Mobile Optimierung von Grafiken

Kunden erreichen und binden: Grafikdesign für mobile Endgeräte

04.11.2013 9:50:26

Die Nutzerfreundlichkeit von Webseiten hängt maßgeblich davon ab, von welchem Gerät man diese öffnet: Tablet, PC oder Smartphone. Die meisten Internetnutzer suchen heutzutage häufig unterwegs nach Informationen. Für Unternehmen ist es daher wichtig, dass ihre Webseite auch auf mobilen Endgeräten perfekt angezeigt wird und eine einfache Navigation ermöglicht. Worauf Sie achten müssen und wie Sie Grafiken für mobile Endgeräte richtig nutzen können, sagt Ihnen unser Ratgeber.

Grafikdesign - mobile Optimierung (Tsahi Levent-Levi | Flickr.com)
Grafikdesign – mobile Optimierung (Tsahi Levent-Levi | Flickr.com)

Warum überhaupt eine mobile Webseite?

Smartphones haben die herkömmlichen Handys längst abgelöst, auch Tablets konnten entgegen mancher Erwartungen einen respektablen Marktanteil in Deutschland erreichen. Nach einer aktuellen Umfrage des Konjunkturindex des Einzelhandels („HANDELSkix“) sind nur ein knappes Drittel der Unternehmen überhaupt mit einer mobilen Webseite vertreten. Dabei misst sich die Besuchshäufigkeit von Webseiten deutlich am Nutzerkomfort: kleinere Displays erschweren das Lesen, mobile Internetverbindungen bauen Seiten langsamer auf und Flash-Anwendungen lassen sich nicht immer öffnen. Folglich müssten die Seiten für die Tablets und Smartphones angepasst werden, damit der Kunde es so einfach wie möglich hat. Andernfalls drohen eine geringere Kundenbindung oder gar Umsatzeinbußen. Mobiles Webdesign kann bestehende Seiten so optimieren, dass diese auch perfekt auf kleinen Displays und mit schlechterer Konnektivität angezeigt werden: Auf zu große Grafiken wird verzichtet, stattdessen steht die Usability über eine prominent platzierte Navigation im Vordergrund. Auch Flash und Java wird im Regelfall nicht genutzt, um lange Ladezeiten oder fehlende Elemente auf der Seite zu vermeiden. Zusätzlich sind alle klickbaren Elemente so groß, dass diese problemlos auch mit dem Finger anvisiert werden können.

Auf diese Eckdaten zum Grafikdesign bei mobilen Seiten sollte geachtet werden:

  • keine Flash- oder Java-Anwendungen
  • keine zu großen Header und Grafiken
  • ausschließlich komprimierte Grafiken
  • breite Navigation mit ausreichend Zeilenabständen
  • Angebot identisch mit der bereits bestehenden Seite

Eine einheitliche Marken- und Kommunikationsstrategie

Eine mobile Webseite ist häufig sogar mehr als nur ein einfacher Absatzkanal. Wird die Mobil-Version in bestehende Kommunikationskonzepte und Marketingstrategien eingebunden, kann diese schnell einen signifikanten Teil vom gesamten Umsatz erzeugen. Bindet man die Onlineversion in soziale Netzwerke ein und vermarktet diese flächendeckend, kann mit wenig Aufwand viel Traffic generiert werden. Schon jetzt gilt branchenübergreifend als grobe Richtlinie, dass ungefähr 15 Prozent vom gesamten Traffic durch mobile Kanäle entsteht.

Einen Schritt weiter: mit einer App den Umsatz steigern

Eine App ist kein Ersatz für eine mobile Webseite, jedoch kann eine App ein gutes Instrument zur Kundenbindung sein. Apps funktionieren häufig bei großen und etablierten Marken, mit denen sich der Kundenstamm gern freiwillig verknüpfen möchte, um so auf dem Laufenden zu bleiben, ohne im Internet suchen zu müssen. Man muss allerdings bedenken, dass bei kleineren Unternehmen die Downloadrate teilweise zu niedrig ist, als dass sich die Programmierung einer App finanziell rentieren würde. Der Markt der mobilen Endgeräte wird in den kommenden Jahren noch weiter wachsen, was immer mehr Nutzer für mobile Weblösungen generieren wird. Weil die Optimierung einer bestehenden Webseite zu einer mobilen Version für erfahrene Programmierer nicht mit großem Aufwand verbunden ist, sollten Unternehmen verstärkt über den Ausbau für Onlineprodukte nachdenken.

Mobile Websites: Internetseiten Smartphone-optimiert (OnlineMarketingX | Youtube.com)

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