Als Systembau im Messebereich wird ein Verfahren bezeichnet, das für den Messestandbau angewendet wird. Bei diesem Verfahren werden die meisten Teile des Messestands vorgefertigt geliefert. Dabei können die Teile unterschiedlich groß und verschieden farbig sein sowie eine unterschiedliche Form aufweisen.
Für gewöhnlich erfolgt der Systembau innerhalb einer Firma, die man damit beauftragen kann, von Stand zu Stand auf gleiche Weise. Aber auch Sonderanfertigungen können bestellt werden, da die Firmen mit unter anderem folgenden Profis zusammenarbeiten:
Unternehmen, die im Messestand-Systembau tätig sind, haben sich meist sogar auf diesen einen Bereich beschränkt. Die Dienstleister Systembauanbieter übernehmen im Allgemeinen nicht nur den Aufbau des Messestands, sondern darüber hinaus auch die Planung und den Entwurf des Bauwerks. Manche stellen die Elemente des Stands auch selbstständig her. Andere arbeiten wieder mit Herstellern zusammen, die nur für die Produktion zuständig sind.
Die Vorteile der Bauweise liegen insbesondere in ihrer Zuverlässigkeit. Die Bauelemente werden am Computer entworfen und dann in einer Fabrik angefertigt. Die Produktion ist damit völlig unabhängig von den Wetterbedingungen. Außerdem ist der Systembau wesentlich schneller. Die fertigen Elemente sind relativ groß und müssen nur aufgestellt beziehungsweise montiert werden. Hohe Wände entstehen so viel schneller als beim Bau Stein auf Stein.
Für Unternehmen ist ein Vorteil der Systembauweise zudem die Mobilität. Die Messestände können ganz einfach abgebaut und an einem anderen Ort wieder aufgestellt werden. Das ist im Messebau besonders wichtig, da Stände auf mehreren Ausstellungen eingesetzt werden sollen. Man kann Messestände kaufen – beispielsweise einen Eckmessestand mit 3 x 4 Metern zu einem Preis von etwa 1.300 Euro – oder mieten, etwa zu einem Quadratmeterpreis von 52 Euro.
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