Mehr Erfolg im Internet

Webshop-Trends 2013: Ein Milliardenmarkt mit Zukunft

04.09.2013 13:44:28

Das Internet dient schon längst nicht mehr der reinen Informationsbeschaffung. Vielmehr verbindet es Entertainment mit digitalem Einkaufserlebnis. Darüber hinaus sind Mobile-Lösungen und service- statt absatzorientierte Onlineshops nicht mehr wegzudenken. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Trends 2013.

Den eigenen Webshop auf Erfolgskurs bringen

Mit circa 31 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2012 ist Onlineshopping ein unaufhaltsam wachsender Markt. 2013 wird dieser Trend fortgesetzt: Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. rechnet mit einem weiteren Anstieg von ungefähr 21,3 %. Die Menschen kaufen immer mehr alltägliche sowie teure Produkte via Internet. Um dem gerecht zu werden, stehen Webshop-Betreiber gerade wegen dem ständigen technologischen Wandel vor einer ständigen Herausforderung. Sie müssen ihren Kunden stets eine attraktive, vertrauensvolle Shoppingumgebung bieten und nach Möglichkeit die aktuellen Webtrends dabei beachten. Welche das sind und worauf es im Detail ankommt, zeigen wir Ihnen:

Trend Nr. 1: Design im eCommerce

Neben dem Angebot entscheidet vor allem die Optik des Webshops, ob Kunden kaufen oder nicht. Stereotypische Templates kennen Konsumenten zu Genüge. Sie erwarten neuartige und hochwertige Designs. In den letzten Jahren setzten sich zwei markante Trends für die Gestaltung von Webshops durch:

  • Beim Skeuomorphismus Design werden digitale Elemente so real wie möglich dargestellt, sodass der Benutzer das Gefühl hat, echte Gegenstände zu benutzen. Die Stilrichtung ist vor allem durch Apple bekannt geworden. E-Books können in echt wirkenden Bücherregalen abgestellt werden. Andere Webshops stellen ihren Warenkorb als Handtasche dar oder präsentieren Kleider auf Wäscheleinen oder Hängebügel.
  • Das von Microsoft entwickelte Design Modern UI ist durch Klarheit und einfachen Aufbau geprägt. Die Gestaltung von Call-to-Action Elementen ist einfarbig und flach, ohne Schattierungen, Verläufe oder andere Designelemente. Minimalistische Icons lösen verspielte Elemente ab und wirken frischer, moderner und erfassen ausschließlich die Grundform eines Objektes.

Trend Nr. 2: QR-Codes und Videos

Mittlerweile ist aus offline und online der Begriff noline entstanden, denn Kunden unterscheiden nicht mehr bewusst zwischen den einzelnen Kanälen. Sie vergleichen, lesen Testberichte und kaufen dort, wo sie sich gut aufgehoben fühlen. Im Zuge dessen ist es neben guten Preisangeboten wichtig, dass der Kunde innerhalb kürzester Zeit alle wichtigen Informationen findet und selbst so wenig Rechercheaufwand wie möglich hat. Endlostexte und unstrukturierte Navigationen haben ausgedient, dafür werden QR-Codes immer beliebter. Nach dem Scannen gelangt der Kunde auf die produktspezifische Seite, welche im besten Fall auf alle Endgeräte optimiert ist. Für emotionale oder erklärungsbedürftige Produkte eignen sich Videos.

Trend Nr. 3: Sicher online zahlen

Die Menschen kaufen zunehmend über das Internet und wollen auch darüber bezahlen. Onlineshop-Betreibern stehen einige Möglichkeiten zur Verfügung, um die Onlinebezahlung sicher bereitzustellen:

