Die richtige Absicherung der Arbeitskraft

Richtig vorgesorgt bei Berufsunfähigkeit – Tipps für den besten Vertrag

18.02.2014 14:41:04

Das Risiko im Laufe der Erwerbstätigkeit aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls Einbußen seiner Arbeitskraft zu erleiden, ist groß. Mit Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre ist die Wahrscheinlichkeit seinem Beruf bis zur Rente nachgehen zu können, weiter gesunken. Hinzukommt, dass der gesetzliche Invaliditätsschutz bei Erwerbsunfähigkeit unzureichend ist. Die Absicherung der Arbeitskraft ist daher ein Muss für alle, die auf ihr Einkommen angewiesen sind.

Arbeitsvertrag

Mittlerweile wird etwa jeder fünfte Arbeitnehmer vor Erreichen der Regelaltersrente berufsunfähig. Trotz der statistisch belegten Dringlichkeit, haben nur etwa zwei Millionen der Deutschen eine eigenständige Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abgeschlossen. Ohne Vorsorge droht im Ernstfall aber der finanzielle Ruin. Wie Kunden einen Vertrag mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten und was sie grundsätzlich beachten sollten.

Gesundheitszustand und Beruf als wichtige Einflussgrößen

Es gibt bestimmte Faktoren, die die Versicherbarkeit sowie die Kosten der BU-Versicherung beeinflussen. Neben dem Eintrittsalter sind dies mögliche Vorerkrankungen sowie die Risikogruppe des ausgeübten Berufes. Grundsätzlich gilt: Je früher der Abschluss, desto bester. Einige Versicherungsunternehmen bieten entsprechende Policen bereits für Auszubildende oder Studenten an, die beim Antritt des ersten Berufs bedarfsgemäß angepasst werden können.

Personen mit Vorerkrankungen sollten möglichst viele Anträge bei mehreren Anbietern gleichzeitig stellen. So vergrößert sich die Chance einen Vertrag zu erhalten. Erkrankungen werden mit Risikozuschlägen auf den Preis oder mit Ausschlüssen behandelt. Bei chronischen Erkrankungen wie etwa Diabetes droht laut sogar die Ablehnung. Zudem wird der ausgeübte Beruf in eine von meist vier Risikogruppen eingeteilt. Diese Faktoren wirken sich laut www.1a.net am stärksten auf den Preis aus.“> am stärksten auf den Preis aus.

Versicherungsbedingungen der BU beachten

Im nächsten Schritt gilt es seinen Versicherungsvertrag optimal zu gestalten. Zunächst sind selbständige BU-Produkte Kombinationsprodukten, wie beispielsweise der Kombi einer BUV mit einer Kapitallebensversicherung, vorzuziehen. Weiterhin sollten bestimmte Bedingungen unbedingt im Versicherungsvertrag enthalten sein. Dazu zählt zum Beispiel die sogenannte Nachversicherungsgarantie, die ein flexibles Recht zur Leistungsanpassung gewährt.

Mehrere Angebote einholen

Aufgrund der Komplexität der Tarife empfiehlt es sich die Tarife und ihre Konditionen genauer unter die Lupe zu nehmen. Neben Tests und Ratings zu den einzelnen Produkten hilft ein umfangreicher Versicherungsvergleich, Licht ins Dunkel zu bringen. Darüber hinaus kann eine Beratung durch einen Experten passende Angebote herausfiltern. Wer aufgrund von Vorerkrankungen oder wegen des Berufes keine Absicherung erhält, kann sich auch nach passenden Alternativen erkundigen. Zu diesen zählen u.a. die Dread-Disease-Versicherung oder die Grundfähigkeitsversicherung.

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