Brötchen) kühle Getränke alles war vorhanden.
Nach dem obligatorischen Richtspruch und dem Einschlagen des letzten Nagels durch uns, kamen wir zu dem gemütlichen Teil. Ich hatte im Vorfeld Sorge, da wir ja noch nicht mit allen zu tun hatten, dass es gezwungen wirkt. Doch ich wurde eines besseren belehrt die Rohbauer und Zimmermänner waren so dermaßen auf dem Boden geblieben und locker drauf! Die Chemie stimmte einfach und man fühlte sich aufgehoben! Schon allein dafür lohnt es sich ein Richtfest zu machen. Und welcher Bauherr hört nicht gern aus erfahrenem Munde, dass es eine sehr schöne Gegend ist wo man baut!?!?!?! Wir waren stolz wie Bolle.

Hier ein paar Fotos vom Richtfest

ZimmermännerZimmermänner auf dem Weg zur Arbeit

Zimmermann RichtfestEin Richtspruch und ein Nagel; Keiner war krumm – Ein gutes Omen

Gäste Richtfest Richtfest-GästeEine lockere lustige Gesellschaft war auf unserem Richtfest

Max mit Spielzeug-LKWUnd schon ist der nächste LKW vorgefahren :)

Vielen Dank an alle Beteiligten: Herrn Kühmel von der Firma Roth, unserm Bauleiter Herrn Müller, meiner Mutter und Ihrem Freund Bernd, den Maurern der Firma Gelbrecht und den Zimmermännern um Herrn Lietz

23.04.2014: Ab in die zweite Etage! Unser Rohbauer hat mal wieder ganze Arbeit geleistet – bestimmt kurz vor und nach Ostern. Da wir über Ostern bei der Oma gewesen sind, waren wir beim nächsten Abstecher auf den Bau erstaunt, wie das Haus gewachsen ist.

Zweite EtageWachse, wachse damit du groß und stattlich wirst!

ErkerseiteErkerseite

Ausblick KaminWir haben einen grandiosen Ausblick vom Obergeschoss & unser Kamin ist auch schon da!

14.04.2014 – 15.04.2014: Nach Prüfung der Statik und Prüfbescheinigung der Deckenfirma konnte nun endlich die Zwischendecke verlegt werden. Da nach Auskunft der Rohbauer derzeit die Auftragsbücher voll sind, wurden die Deckenplatte erst kurz vor knapp erstellt. Gut das wir noch welche bekommen haben… Einen Tag später wurde die Schicht Beton drauf gegossen. Dann geht es ab nächste Woche mit der 2. Etage weiter.

Gerüst
Decken Stütze
Sonnendeck

Es geht hoch hinaus!

Frohe Ostern wünscht die Familie Engel / Lüter!

08.04.2014: Da wir ja fast ein Hochhaus :) bauen, wurde heute das Gerüst geliefert und aufgestellt. Nach oben hin offen.

05.04.2014: Das Erdgeschoss steht bis auf die Decke fast fertig.

Erdgeschoss Erdgeschoss fertigUnd schon war die erste Begehung fällig – inklusive virtuellem Einrichten

02.04.2014:Alle Steine runter neue Folie drauf und weiter geht’s…

GrundmauerUnd ratzfatz: Alles neu!

Ich habe den Bauarbeitern gleich noch ein Feierabendbier spendiert! Die Firma hat ganz schön rangeklotzt.

29.03.2014: Die ersten Steine wurden bereits kurze Zeit nach gießen der Bodenplatte geliefert und schon verbaut.

YTONG LagerYTONG Lager

Zwischenzeitlich hat sich der von uns beauftragte Bauprüfer des VQC die Bodenplatte und die ersten Steinreihen angeschaut und schon war sie da die erste Ungereimtheit am Bau. Nach genauer Überprüfung entsprach die verlegte Folie unter den Steinen nicht den vorgegebenen DIN – Normen wobei unseres Erachtens es auch sehr sehr schwierig ist hier Unterschiede zu erkennen. Beide Folienarten waren für den Bau zugelassen jedoch nur eine entsprach der Norm. Aber genau deshalb haben wir einen Bauprüfer, der trotz der guten Arbeit des Bauleiters und des Rohbauers sich einfach als dritte mit den ganzen Normen und Ungereimtheiten auskennt! EMPFEHLENSWERT.

