Der Begriff Pen Plotter bezeichnet ein Druckgerät für sehr große Formate. Der Druck erfolgt über einen Tuschestift, der auf einem Schlitten bewegt wird. Andere Ausführungen erlauben den Einsatz mehrerer Stifte in verschiedenen Farben, so ist ein bunter Druck möglich. Der Pen Plotter kann sowohl Papier als auch Folien verschiedenster Art bedrucken.
Herkömmliche Drucker arbeiten mit einem Punktraster, sie bauen das Bild in Pixeln auf. Bei einem Pen Plotter werden die Eingangsdaten direkt verarbeitet. Der Tuschestift wird auf das Trägermedium – meist unbehandeltes oder beschichtetes Papier – gesetzt und zeichnet die Kurve in einem Strich. Das Resultat sind deutlich schärfere und exaktere Linien.
Verwindung findet der klassische Pen Plotter meist in den Büros von Architekten und Ingenieuren. Hier werden damit technische Zeichnungen und Baupläne angefertigt. Die Druck- und Werbeindustrie setzt meist auf Plotter mit einem Tintenstrahldruckkopf.
Der Begriff Pen Plotter bezeichnet lediglich die Art des Druckes auf das Papier. Nach dem Aufbau des Geräts wird zwischen dem Rollenplotter und dem Flachbettplotter unterschieden.
Beim Rollenplotter wird das Papier über Rollen gezogen, während der Druckkopf mit dem Stift quer zum Papier auf einer Schiene fährt. Die Zeichnung der Linien erfolgt nun über automatische Bewegungen des Druckkopfes sowie des Papiers.
Die Ausführung als Flachbettplotter ist eher selten. Flachbettplotter sind groß und meist teuer, dafür jedoch auch sehr vielseitig. Neben den Tuschestiften können sie auch mit Tintenstrahldruckköpfen und sehr vielfältigen Schneidewerkzeugen plottern.
Pen Plotter sind recht spezielle Instrumente der Druckindustrie und damit entsprechend teuer. Erste Modelle sind bereits ab etwa 2.000 Euro erhältlich. Zusätzliche Kosten fallen für die Tusche und das Papier an.
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