Ursprünglich war der Klempner ein Handwerker, der sich mit Metallverarbeitung aller Art befasste. Doch heute wird der Ausdruck Klempner oft auch synonym für einen Wasserinstallateur verwendet. Da heute sie Spezialisierung auf Wasserinstallation nicht unüblich ist, überschneiden sich die Tätigkeitsbereiche des klassischen Klempners und des Installateurs oft. Im Einzelfall ist es also ratsam, nach der genauen Dienstleistung beim jeweiligen Handwerksbetrieb nachzufragen.
Das klassische Aufgabengebiet des Klempners liegt in der Be- und Verarbeitung von Metallelementen. Er schneidet Metallbauteile zu, bringt sie in Form und montiert sie an verschiedensten Werkstücken oder Bauwerken.
So verkleidet er etwa Dachgiebel oder nimmt ganze Dacheindeckungen aus Metall vor. Er installiert Lüftungsanlagen und ist für den Anbau von Dachentwässerungssystemen zuständig. Zudem repariert und reinigt er Dachrinnen und Fallrohre. Eine sehr wichtige Aufgabe ist die Installation von Blitzschutzanlagen. Hier fertigt er alle Elemente in der Werkstatt und montiert sie auf der Baustelle fachgerecht.
Häufig anzutreffen ist die Spezialisierung eines Klempners auf Sanitärtechnik. In diesem Bereich nimmt er die Aufgaben eines Wasserinstallateurs wahr. Er verlegt Rohre zu Be- und Entwässerung und installiert Sanitäranlagen und Armaturen. Als Servicedienstleister reinigt und repariert er Rohrleitungen und leistet bei Havarien in Küchen und Bädern schnelle Hilfe.
Die Kosten für einen Klempner berechnen sich nach der Summe der Arbeitszeit. Meist nimmt ein Klempner zwischen 45 und 65 Euro für eine Arbeitsstunde. Dazu kommen unter Umständen noch Fahrtkosten sowie Verrechnungssätze für Maschinen oder Fahrzeuge. Das verarbeitete Material sowie eingebaute Anlagen werden separat auf der Rechnung aufgeführt.
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