Hier mal der Link des VQCs mit den Angebotspreisen:http://www.vqc.de/angebote/bauherren-paketpreis.html

Günstig ist das alles nicht, aber die Folgeschäden sind wesentlich teuerer. Hier habe ich auch verglichen den TÜV, Bauherren-Schutzbund und VQC. Preislich und leistungsmäßig waren da keine Unterschiede.
Der VQC wurde uns zum einen in der Auswertung vom BauOMeter( hier geht´s zum BauOMeter) empfohlen und des Weiteren muss man nicht wie bei Bauherren-Schutzbund gleich Mitglied mit einem Monatsbeitrag werden.

Wir haben bei unserem Haus das Grundangebot um zwei weitere Begehungen erweitert um uns so zusätzlich abzusichern, da wir ja arbeitstechnisch nicht imer vor Ort sein können.

24.03. – 26.03.2014 Und los geht’s …

Bodenplatte wird gegossen
uih da wird sich Max freuen: große LKWs | die Bodenplatte wird gegossen


Gegossene Bodenplatte
Bodenplatte
und so ist die Bodenplatte fertig | Ab nächster Woche geht dann der Rohbau los…


19. – 21.03.2014 In dieser Woche wurden die ersten Arbeiten für das Fundament begonnen.

  • Lieferung der Sanitäranlagen und des Baustromkastens
  • Erdarbeiten: Abtragen der Grasnabe
  • Aushub für das Fundament
  • Erstellung der Sandplatte
Dixiklo
Die ersten Häuser auf dem Grundstück sind schon was Besonderes

Alpenpanorama
Die Sandplatte | Der Hintergrund hat ein wenig was vom Alpenpanorama


18. März 2014: Am Wochenende waren wir in einem renommierten Fliesenmarkt in der Umgebung. Einfach um uns vorab ein Bild zu machen, was es gibt und was es kostet. Tja, nach oben sind keine Grenzen gesetzt ;). Wir haben auch schon eine Vorentscheidung getroffen und Fotos gemacht, von dem was wir möchten um dann, wenn es soweit ist, sofort zuschlagen zu können. So sparen wir Zeit, wenn es dann in der Bauphase eng wird. Dennoch werden wir in Sachen Fliesen noch weiter recherchieren, um den besten Preis für die beste Ware zu bekommen.

Max im Fliesencenter
Max testet schon mal das Gangbild auf den Fliesen


11. März 2014: Von unserem Bauleiter haben wir heute den Bauzeitenplan und die Gewerkenliste erhalten. Somit heißt es für uns: am Wochenende wird der Fliesenmarkt unsicher gemacht ?

10. März 2014: Heute hatten wir unser erstes Treffen mit unserem Bauleiter Herrn Müller und gleichzeitig eine Vorabbegehung der zukünftigen Baustelle. Es wurden letzte Fragen geklärt: nach Baustrom, Bauwasser, Bauüberfahrt und Bodenaushub. Und natürlich die wichtigste Frage: Wann geht es los? Herr Müller teilte uns mit, dass wir in der Kalenderwoche 12 starten werden. Das war für uns die Nachricht auf die wir so lange gewartet haben „ES GEHT LOOOOSSSS“

26. Februar 2014: Heute haben wir den ersten telefonischen Kontakt mit unserem Bauleiter Herrn Müller gehabt. Herr Müller fragt nach dem Stand unserer Planung in wie weit wir noch Unterstützung in Sachen Medien-Beantragung brauchen. Ich denke hier haben wir sehr gut vorgearbeitet und stehen in den Startlöchern. Die einzige Unterstützung haben wir in Sachen Bauüberfahrt benötigt. Doch auch dieses Problem gestaltete sich als relativ unkompliziert. Der Bauleiter meinte, dass hier nur eine befestigte Zufahrt benötigt werde und diese über ein Zusatzangebot an den Tiefbauer weitergeleitet wird.

31. Januar 2014: Unsere „fortgeschriebene Planung“ als Vorabzug zur Durchsicht – sieht doch schon einmal ganz gut aus!

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„Wir hatten den Wunsch, etwas Eigenes zu besitzen“

So fingen wir an über diverse Online-Portale (unter anderem auch Käuferportal) erste Informationen zu sammeln. Wir sondierten Grundstücke, Häuser und Baufirmen. Wir ließen uns Kataloge nach Hause kommen, um eine Vorstellung darüber zu bekommen, was wir möchten und wo die sprichwörtliche Reise hingehen soll. Nach einigen Besichtigungen, Gesprächen mit Maklern und Bauträgern haben wir uns nach reifen Überlegungen und Abwägen vieler Fakten entschieden.

