Treppenlift

Kostenübernahme des Treppenlifts durch die Krankenkasse

Die Anschaffung eines Treppenlifts ist meistens eine relativ kostenintensive Angelegenheit. Wir zeigen Ihnen, inwiefern die Anschaffung eines Treppenlifts von der Krankenkasse bezuschusst werden kann.

Finanzielle Unterstützung durch die Krankenkasse

Die meisten Menschen wollen so lange wie möglich im eigenen Zuhause wohnen und mobil bleiben. Ein Treppenlift stellt dabei in vielen Fällen eine erhebliche Verbesserung für mobilitätseingeschränkte Personen dar.

Wünsche im Alter

Wünsche im Alter

Quelle: Statista | Käuferportal

 

Umfragen zufolge steht das Leben im eigenen Zuhause an dritter Stelle der Wünsche für das Alter. Trotzdem ist eine finanzielle Unterstützung durch die Krankenkassen nicht die Regel und nicht selten mit einem aufwendigen Antragsverfahren verbunden.

  Da die Kostenübernahme durch die Krankenkasse nachrangig ist, also erst dann greift, wenn die Übernahme durch andere Leistungsträger ausgeschlossen ist, sollte vor dem Antrag geprüft werden, ob die Erstattung durch andere Leistungsträger möglich ist. Bei Arbeitsunfällen sind beispielsweise die Berufsgenossenschaften zuständig, bei einer Mobilitätseinschränkung aufgrund eines Unfalls, muss der Unfallverursacher die Kosten tragen.

  Eine hundertprozentige Kostenübernahme durch die Kranken- oder Pflegekasse ist nicht möglich und wird nur bei Kriegsopferversehrten unter gewissen Umständen bewilligt.

Den richtigen Ansprechpartner wählen

Ob die Krankenkasse einer Kostenbeteiligung zu einem Treppenlift zustimmt, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Beratungsangebote zum barrierefreien Wohnen werden in der Regel aber von nahezu allen Kassen angeboten. Auch viele Treppenliftanbieter bieten Beratungen zu Kostenübernahme und Fördermöglichkeiten an. Spezielle Infotelefone oder Online-Beratungsangebote gehören bei den meisten Herstellern zum Service. 

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Anträge richtig stellen

Der Antrag für eine Kostenbeteiligung durch die Krankenkasse muss direkt an die Pflegeversicherung gerichtet werden. Allerdings müssen für die Bewilligung eines Zuschusses bereits bei der Antragsstellung bestimmte Vorgehensweisen eingehalten werden:

  • Für die erfolgreiche Antragsstellung bei der Pflegeversicherung muss zuvor ein Antrag auf einen Pflegegrad gestellt werden. 
  • Ebenso sollte ein Kostenvoranschlag für die Anschaffung des Treppenlifts vorliegen. Unterschreiben Sie aber noch keinen Auftrag zum Einbau eines Treppenlifts ohne Vorliegen der Bewilligung des Pflegegrades!
  • Im Anschluss muss der formelle oder formlose Antrag auf „finanziellen Zuschuss zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes“ formuliert und bei der Pflegeversicherung gestellt werden.

  Tipp

Wenn Sie den Antrag auf den Pflegegrad zeitgleich mit dem Zuschuss-Antrag stellen, sparen Sie wertvolle Zeit ein!

Mit den richtigen Unterlagen Abläufe beschleunigen

Der formlose Antrag muss neben dem Kostenvoranschlag Folgendes beinhalten, um die Chancen auf eine Bewilligung zu erhöhen und die Bearbeitungszeit zu verkürzen:

  • Nennung der Gründe für den Einbau eines Lifts
  • Erläuterung des Krankheitsbildes
  • Fotos der Raumsituation

Wird der Antrag bewilligt, gewährt die Pflegekasse einen Zuschuss von maximal 4.000 Euro pro Maßnahme für Ihren Treppenlift.

Weitere Fördermöglichkeiten ausloten

Die von der Pflegekasse übernommene Summe deckt jedoch nur circa ein Drittel der Gesamtkosten für den Einbau eines Treppenlifts ab. Es ist daher ratsam, sich nach weiteren Förderungsmöglichkeiten umzuschauen. So bietet beispielsweise die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zinsgünstige Förderkredite für einen altersgerechten Umbau an. Auch die steuerliche Absetzung der Investitionskosten ist möglich.

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