Ein Pelletofen ist ein Heizgerät für einzelne Räumlichkeiten oder kleinere Immobilien. In Aussehen und Funktionsweise ähnelt er einem normalen Kaminofen, er findet in Räumen mit Kaminabzug Platz. Anders als beim Zentralheizkessel ist seine Heizleistung jedoch geringer, diese liegt in der Regel zwischen 2 und 10 Kilowatt. Das ist jedoch ausreichend, um etwa ein Niedrigenergiehaus mit Wärme zu versorgen.
Pelletöfen verfügen über einen Tank für den Brennstoff, der regelmäßig befüllt werden muss. Die Beschickung des Ofens erfolgt bei gefülltem Tank automatisch. Bei Pelletöfen ist zwischen den Luftgeräten und den Kesselgeräten zu unterscheiden.
Als Luftgerät beheizt der Pelletofen nur die Luft des Raumes. So ist er etwa mit einem Kamin vergleichbar.
Diese Ausführung des Pelletofens ist an einen Heizkessel gekoppelt, in dem Wasser für das Heizungssystem oder das Brauchwasser der Immobilie erwärmt wird. Zudem beheizt das Kesselgerät jedoch auch die Luft des Raumes. Die meisten dieser Geräte arbeiten mit einer Verteilung von je 50 Prozent der Energie auf die Luft- und die Kesselerwärmung.
Entscheidend beim Kauf eines Pelletofens ist die benötigte Heizleistung. Hier sollte dringend ein Experte zu Rate gezogen werden, um den tatsächlichen Heizbedarf des Hauses zu ermitteln. Anderenfalls droht eine teure Nachrüstung mit einem ergänzenden Heizsystem. Zudem ist zu erwähnen, dass ein Pelletofen nicht lautlos arbeitet. Das Gebläse und die Förderschnecke können für sehr geräuschempfindliche Menschen ein Problem darstellen.
Die Anschaffungskosten für einen Pelletofen können abhängig vom Hersteller und von der Heizleistung variieren. Zudem kosten Kesselgeräte mehr als reine Luftheizer. Zu rechnen ist mit einer Investition zwischen 2.000 und etwa 5.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Wartung und die Brennstoffkosten.
Kostenlose Hotline: 0800 29 29 29 4