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„Hausbau oder Kauf?“

Anfangs stellten wir uns die Frage: Hausbau oder Kauf?
Gegen einen Kauf sprach das Angebot im Raum Potsdam und Umgebung: Wenn etwas dabei war, sprachen meist der Preis und die Lage dagegen. Hinzu kommt das in Brandenburg derzeit 5% Grunderwerbsteuer fällig wären. Also käme neben dem Hauspreis, Maklercourtage, Notarkosten auch noch die Grunderwerbsteuer. Das ist unseres Erachtens bei diesen Preisen einfach zu hoch. Zusätzlich war für uns nicht ersichtlich, welche zusätzlichen Sanierungskosten fällig werden könnten.
Bei einem Hausbau geht zwar eine gewisse Bauzeit ins Land und man auf den Bauträger angewiesen, aber der Vorteil, dass man sich sein Haus selbst gestaltet und alles neu ist, überwog hier.

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„Wir mussten verhandeln, vertrösten und haben Gespräche geführt.“

Ab 01. Mai 2013 fingen wir an, uns nähere Informationen über Grundstücke, Bauträger und Geldgeber einzuholen. Dies musste alles gleichzeitig geschehen, da jeder der drei (Grundstücksmakler, Bauträger und Bank) Sicherheiten der jeweils anderen Partei sehen wollten. Man wollte sicher gehen, dass auch alles seine Richtigkeit hat: Ob wir wirklich ein Grundstück kaufen, ein Haus bauen und auch wirklich das nötige Kleingeld zur Verfügung haben. Wir mussten verhandeln, vertrösten und haben Gespräche geführt. Alles in allem haben wir diese Phase aber gut überstanden!

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Stadtvilla Lugana © Roth Massivhaus
Baufläche
Baufläche

Roth Massivhaus GmbH wurde unser Bauträger

„Das hat uns gezeigt, dass man sich unbedingt mehrere Angebote einholen sollte!“

Für die Finanzierung haben wir uns ab Juni vertrauensvoll an diverse Kreditinstitute und externe Baufinanzierer gewendet. Wer die Wahl hat, hat die Qual!

Unser Tipp:

Immer viele Wege und Möglichkeiten betrachten: Finanzberater, Banken, Online-Portale, Online-Vergleiche und immer fragen, fragen, fragen!

Wir haben uns hier vor Ort in Potsdam bei der Interhyp persönlich beraten lassen. Doch leider wurde unseres Erachtens sehr leichtsinnig mit unserem Wunsch umgegangen. Also führten wir diverse Gespräche mit anderen Kreditinstituten und verglichen im Internet. So wurde uns bald klar, dass man uns falsch beraten hatte.
Das hat uns gezeigt, dass man sich unbedingt mehrere Angebote einholen und vergleichen sollte.

Mit der IngDiBa hatten wir regen telefonischen Kontakt mit der uns zugewiesenen Sachbearbeiterin, die sehr kompetent und nett war. Sie hat uns sehr viele Tipps gegeben. Der einzige Nachteil war, dass sich wöchentlich die Zinsen nach oben bewegt haben. Nach vier Wochen wollten wir das Risiko nicht mehr eingehen, da dann bei Vertragsabschluss der Zinssatz um 1,5 % gestiegen wäre. Schade, denn sonst war alles top!

Mit der Adecco hatten wir Kontakt per E-Mail und auch telefonisch. Der Berater war sehr kompetent, ehrlich und nett. Leider waren auch hier die Konditionen sehr hoch und nicht in unserem Budget. Alles in Allem waren die Angebote klar gegliedert ohne versteckte Kosten.

Bei Dr. Klein starteten wir die Anfrage online. Als Antwort kam eine Mitteilung per E-Mail, wer vor Ort der zuständige Berater sei. Doch leider kam keine Kontaktaufnahme zustande.

Die Nestor GmbH wurde dann unser Vermittler! Vielen Dank hiermit an Herrn Schönwald, hier passte einfach alles: Vorabfrage, Angebote, telefonischer Kontakt. Auch hier musste man fix sein, da sich durch Angebot und Nachfrage logischerweise die Zinsen bewegen. Aber unsere Wunschkonditionen konnten uns reserviert werden, so dass wir ein wenig Zeit hatten alles andere in die Wege zu leiten. Herr Schönwald hat sich die Zeit genommen Fragen zu beantworten, mit Zahlen zu spielen und immer zu unseren Vorteil zu rechnen. Man glaubt es kaum: unser Geldgeber ist nun die BHW!

