Treppenlift

Treppenlift im Mietshaus

Bei der Installation eines Treppenlifts in einem Mietshaus müssen gewisse Bestimmungen berücksichtigt werden. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie im Vorfeld und bei der Montage achten müssen.

Barriere-Reduzierung im Mietshaus

Der Umbau zur Reduzierung von Barrieren im Haushalt ist auf dem Vormarsch, da die meisten Menschen planen, auch im Alter in ihrem gewohnten Umfeld zu leben. Die Planung dieser Maßnahmen im Eigenheim ist unproblematisch. Doch wie gestaltet sich der Einbau für Personen, die in Mietshäusern wohnen.

Ein großer Teil der über 59-Jährigen wohnt zur Miete

Wohnverhältnisse im Alter

Quelle: Statista | Käuferportal

Umfragen zufolge wohnten im Jahr 2013 etwa 7,8 Millionen Menschen über 59 Jahre in Deutschland zur Miete. Das entspricht 38,8 Prozent dieser Altersgruppe.

Rechtliche Voraussetzungen für Treppenlifte im Mietshaus

Auch Personen, die zur Miete wohnen haben einen Anspruch auf die Gewährung der Barrierefreiheit in ihrem Mietshaus, beispielsweise durch den Einbau eines Treppenlifts.

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Die erforderlichen Voraussetzungen sind nach § 554a des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt.

  • Die Mieter kann vom Vermieter einfordern, dass dieser den barrierefreien Zugang und die behindertengerechte Nutzung des Mietsobjekts gewährleistet.
  • Voraussetzung ist ein berechtigtes Interesse, also etwa eine körperliche oder eine andere Einschränkung des Mieters, aus der sich die Notwendigkeit ergibt, auf das Hilfsmittel angewiesen zu sein.

Absprache und weitere Bestimmungen zum Einbau

Neben dem Vermieter müssen auch die restlichen Mietparteien mit den baulichen Veränderungen durch den Treppenlift-Einbau einverstanden sein.

Um die Sicherheit im Treppenhaus trotz des Einbaus zu gewährleisten:

  • dürfen Fluchtwege und andere Hilfsmittel nicht versperrt werden,
  • muss die Treppe auch nach dem Einbau noch mindestens einen Meter breit sein (hierbei empfiehlt sich ein Lift mit hochklappbarer Sitzfläche),
  • muss der Handlauf noch nutzbar sein, 
  • sollte der Lift aus nicht brennbarem Material bestehen und
  • vor unbefugter Benutzung gesichert werden.

Kosten und Förderung

Auch bei einer Zustimmung des Vermieters zum Einbau des Treppenlifts im Mietshaus, hat der Mieter alle im Zusammenhang mit dem Treppenlift anfallenden Kosten selbst zu tragen. Diese variieren je nach Liftart, Treppenform und Anzahl der Etagen, die überwunden werden müssen.

  • Zur Finanzierung kann ein Zuschuss über die Pflegekasse beantragt werden. Dieser kann bis zu 4.000 Euro betragen.
  • Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert auch Mieter beim Einbau mechanischer Systeme zur Überwindung von Treppen, wie etwa Treppenliften. Auf der Webseite der KfW finden Mieter weitere Informationen zur Bezuschussung des altersgerechten Umbaus.
  • Sollten noch andere Mieter im Haus von dem Einbau eines Treppenlifts profitieren können, empfiehlt es sich, diese vor der Anschaffung anzusprechen. So könnte man die Kosten unter Umständen auf die einzelnen Parteien aufteilen.

Lange mobil im Mietshaus

Der Einbau eines Treppenlifts ist in der Regel auch in Mietshäusern unter Berücksichtigung der Auflagen problemlos möglich. Eine Kostenübernahme durch den Vermieter darf allerdings nicht erwartet werden. Im Fall eines Umzugs ist der Mieter verpflichtet, auch für die anfallenden Kosten zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands aufzukommen. Weitere Antworten zu häufig gestellten Fragen lesen Sie hier

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