Conversion-Optimierung

Webdesign: So steigern Sie Ihren Umsatz

23.09.2014 13:37:14

Eine Bestellung im Online-Shop oder die Registrierung für den Newsletter – jede Website verfolgt ein bestimmtes Ziel. Wird das Ziel erreicht, sprechen Marketing-Experten von der „Conversion“. Ob ein Webseitenbesucher am Ende aber tatsächlich das tut, was Sie von ihm wollen, steht und fällt mit der Gestaltung Ihrer Webseite.

Das Kaufverhalten im Internet

„95 Prozent Ihrer Besucher kaufen nicht! Na und?“ – Was im realen Leben absurd erscheint, hat im Internet durchaus seine Logik. Das World Wide Web dient vornehmlich der Suche nach Informationen. Sofort mitnehmen kann man seinen Einkauf nicht. Die Angebote im Netz können aber unverbindlich studiert und die Preise in Ruhe miteinander verglichen werden. Die nächste Webseite ist dabei nur einen Klick entfernt. Die Folge: Nur ein Bruchteil der Besucher einer Internetseite lässt sich zu einer konkreten Handlung leiten, beispielsweise zum Kauf. So sind 100 Besucher, von denen 95 nichts kaufen, für einen Supermarkt kaum vorstellbar – für einen Online-Shop hingegen eine ordentliche Quote.

Die Conversion-Rate

Wie viele Besucher Ihrer Webseite tatsächlich auch etwas kaufen, wird im Online-Marketing mit der sogenannten „Conversion-Rate“ (zu Deutsch: Wandlungsquote) gemessen. Im täglichen Kampf um Klicks entscheiden Nuancen wie die Farbgebung oder Benutzerfreundlichkeit Ihrer Webseite darüber, ob ein Besucher „konvertiert“ oder nicht. Ein gutes Webdesign ist daher maßgeblich für Ihren Umsatz!

 Conversion-Rate

Welches Ziel verfolgt Ihre Webseite?

Die Umwandlung des Status einer Zielperson in einen neuen Status, beispielsweise die Umwandlung eines Kaufinteressenten in einen Käufer, ist eine der Kerndisziplinen des Marketings. Die „Conversion“ muss dabei nicht zwingend ein Kauf sein. Auch die Absendung einer Anmeldung für einen Newsletter oder die Angabe von Kontaktdaten zählen zu möglichen Zielen einer Webseite. Die „Conversion-Rate“ als Einheit für die Erfolgsmessung hat sich dabei in vielen Bereichen etabliert. Je höher die Konversionsrate, desto besser funktioniert Ihre Homepage. Abhängig von der Branche können besonders gute Webseiten sogar auf zweistellige Wandlungs-Quoten kommen.

Mögliche Ziele und deren Conversion:

  • Conversion eines Suchmaschinen-Nutzers in einen Besucher Ihrer Webseite
  • Conversion eines Kaufinteressenten in einen Käufer
  • Conversion von Besuchern in Kontaktanfragen
  • Conversion von Besuchern in Downloads
  • Conversion von Besuchern in Registrierungen für einen Newsletter

Mehr Umsatz durch Conversion-Optimierung

Damit Sie Ihre gesetzten Ziele möglichst effektiv erfüllen, gilt es, die Conversion zu optimieren. Erhöhter Umsatz, steigende Anzahl an Kundenanfragen oder mehr Eintragungen in die Newsletter-Liste – eine Steigerung der Conversion-Rate hat eine starke Hebelwirkung. Schon eine minimale Verbesserung der Conversion-Rate kann zu einer enormen Umsatzsteigerung führen.

Was bringt die Conversion-Optimierung

In dem Beispiel sorgt der einprozentige Anstieg der Conversion-Rate für eine Umsatzsteigerung von 50.000 Euro pro Monat. Das entspricht 600.000 Euro pro Jahr. Dabei ist eine Conversion-Optimierung von nur einem Prozent durchaus realistisch.

Info

    Der Erfolg einer Conversion-Optimierung kann sehr einfach gemessen und ausgewertet werden – beispielsweise mithilfe gängiger Webanalyse-Tools wie Google Analytics. Das sogenannte Conversion-Tracking erfolgt heute meist über die Markierung von Usern mit einem Cookie.

Wie erreicht man eine Conversion-Optimierung?