  • Paypal: Der wohl bekannteste Bezahldienst ist aus der Internetwelt nicht mehr wegzudenken. Da jeder Paypal-Kunde sich mit seinem Bankkonto verifizieren muss, ist diese Form der Online-Bezahlung äußerst sicher. Bei der Bezahlung an sich wird das Bankkonto nicht berührt, denn der fällige Rechnungsbetrag wird vom Guthaben des Paypal-Kontos abgebucht.
  • Giropay: Bei dieser Bezahlform wird der Kunde nach Eingabe der Bankleitzahl auf die entsprechende Seite des Kreditinstitutes weitergeleitet. Dort gibt er wie gewohnt den TAN ein und der Webshop-Betreiber erhält eine entsprechende Zahlungsgarantie.
  • Click and Buy: Der Bezahlservice funktioniert ähnlich wie Paypal. Die Bezahlung im Onlineshop erfolgt durch das Einloggen im eigenen Konto. Einziges Manko: Sicherheitsschlüssel oder Verfahren per SMS werden nicht angeboten.
  • Paysafecard: Das System Paysafecard funktioniert mit Prepaidkarten. Die Karten haben ein Guthaben von 10 – 100 Euro und können online oder an Tankstellen bzw. Automaten gekauft werden. Beim Kauf im Onlineshop wird die PIN der Paysafecard eingegeben, das restliche Guthaben wird auf einem Konto gutgeschrieben. Die Höchstgrenze für einen Einkauf ist die Kombination von 10 Karten bzw. 1000 Euro.
  • EC-Karten-Geldchip: In der Regel lässt sich der Chip auf den EC-Karten bis maximal 200 Euro aufladen. Beim Online-Kauf kann der Kartenleser (die sicherste Stufe kostet ab 40 Euro aufwärts) per USB angeschlossen werden und der Rechnungsbetrag wird direkt vom Chip abgezogen. Da keine Angabe eines PIN im Internet erforderlich ist, stellt sich diese Methode als besonders sicher da.

Es gibt natürlich noch weitere Möglichkeiten, wie Webshop-Betreiber die Onlinebezahlung abwickeln können. Viele Methoden sind sehr sicher, dennoch sollte sich kein Onlineshop auf nur eine Methode beschränken. Kunden erwarten die Auswahl, andernfalls droht der Absprung vor dem Kauf.

Trend Nr. 4: Vertrauen und Sicherheit ist wichtiger denn je

Mit der wachsenden Zahl an Onlineshops nimmt auch die Zahl der Betrüger zu – das verunsichert vor allem ältere Menschen. Problematisch ist, dass sich Betrügershops optisch nicht von seriösen Shops unterscheiden. Deswegen ist es wichtig, auf Vertrauenselemente zu setzen, um den Kunden das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln:

  • Gütesiegel: In der Weblandschaft gibt es verschiedene Siegel, welche die Sicherheit der Website bestätigen. Da sich aber auch hier schwarze Schafe tummeln, sollten Webshop-Inhaber nicht jedes Siegel blind einbauen. Als vertrauenswürdig gelten Siegel, die ein zusätzliches Zertifikat mitliefern oder deren Webseiten Sicherheit und Vertrauen widerspiegeln und Ansprechpartner sowie die korrekte Adresse im Impressum steht.
  • Vertrauenslemente: Stiftung Warentest, Ökotest oder TÜV – das sind nur einige Beispiele von Vertrauenselementen. Wie bei den Gütesiegeln ist es wichtig, dass sich die Echtheit und Validität überprüfen lassen. Gekaufte Kundenmeinungen oder Fake-Ansprechpartner haben nichts auf der Seite zu suchen.
  • Nähe zum Unternehmen: Neben der Sicherheit beim Onlineshopping spielt die Bindung zum Produkt und zum Unternehmen eine wichtige Rolle. Vor allem im Lifestyle-Sektor identifizieren sich Kunden mit dem Unternehmen und möchten Teil des Ganzen sein. Deswegen gehören Social Media-Buttons in jeden Webshop.

Trend Nr. 5: Mobile und Tablet Commerce

Durch die fortschreitende Verbreitung von Smartphones und Tablets steigt auch die Anzahl der Menschen, die über mobile Endgeräte auf Webshops zugreifen. Shopbetreiber müssen sich durch diesen Vormarsch mit Themen, wie Responsive Design, HTML5-Apps und Native Apps auseinandersetzen. Der mobile Bereich hat somit einen großen Einfluss auf das generelle Design von Webshops, denn der Shop muss auf den mobilen Endgeräten userfreundlich und übersichtlich aussehen.

5 Social Media Tipps für Webshops

  • Beantworten Sie Kundenanfragen innerhalb von 24 Stunden
  • Kommunizieren Sie offen und transparent
  • Planen Sie saisonale Aktionen mindestens 3 Monate im Voraus
  • Liefern Sie relevante Inhalte, die Ihrer Zielgruppe Mehrwert bieten
  • Posten Sie Produkte, bei denen die Kunden zufrieden sind
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