Wichtig für uns:

  • solvente Bank
  • klare Übersicht, was zahle ich jeden Monat (Ratenkosten)
  • Zinsbindung und Laufzeit
  • keine versteckten Kosten
  • Anfangstilgung
  • Laufzeitzinsen
  • KFW Förderung

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„Wir waren uns auf Anhieb einig: Zwei Vollgeschosse und ein wenig Dach passen!“

Auch beim Bauträger hatten wir die Qual der Wahl. Nach der Flut von Katalogen, die wir uns angeschaut haben, haben wir uns für das Modell „Stadtvilla ohne Keller“ entschieden. Wir waren uns auf Anhieb einig: Zwei Vollgeschosse und ein wenig Dach passen! Mit folgenden Bauträgern hatten wir intensiveren Kontakt und auch Besichtigungen: (ich habe die Firmen weggelassen, mit denen ich recht häufig nur telefonischen Kontakt hatte)

Bei Exzellent Massivhaus GmbH haben wir eine Anfrage online nach unseren Vorstellungen gemacht und bekamen ein Angebot zu einem recht ansehnlichen Preis! Hier war das größte Manko, dass die Firma in Moers sitzt und lediglich Subunternehmer einsetzt. Hier wäre vertraglich alles postalisch, telefonisch oder per E-Mail gelaufen. Das ist leider nichts für uns, da wir den Leuten auch mal begegnen möchten, die mit uns diesen Weg gehen wollen. Ansonsten hatte die Firma gut strukturierte Preiszusammenstellung. Würden wir dort wohnen, wäre diese Firma in der engeren Wahl.

Bei Baumgart Immobilien & Massivhäuser haben zu erst nur nach einem Grundstück Ausschau gehalten. Herr Baumgart vermittelte gleich ein Grundstück, das einer Baufirma gehörte, die dort individuell nach Muster Stadtvillen mit Ytong gebaut hätte. Der Haustyp passte uns, doch leider der Preis nicht, da hier die besagte Grunderwerbsteuer auf den Komplettpreis (Grundstück + Haus) aufgeschlagen würde. Da war finanziell die Luft nach oben recht dünn. Schade.

Bei NCC war für uns interessant, dass diese Firma bei uns in Potsdam ganz in der Nähe Häuser gebaut hatte. Doch auch bei dieser Firma werden Grunderwerbsteuer auf den Komplettpreis (Grundstück + Haus) aufgeschlagen. Doch hier passten uns die wenigen Extras nicht, da wäre die Wunschliste ellenlang und der Preis viiiieeeellll zu teuer.

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„Hier passte nach unseren Vorstellung einfach alles“

Roth Massivhaus GmbH wurde dann unser Bauträger! Nach einem netten Telefonat mit Herrn Kühmel haben wir uns erst einmal den Katalog der Firma vorgenommen.
Hier passte nach unseren Vorstellung einfach alles: Musterhaus Stadtvilla Lugana, kostenlose Änderungen des Innenbreich nach eigenem Wunsch (soweit architektonisch möglich), die unseres Erachtens hohe Grundausstattung, die vielen Extras, die Größe, der Preis und für uns wichtig: das der Bauträgers einen Sitz in Berlin hat!

In einem persönlichen Gespräch mit Herrn Kühmel von Roth wurde uns klar, dass wir uns hier gut aufgehoben fühlen, da ein sehr familiäres Klima herrscht! Man fühlt sich nicht gleich so überfallen und es wird einem Zeit gegeben, seine Entscheidungen zu finden: Uns wurde die Firma vorgestellt und alle Projekte. Wir haben auch jedes Mal die Chance genutzt, Einladungen zu Hausbesichtigungen wahrzunehmen und uns so von der Qualität der Produkte überzeugen können. So haben wir bei Roth Massivhaus den Bauvertrag (Vorvertrag) nach Abschluss der Finanzierung unterschrieben.

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„Wir haben unser Grundstück gesehen und sofort für gut befunden!“

Hier haben wir uns viel im Internet umgesehen und einfach mal viel rumgefahren. Wo könnten wir es uns vorstellen ein Haus zu bauen? Wir haben uns dabei anfangs sehr auf die Stadt Potsdam versteift. Dabei mussten wir feststellen, dass die Preise für Grundstücke sehr sehr hoch sind und dies teilweise für Grundstücke die man nicht mal geschenkt haben möchte! Leicht frustrierend haben wir uns dann nach einem Tipp etwas außerhalb umgesehen. Und hier hat es dann gefunkt: Wir haben unser Grundstück gesehen und direkt beim ersten Mal sofort für gut befunden! Nach etlichen Fahrten zu verschieden Tageszeiten auf dieses Grundstück ist die Euphorie auch nie verflogen. Und so haben wir auch hier zugeschlagen. Nach etlichen Planungsgesprächen, Bemusterungen, Bauantragsverfahren und anfordern von restlichen Unterlagen ging es dann letztlich auf die Bau-Zielgerade.

Bauzeichnung
Die Bauzeichnung unseres Hauses


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