Offene Kamine dienen vornehmlich dem angenehmen Wohngefühl. Die Wärmeabgabe ist dagegen begrenzt. Zum Heizen eignet sich der offene Kamin kaum. Als Ersatz für die Heizung ist diese Form des Kamins lediglich in Passivhäusern denkbar. Durch das offene Feuer und das Knistern des Holzes erfreut sich der offene Kamin unverändert großer Beliebtheit.
Offene Kamine benötigen grundsätzlich einen eigenen Schornstein. Dies gilt auch für Kamine, die mit einer Feuertür ausgestattet sind.
Zu bedenken sind Abluftgeräte, die sich in der Nähe des offenen Kamins befinden. Die Dunstabzugshaube in der Küche kann dazu beitragen, dass im Aufstellraum des Kamins ein gefährlicher Unterdruck entstehen kann. Die Folge ist, dass der Rauch nicht mehr über den Schornstein entweicht, sondern statt dessen in den Raum gesaugt wird. In diesem Fall sollte eine Sicherheitssperre verwendet werden.
Offene Kamine sind per Gesetz nicht für den Dauerbetrieb geeignet. Laut einem Gerichtsurteil ist der Betrieb nur „gelegentlich“ vorgesehen. Konkret bedeutet das, dass ein offener Kamin an 8 Tagen im Monat für maximal 5 Stunden genutzt werden darf.
Offene Kamine gibt es aus Materialien wie Lehm, Edelstahl, Granit oder Marmor. Er muss folgende Vorgaben bei der Konstruktion erfüllen:
Die freien Oberflächen und Verkleidungen und die Oberflächen der Nischen für die Holzlagerung des Kamins dürfen eine maximale Temperatur von 85° Celsius nicht überschreiten.
Die Nutzung eines zweiten Kaminzuges ist nicht gestattet.
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Unteres Preissegment |
Mittleres Preissegment |
Oberes Preissegment |
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| Preise (als Bausatz, ohne Montage) |
1.250 – 2.000 Euro |
2.000 – 3.000 Euro |
3.000 – 3.500 Euro |
Kostenlose Hotline: 0800 29 29 29 4