Der Wasserinstallateur gehört zu den Handwerkern, deren Nummer im Telefonbuch eines jeden Unternehmers vermerkt sein sollte. Denn ein Wasserinstallateur schafft schnelle Abhilfe im Falle einer Havarie, etwa eines Rohrbruchs. Auch bei defekten Armaturen ist ein Wasserinstallateur der richtige Ansprechpartner. Darüber hinaus kommt er beim Ausbau von Bädern und Küchen zum Einsatz.
Die Leistungen eines Wasserinstallateurs können grob in zwei Kategorien geteilt werden. Zum einen kommt er beim Bau von Gebäuden zum Einsatz, zum anderen bietet er seinen Kunden einen Reparatur- und Servicedienst an.
Bei einem Neubau oder einer Renovierung von bestehenden Immobilien arbeitet der Wasserinstallateur die Pläne der Haustechnik ab. Er verlegt Rohre für den Wasserzulauf sowie Abwasserrohre und schließt diese an die örtliche Wasserversorgung an. Darüber hinaus baut er Wasch- und Toilettenbecken sowie Wannen und Duschen an den dafür vorgesehenen Plätzen ein und schließt diese an. Er installiert diverse Wasseranschlüsse für Spülmaschinen oder Industrieanlagen. Die Arbeiten eines Wasserinstallateurs beim Neubau von Immobilien oder bei der Renovierung sollten keinesfalls in Eigenleistung erbracht werden, da im Havariefall versicherungsrechtliche Streitigkeiten auftreten könnten.
Der Service eines Wasserinstallateurs besteht meist aus einem Notdienst, der auch nachts in Anspruch genommen werden kann. Hier sind es vor allem Rohrbrüche, die ein Wasserinstallateur zu beheben hat. Zudem reinigt er Rohre und entfernt Verstopfungen. Auch schadhafte Armaturen und Sanitärinstallationen ersetzt oder repariert er.
Wie bei den meisten Handwerksbetrieben setzt sich auch beim Wasserinstallateur der Preis aus den Kosten für die Arbeitsleistung sowie aus den Kosten für das verarbeitete Material zusammen. Der Stundensatz eines Wasserinstallateurs liegt etwa zwischen 45 und 65 Euro. Mit deutlichen Mehrkosten ist bei Inanspruchnahme eines Notdienstes außerhalb der regulären Geschäftszeiten zu rechnen.
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