Eine Netzwerkanalyse hilft, Schwachstellen im System zu finden, die man nicht im normalen Betrieb feststellen kann. Dadurch können Probleme durch diese Schwachstellen ausgeschlossen werden. eine erhöhte Systemstabilität und genaue Nutzungsdaten sind die Ergebnisse der Netzwerkanalyse.
Die Netzwerkanalyse ist eine alle Komponenten einbeziehende grundlegende Untersuchung eines Netzwerkes (mithilfe spezieller Software), um auf diesem Wege Schwachstellen, Fehlerquellen und Ineffizienzen zu erkennen. Bei einer Analyse werden alle an das Netzwerk gekoppelten Systeme einbezogen, unter anderem also:
Eine Netzwerkanalyse ist tiefgehend, das heißt, jeder Parameter einer Systemkomponente wird überprüft. Dabei stehen nicht nur die allgemeinen Funktionen im Vordergrund, sondern beispielsweise auch das Verhalten der Nutzer oder das bestimmter Anwendungen innerhalb des Netzwerkes. Taucht ein bestimmtes Problem punktuell häufig auf, kann auch eine eingeschränkte Analyse vorgenommen werden.
Die meiste Arbeit im Rahmen einer Netzwerkanalyse wird durch eine Software geleistet, die das System während der Arbeit überwacht. Diese speziellen Programme erfordern hohe Informatikkenntnisse. Daher beauftragt man dafür besser eine IT-Fachfirma. Die Software-Anschaffungskosten betragen zirka 3.000 Euro, inklusive Upgrade-Kosten. Dem gegenüber kann eine Summe von 5.000 Euro pro Stunde für ein mittelständisches Unternehmen im Falle eines Netzwerkausfalles stehen. Häufig erfüllt die Netzwerkanalyse also den Zweck, das System außerhalb bestimmter Versuchsparameter bei seiner realen Arbeit zu beobachten und auszuwerten. So wird auf lange Sicht die Stabilität des gesamten Systems sichergestellt.
Im Ergebnis wird aber auch das Bewusstsein jeder einzelnen Unternehmenssektion dafür geschärft, sich genauer mit anderen Abteilungen auszutauschen. Der Ablauf einer Netzwerkanalyse orientiert sich meistens an dem so genannten OSI-Modell, das ein Netzwerk in sieben Schichten gliedert. Mit jeder Schicht nimmt die Komplexität zu. Eine Analyse des jeweiligen Netzwerkes geht also von den kleinsten Einheiten und Prozessen (die üblicherweise physikalisch sind) zu den konkreten Anwendungen (Software, Sicherheit). Dieses Vorgehen vermeidet Folgefehler, die aus einer unteren Ebene in die nächst Höhere übertragen worden wären.
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