E-Mobile sind im Straßenverkehr zugelassene Kleinfahrzeuge. Gemeinsam haben sie den Antrieb mittels eines Elektromotors, in der Konstruktion und Ausführung können E-Mobile jedoch sehr unterschiedlich sein. E-Mobile werden vorwiegend von Menschen genutzt, die sich aufgrund ihres Alters oder einer Erkrankung nicht normal fortbewegen können. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie ohne einen Führerschein geführt werden.
Es gibt keine einheitlichen Standards für E-Mobile. Hier muss der Kunde selbst entscheiden, wie viel Komfort er benötigt und wie viel Geld er ausgeben möchte. Kleine, dreirädrige Scooter und Mobile mit Verdeck zählen ebenso zu den elektrisch betriebenen Leichtfahrzeugen wie Mini-Autos mit kompletter Karosserie.
E-Mobile eignen sich ideal als Krankenfahrstühle für gebrechliche und körperlich beeinträchtigte Menschen. Sie gewähren Mobilität und Unabhängigkeit auch noch bis ins hohe Alter. Mit einem Stauraum für Gepäck und Einkäufe sind sie durchaus alltagstauglich.
Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass alle E-Mobile von der Führerscheinpflicht ausgenommen sind. Von einer Befreiung sind nur ausgewiesene Krankenfahrstühle betroffen. Als Krankenfahrstühle gelten alle E-Mobile, die nicht schneller als 15 Stundenkilometer fahren. Dabei dürfen sie nur einen einzigen Sitz haben und eine Masse von 300 Kilogramm nicht überschreiten. Erfüllt das E-Mobil diese Bedingungen nicht, so ist ein Führerschein Pflicht.
Um ein E-Mobil als Krankenfahrstuhl fahren zu können, muss sich der Besitzer selbst um den Nachweis der physischen und psychischen Tauglichkeit bemühen. Diese attestiert ein Arzt. Grundsätzlich können auch gesunde Menschen entsprechende Mobile fahren.
Aufgrund der sehr unterschiedlichen Bauweisen schwanken die Preise für E-Mobile sehr stark. Offene Scooter sind bereits für unter 1.000 Euro erhältlich. Komplett ausgestattete Mini-Autos können jedoch auch mehr als 15.000 Euro kosten.
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