Die Optimierung der Conversion ist mit vielen Faktoren des Online-Marketings verzahnt. Im Kern geht es darum, das Nutzerverhalten besser zu verstehen. Ein Patentrezept gibt es dabei jedoch nicht. Entscheidend ist vor allem, wie benutzerfreundlich Ihre Webseite ist. Wichtig sind Navigation, Design, Gestaltung oder auch die Wortwahl. Die Conversion-Optimierung einer Homepage ist komplex und nie abgeschlossen. Erfolgreiche Unternehmen arbeiten daher mit professionellen Webdesignern stetig an der Verbesserung Ihrer Conversion-Rate. Ein Webdesigner dreht an vielen kleinen Rädchen, um die Wandlungs-Quote Ihrer Webseitenbesucher zu erhöhen. Bereits kleine Veränderungen in Design und Text können zu erheblichen Verbesserungen führen.

Beispiel OptimierungZur Veranschaulichung soll ein kleines Beispiel dienen. Der erste Button kann visuell gut wahrgenommen werden. Auch die Interaktionserwartung, dass die Ware beim „Klick“ in den Warenkorb gelegt wird, stimmt.
Der zweite Button funktioniert noch besser. Durch die neue Schriftart, die Buttonform und -farbe sowie die bildliche Andeutung des Warenkorbs entsteht eine dynamische und emotionale Wirkung. Durch das Pronomen „Meinen“ erhält der Nutzer das Gefühl, das Produkt zu besitzen, sobald es in „seinen“ Warenkorb gelegt wurde.

Schon die Veränderung eines kleinen Buttons kann also große Auswirkungen auf Ihre Conversion-Rate haben.

Ablauf einer Conversion-Optimierung

Wie genau läuft eine Conversion-Optimierung eigentlich ab? Webdesigner gehen von der Konzipierung bis zur praktischen Umsetzung meist in folgenden fünf Schritten vor.

AufzählungAnalyse

Am Anfang steht die Analyse. Was ist das betriebswirtschaftliche Ziel der Optimierung? Was sind die Motive und Erwartungen der Internetnutzer Ihrer Webseite? Machen Sie sich klar, welcher Nutzen für den Nutzer in der Conversion liegt. Welche Elemente, Seiten und Inhalte haben Einfluss auf die Conversion?

AufzählungHypothese/Planung

Aufgrund Ihrer Analyse sollten Hypothesen zur Verbesserung der Conversion gebildet werden. Welche Schwachstellen gibt es? Was beeinflusst die Motivation der Nutzer? Wie lässt sich die Motivation eventuell steigern? Überlegen Sie, wie Conversion-Barrieren beseitigt werden könnten.

AufzählungKonzepte für die Conversion-Optimierung

Mithilfe eines Webdesigners werden Ideen entwickelt, wie die Conversion-Rate Ihrer Webseite verbessert werden kann. Dazu zählen unter anderem folgende Maßnahmen der Optimierung:

  • Optimierung von Design, Gestaltung und Bildern
  • Optimierung von Inhalten
  • Optimierung von Navigation, Nutzerführung und Anwendungslogik
  • Optimierung von Formularen
  • Optimierung der Angebotspräsentation
  • Optimierung von Backend, Ladezeiten, Technik

AufzählungTesting der Konzepte

Mittels A/B-Tests können verschiedene Variationen Ihrer Webseite direkt miteinander verglichen werden. Nach ausreichender Testlaufzeit wissen Sie im besten Fall, ob ein Konzept tatsächlich zu einer Steigerung der Conversion-Rate führt oder nicht. Kann keine Verbesserung festgestellt werden, muss ein neues Konzept erstellt werden.

AufzählungRoll-Out

Die Webseiten-Variante mit den besten Testergebnissen wird schließlich ausgerollt. Ausgehend von den Learnings der Conversion-Optimierung können bereits Maßnahmen für die nächste Optimierung abgeleitet werden.

Webdesigner: Der Erfolgsmotor der Conversion-Optimierung

Die Conversion-Rate Ihrer Webseite entscheidet über Ihren Umsatz. Das Design und die Benutzerfreundlichkeit Ihres Internetauftritts sind dabei nicht die alleinigen, aber die entscheidenden Faktoren für hohe Konversionsraten. Hier brauchen Sie Unterstützung vom Profi: Geschulte Webdesigner geben Ihnen wichtige Tipps über das Verhalten von Nutzern auf Ihrer Webseite. Sie verfügen nicht nur über die gestalterischen Fähigkeiten, sondern auch über das technische Verständnis, um die Conversion Ihrer Webseite entscheidend zu verbessern. Auch wenn der Erfolg oft schnell gemessen werden kann, sollten Sie die Optimierung Ihrer Conversion als dauerhaften, strategischen Verbesserungsprozess in Ihrem Unternehmen einplanen. Nur so behalten Sie in der umkämpften Internetbranche die Nase vorn und machen es besser als Ihre Konkurrenz.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading...Loading...