Treppenlift

Treppenlift: Preise und Förderung

Ein Treppenlift erleichtert den Alltag und stellt die Mobilität im eigenen Haus wieder her. Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich die Anschaffung staatlich fördern oder von Versicherungen bezuschussen zu lassen. Alle Infos zu Treppenlift-Preisen und Fördermöglichkeiten im Überblick.

Die Kosten eines Treppenlifts

Diese Übersicht kann Ihnen einen ersten Einblick in die Treppenliftpreise geben. Welche Kosten Sie für Ihren Lift genau einplanen müssen, kann Ihnen nur der Fachmann im Anschluss an eine Beratung vor Ort sagen.

Die verschiedenen Treppenlifte können in folgende Preisspannen eingeteilt werden:

Preise
Liftart Gerade Treppe Kurvige Treppe
Sitzlift 3.000 - 10.000 € 9.000 - 15.000 €
Sitzlift außen 5.000 - 11.000 € 10.000 - 14.500 €
Stehlift 2.500 - 9.000 € 8.000 - 13.000 €
Hublift ab 6.500 € -
Plattformlift 10.000 - 13.000 € ab 14.000 €
* Preisspanne für Standardtreppen

 

Der exakte Preis hängt immer von Ihren individuellen Anforderungen und den nachfolgenden Faktoren ab:

Preisfaktoren Treppenlift

Generell gilt: Der jeweilige Konstruktionsaufwand entscheidet über den Preis! Kompliziertere Montage = höherer Preis. Lifte für gerade Treppen erfordern weniger Planungsaufwand und lassen sich schneller montieren. Je komplexer die Treppe, desto teurer wird das Schienensystem. Wer beispielsweise für eine verwinkelte Wendeltreppe einen Lift braucht, sollte von Beginn an mit höheren Planungs- und Fertigungskosten rechnen.

Kostenübernahme durch Versicherungen

Hinweis: Krankenkassen übernehmen keinerlei Kosten!
Gesetzliche Krankenkassen gewähren nur Kostenübernahme für Produkte, die nach dem Leistungskatalog als Hilfsmittel (müssen direkt am Körper getragen werden) eingestuft sind. Treppenlifte werden nicht als solche Hilfsmittel kategorisiert.

Pflegeversicherung: Wer in einen Pflegegrad eingestuft ist, kann sich die Anschaffung eines Treppenlifts mit bis zu 4.000 Euro bezuschussen lassen. Der Lift fällt unter sogenannte „Pflegehilfsmittel“ (also keine Hilfsmittel, die am Körper getragen werden), die eine selbstständigere Lebensführung ermöglichen. Wichtig: Der Antrag auf Zuschuss muss vor dem Kauf gestellt werden!

Folgende Punkte sollte der Antrag beinhalten, um positiv beschieden zu werden:

  • Kostenvoranschlag (z.B. Angebote über Käuferportal)
  • Ausgefüllter formaler Antrag „Finanzieller Zuschuss zur Verbesserung des individuellen Wohnumfelds“ oder formloser Antrag in Form eines Briefes (Beschreibung des Krankheitsbildes und warum der Lift benötigt wird)

Haftpflichtversicherung: Berufsgenossenschaften oder Haftpflichtversicherungen zahlen bis zu 100% des Lifteinbaus, wenn die Mobilitätseinschränkung durch einen Unfall (Arbeitsunfall oder fremdverschuldet) verursacht wurde. Sprechen Sie Ihre Versicherung an, um die Chancen der Kostenübernahme zu prüfen.

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Beispielrechnung Standardlift mit Pflegekassenzuschuss:

Sitzlift im Einfamilienhaus, kurvige Treppe mit 15 Stufen + Zuschuss Pflegeversicherung

Sitzlift (Mittleres Preissegment)

Umbaumaßnahmen

Montagekosten

Extraausststtung (drehbarer Sitz)

11.000 €

500 €

1.000 €

1.000 €

Zwischensumme

Mehrwertsteuer

13.500 €

2.565 €

Zuschuss Pflegeversicherung -4.000 €
  12.065 €

 

Staatliche Förderungen

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Im Rahmen des Programms „159 – Altersgerechtes Umbauen“ fördert die KfW verschiedene Maßnahmen:

  • Was wird gefördert? Aufzugsanlagen, die der Niveauüberwindung dienen und alle Liftsysteme, die Barrieren im Eingangsbereich und zu Wohnungszugängen reduzieren.
  • Wann wird gefördert? Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden und ist bei der Hausbank einzureichen.
  • Wie viel wird gefördert? Die KfW fördert bis zu 100 % der Investitionskosten einschließlich der Baunebenkosten bzw. maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit. Die Kombination mit anderen Fördermitteln ist ebenso möglich, solange die Summe die förderfähigen Anwendungen nicht übersteigt.

Sozialamt: Wenn alle vorangestellten Förderanträge (bspw. Pflegekasse oder KfW) von den entsprechenden Trägern abgelehnt wurden, übernimmt das Sozialamt die Kosten unter folgenden Bedingungen:

  • Der Betroffene ist nicht in der Lage, die eigenständige Finanzierung zu gewährleisten
  • Der Betroffene ist nicht kreditwürdig
  • Eine langfristige Nutzung des Lifts ist zu erwarten
  • Es wird ausschließlich das günstigste Liftsystem gefördert

Weitere Kostenträger

Arbeitsagentur, Rentenversicherung und Integrationsamt: Diese Ämter fördern den Einbau eines Treppenlifts, um die Teilhabe am Arbeitsleben aufrecht zu erhalten bzw. bewegungseingeschränkte Menschen einzugliedern. Voraussetzung: Der Betroffene hat keine andere Möglichkeit am Berufsleben teilzuhaben.

Kriegsopferfürsorge: Die Opferfürsorge übernimmt unter Umständen die Kosten für einen Treppenlift, wenn Wehr- oder Kriegsverletzungen zur eingeschränkten Mobilität führten. Ansprechpartner sind die Kranken- oder Pflegekassen.

Der richtige Lift

Ob Patientenlifter, Sitzlift oder Plattformlift – egal für welchen Lift Sie sich entscheiden: der richtige Fachberater wird Sie vor Ort ausreichend beraten. Zertifizierte Fachberater finden Sie auf Käuferportal. Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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