Eine Fensterfront nach Süden, schlechte Belüftungsmöglichkeiten oder die brütende Hitze im Sommer – die Gründe für ein schlechtes Raumklima können vielfältig sein. Während bei großen Immobilien die Klimaanlage meist bei der Bauplanung berücksichtigt wird, müssen die Besitzer älterer Häuser auf Klimageräte zurückgreifen. Klimageräte bringen die Temperatur in Räumen dauerhaft auf ein verträgliches Maß und sorgen für eine frische Belüftung.
Wer große Klimasysteme für ganze Häuser plant, sollte unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen. Hier geht es um die Planung von komplexen Anlagen mit Zu- und Abluftleitungen. Bei der Klimatisierung einzelner Räume kann die Entscheidung oft leichter getroffen werden. Hier gibt es ein- und zweiteilige Modelle.
Bei einteiligen Klimageräten findet mit dem Ansaugen, der Filterung und Temperierung die gesamte Verarbeitung der Luft in einem Gerät innerhalb des Raumes statt. Derlei Geräte sind sehr schnell installiert, sie benötigen lediglich einen Luftschlauch nach draußen. Lärmempfindliche Menschen können sich jedoch von einteiligen Klimageräten gestört fühlen, was den Einsatz in Büros einschränkt.
Zweiteilige Klimaanlagen werden auch Split-Geräte genannt. Hier finden sämtliche Filter- und Temperierprozesse in einem Gerät statt, welches an der Außenwand montiert wird. Über ein Verteilsystem gelangt die Luft in das Innere. Split-Klimageräte sind deutlich leiser, erfordern jedoch mehr Einsatz bei der Montage.
Wer nur einzelne Räume klimatisieren möchte, kann die Kosten leicht selbst kalkulieren. Klimageräte sind bereits ab etwa 400 Euro erhältlich, man kann jedoch auch über 2.000 Euro dafür ausgeben. Zu den Kostenfaktoren zählt die Leistungsfähigkeit der Anlage. Auf welches Temperaturniveau kann sie die Außenluft herabkühlen? Kann die Anlage auch zum Heizen verwendet werden? Für welche Raumgröße ist das Klimagerät geeignet. Zudem schlagen sich Lautstärke und Energieverbrauch auf den Preis nieder.
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